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Werkstraße o. Nr.
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e-Mail: info@neuman-esser.de
Telefon: +49 (0)2451 481 01
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25NEA eNEWS

NEA eNEWS Ausgabe 25

Editorial Ausgabe 25

Mit Herzblut und Engagement: Der Mensch im Mittelpunkt

Seit 25 Jahren spielt das Service-Unternehmen NEAC Compressor Service eine zentrale Rolle in der NEA GROUP. Zwei wichtige Ereignisse stellten die Weiche für diese erfolgreiche Entwicklung. Mit dem Zukauf der Produktlinie Halberg im Jahr 1977 schaffte NEUMAN & ESSER den Wiedereintritt in den Großkolbenkompressorenbau. Zusätzlich war die Marke Halberg die erste von insgesamt elf "Legacies", die bis heute noch folgen sollten. Das zweite wichtige Ereignis war 1983 die Gründung der NEUMAN & ESSER Kundendienst und Vertrieb GmbH mit der resultierenden Trennung in Aftermarket und Neumaschinengeschäft. In den ersten zehn Jahren, ab 1988, war die NEAC ein gemeinsames Joint Venture mit Atlas Copco. Das durch den großen Partner zur Verfügung stehende globale Vertriebsnetzwerk ermöglichte uns den direkten Einstieg in das internationale Geschäft. Die klare Trennung zwischen Aftermarket und Neumaschinengeschäft brachte nicht nur eine höhere Transparenz, sondern auch einen eindeutigen Fokus der Geschäftsbereiche. Früh wurde deutlich, dass die Mitarbeiter der NEAC das Gesicht des Unternehmens sind – denn auf die Menschen kommt es an!

Qualität, innovative Technik und Zuverlässigkeit des Produktes sind Voraussetzungen, um in einem Markt bestehen zu können. Aus diesem Grund haben wir in der Vergangenheit intensiv in die globale Infrastruktur investiert: in Messtechnik, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Werkzeuge, auch in Informations- und Datenverarbeitung. Neben der technischen Ausstattung sind das Know-how und die Erfahrung der Mitarbeiter wichtig. Viele bleiben ihr gesamtes Berufsleben lang ein „Neuman“ – davon profitieren auch unsere Kunden, denn sie können sich stets auf ihren Ansprechpartner verlassen.

Die Kompetenz an unseren weltweiten Standorten ist das entscheidende Kriterium für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kunden. Wir möchten der zuverlässige Partner sein und bleiben – für unsere Kunden wie für unsere Mitarbeiter. Als Familienunternehmen legen wir Wert auf eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft und werden weiterhin in den lokalen Kompetenzausbau investieren. Lesen Sie mehr über die Entstehung der NEAC und die Chancen, die sich für NEUMAN & ESSER daraus ergeben haben.

Alexander und Stefanie Peters
Geschäftsführende Gesellschafter

NEAC Compressor Service

Der OEM Dienstleister mit Kompetenz und Visionen

Nach 25 Jahren Dienst am Kunden kann der Jubilar NEAC Compressor Service auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken, die bewegt ist und facettenreich zugleich. Nicht nur, dass sich der Geschäftsbereich Service seit 1983 mit der Ausgliederung aus dem operativen Neumaschinengeschäft zu einer tragenden Säule in der NEA GROUP entwickelt hat, sondern auch, weil sich NEAC Compressor Service im Markt als Marke etabliert hat, als OEM Service-Spezialist mit einem globalen Netzwerk von zehn Service-Zentren. Schon die Gründung der NEAC Compressor Service im April 1988 als Joint Venture mit Atlas Copco fiel in eine bewegte Zeit der Konsolidierung, in der sich große Anbieter durch Marktveränderungen auf Turboverdichter konzentrierten und sich von Kolbenverdichtern mit Überkapazitäten trennten – die geeignete Plattform für die NEA Holding, „gestrandete“ Kolbenverdichter als Lizenzen aufzunehmen und die Aftermarket-Betreuung für diese Maschinen auf die NEAC zu übertragen. Heute sind es derer elf, in chronologischer Reihenfolge der Akquisition: NEA, Halberg, Linde, KSB, Erhardt & Sehmer, Demag, Mafa Wurzen, Chicago Pneumatic, GHH Esslinger Höchstdruckverdichter, Borsig für die ehemalige Kolbenverdichterserie in Berlin gebaut bis 1995 und schließlich Penn Process Compressors. Luft nach oben für die Aufnahme weiterer Lizenzen ist vorhanden.

Doch was darf ein Kunde von einem Service-Unternehmen mit OEM-Profil wie der NEAC Compressor Service erwarten? Diese Frage wurde auf der Fachveranstaltung der NEAC anlässlich ihres Firmenjubiläums am 4. Juni 2013 intensiv mit Betreibern von Kompressoranlagen diskutiert. Wer von den Konzernen der Chemie und Petrochemie „total cost of ownership“ in die Betrachtung von Service-Einsätzen mit einbezieht, für den rechnet sich die Beauftragung von OEM-Spezialisten. Denn wer hat nicht ein Interesse daran, dass die 80 Jahre alten Verdichter im Werk uneingeschränkt ihre volle Leistung bringen und das auch nach einer Anpassung an eine neue Gaszusammensetzung oder nach einem Umbau? Bernd Wagner, Geschäftsführer von NEAC Compressor Service, konnte es treffender in dem Forum nicht sagen: „Kompressoren können, wenn sie „jung“ sind, auch in Eigenregie gewartet und Teile darin verbaut werden, die „ungefähr“ passen. Bei Wiederholung über einen längeren Zeitraum verliert der Betreiber jedoch mit seinem Kompressor zunehmend die Basis zum Originalzustand. Wenn dann ad hoc-Reparaturen unbefriedigende Standzeiten liefern, kann nur ein OEM den Zustand der Abweichung bewerten und den Verdichter in den Originalzustand zurückführen. Die Originaldokumente, die Erfahrungen und das Wissen über die Maschine sowie die technischen Ressourcen, darüber allein verfügt nur ein OEM!“

Service-Einsätze eines OEM, vorzugsweise als Bestandteil eines Service-Vertrages mit der NEAC, werden damit beispielsweise für Air Liquide in Antwerpen zu einer kalkulierbaren Größe. Mehr noch. Sie schätzen dabei die 24/7-Verfügbarkeit, die Flexibilität bei den Einsätzen und vor allem die Sicherheit, Verschleißteile stets mit neuester Materialzusammensetzung verbaut zu wissen. Warum der Weltmarktführer für technische Gase bereit ist, die etwas höheren OEM-Preise zu zahlen? Standzeiten der Maschinen sind eine sensible Größe und sie erwarten von einem OEM eine messbare Verbesserung darin – eine höhere Garantiezeit inklusive.

Bei einem Portfolio von rund 5.000 zu betreuenden Verdichtern weltweit, gleich welcher Marke, steht die NEAC Compressor Service zurzeit vor der nächsten Herausforderung: der Konsolidierung. Diese bezieht sich zum einen auf die Zusammenführung der Strukturen der weltweiten NEAC-Zentren, so dass sich jeder Standort zu einem Kompetenzzentrum mit demselben Know-how entwickelt. Die Etablierung von weltweiten Repair Coordination Centern war ein erster wesentlicher Schritt in diese Richtung. Zum anderen heißt es aber auch, die vielen Maschinendaten zu verdichten. Eigens dafür hat die NEAC eine webbasierende Plattform für die Service- und Ersatzteilaktivitäten einer laufenden Maschine entwickelt. Dort wird ebenfalls die technische Dokumentation abgelegt, wie Betriebsanleitungen, Stücklisten, Service-Berichte, Umbauten und Reklamationen; kurzum der Lebensbericht und Status einer jeden Maschine. So lässt sich jede auch noch so kleine Veränderung an der Maschine nachvollziehen. Somit wird NEAC Compressor Service ihrer Mission „Passion for Detail“ in Hardware wie in Software gerecht.

25 Jahre NEAC

Zurück in die Zukunft: Fachveranstaltung zum Jubiläum

Die Fachveranstaltung für Betreiber von Kolbenkompressoren, zu der NEAC Compressor Service anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums eingeladen hatte, hielt für die 150 Gäste ein Programm mit „lebendigen“ Einlagen bereit. Für den 4. Juni 2013 wurde daher ein Teil des Werksgeländes in Show-Bühne mit Atrium und OEM-Ausstellungspark verwandelt, um so das Leitthema des Jubiläums „25 Jahre NEAC – Zurück in die Zukunft“ entsprechend in Szene setzen zu können.

Das Leitthema und die Bedeutung dessen für die NEAC aber auch für die gesamte NEA GROUP verdeutlichten die Geschäftsführenden Gesellschafter Stefanie und Alexander Peters in ihren Begrüßungsansprachen und bildeten damit eine gekonnte Überleitung zum nächsten Programmpunkt: Einer Talk-Runde mit den Protagonisten der ersten Geburtsstunde der NEAC, mit Klaus Peters und André Schmitz, beide heute Senior Consultant für NEA GROUP bzw. Atlas Copco, sowie Bernd Wagner, dem heutigen Geschäftsführer von NEAC Compressor Service. Die Moderation übernahm Martina Frenz, Leiterin Corporate Communications. Mit gezielten Fragen an ihre Runde nahm sie die Zuhörer auf eine Zeitreise mit; einer Reise, die Einblicke in die bewegte Phase der „Kolbenverdichter-Renaissance“ der 80er und 90er Jahre vermittelte und damit in die stufenweise Entwicklung von NEAC Compressor Service zum OEM-Spezialisten.

Bei der Punktlandung der Erzählungen in der Gegenwart wurden mit Johan Klipper, Regional Maintenance Manager, sowie Dirk van Roosbroeck, Purchase Manager Benelux Centre, zwei erfahrene Fachleute von Air Liquide aus Antwerpen, Belgien, in die Runde mit aufgenommen. Sie zeigten, welche Kriterien für die Wahl von Service-Anbietern wichtig sind und an welcher kritischen Stelle ein Wechsel sogar zur Mutprobe werden kann. Bei der regen Diskussionsrunde im Anschluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Betrachtung der „total cost of ownership“ die Qualität von Service-Einsätzen bestimmt.

Dass zuweilen wenige Hundertstel Millimeter für einen professionellen Service-Einsatz maßgebend sein können, bewiesen die NEAC-Ingenieure Harry Lankenau, Leiter Engineering, Stefan Damberg, Projekt Manager, sowie Ilya Asser, Vertriebsleiter Osteuropa, in ihrer technischen Präsentation über das breite Spektrum von Berechnungs- und Vermessungstechniken. Staunend verfolgten die Teilnehmer die Live-Demonstration des Objekt Scanning an einem Zylinder, einer innovativen Vermessungstechnik von Oberflächen eines Körpers. Diese Technik wird die digitale Zukunft der NEAC maßgeblich beeinflussen.

»Die Originaldokumente, die Erfahrungen und das Wissen über die Maschine sowie die technischen Ressourcen, darüber allein verfügt nur ein OEM!«

Mehr Geschichte denn Innovation vermochten hingegen die zahlreichen Exponate des OEM-Ausstellungsparks zu vermitteln, doch die Art der Darbietung der elf Lizenzen ließen sowohl Tradition als auch Technik dieser „alten Schätzchen“ äußerst lebendig wirken. Dazu trugen nicht nur die Präsentationen der NEAC-Mitarbeiter vom Stammsitz bei, sondern auch die international angereisten NEAC-Geschäftsführer und Know-how-Träger Claudio Correa mit Bruno Correa aus Brasilien sowie Brian Bertelsen mit Richard Frischgesell aus den USA. So wurden auch die weniger bekannten Marken Demag, CP und PPC in ein besonderes Licht gerückt. Diese Brücke vermag nur ein OEM-Serviceanbieter zu schlagen, der tagtäglich in den Strukturen „fremder“ Welten lebt und dabei konsequent einer Antriebsfeder folgt: der Leidenschaft für das noch so kleinste Detail. Das zumindest bezeugen die zahlreichen persönlichen Glückwünsche sowie Einträge ins Gästebuch, die Bernd Wagner und sein Team hoch erfreut entgegen nehmen durften und sie in ihrem Kurs bestärken.

Power to the People

Audi baut die weltweit erste industrielle Anlage mit Power-to-Gas-Technologie

Für eines der derzeit spannendsten und vielversprechendsten Zukunftsprojekte lieferte NEUMAN & ESSER drei Verdichter. Die Audi e-gas-Anlage soll jährlich etwa 1.000 Tonnen synthetisches erneuerbares Methan herstellen. Die NEA Kompressoren übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Es werden dringend leistungsfähige Speicher für Windkraft und Photovoltaik benötigt. Nur mit solchen Speichern lassen sich deren witterungs- und saisonbedingte  Schwankungen ausgleichen. Erfolgversprechend ist das Konzept Power-to-Gas, das regenerative Energie in Form von Wasserstoff oder Methan speichert und transportiert. Damit können diese erneuerbaren Ressourcen optimal nutzbar gemacht und fossile Quellen zuverlässig ersetzt werden.

Im emsländischen Werlte steht die weltweit erste industrielle Anlage, die aus CO2 und erneuerbarem Strom einspeisefähiges, synthetisches Methan (e-gas) generiert. Strom bezieht sie vor allem dann, wenn ein Überangebot vorliegt. „Diese Power-to-Gas-Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Mobilität und die Energiewirtschaft der Zukunft. Mit dem e-gas project bringen wir die Energiewende ins Automobil“, erklärt Reiner Mangold, Leiter nachhaltige Produktentwicklung bei der AUDI AG.

 

»Diese Power-to-Gas-Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Mobilität und die Energiewirtschaft der Zukunft.«

Die Audi e-gas-Anlage, die eine Aufnahmeleistung von sechs Megawatt hat, nutzt den regenerativen Strom im ersten Schritt zur Elektrolyse – der Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Dieser Wasserstoff könnte als Treibstoff für künftige Brennstoffzellen-Fahrzeuge dienen. Da derzeit noch eine flächendeckende Infrastruktur fehlt, folgt ein zweiter Verfahrensschritt: Durch die Reaktion des Wasserstoffs mit Kohlendioxid entsteht in der Methanisierungsanlage erneuerbares Methan. Beim CO2, das für die e-gas-Produktion benötigt wird, handelt es sich um das Abfallprodukt einer Biogasanlage, die der Energieversorger EWE AG in unmittelbarer Nähe betreibt. Die Biogasanlage wird nicht aus Energiepflanzen, sondern aus organischen Abfällen gespeist, wodurch jede Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion vermieden wird. Pro Jahr produziert die Anlage etwa 1.000 Tonnen klimaneutrales e-gas und bindet dabei cirka 2.800 Tonnen CO2.

Die Audi e-gas-Anlage in Werlte entsteht auf einem insgesamt 4.100 m² großen Gelände der EWE. Die Grundsteinlegung erfolgte im September 2012. Audi als Eigentümer baut die Anlage in Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer etogas GmbH (ehemals SolarFuel GmbH).

Mit von der Partie sind drei Anlagen von NEUMAN & ESSER. Der stehende e-gas Verdichter 2TZS25GT ist neu im Programm der NEA und liefert 350 Nm³/h. Die zweikurbelige, zweistufige Maschine ist eine druckfeste Ergänzung für kleine Fördervolumen. Ein Biogasverdichter in V-Ausführung hat eine Liefermenge von 700 Nm³/h. Der zweite V-Verdichter mit 1.050 Nm³/h kann sowohl e-gas als auch Biogas komprimieren. Die NEA Verdichter sind einerseits bei der Einspeisung des aufbereiteten Biogases beteiligt als auch bei der Weiterleitung des erneuerbaren Methans.

EWE arbeitet schon seit vielen Jahren mit NEUMAN & ESSER zusammen. Anfangs versorgte NEA das Energieunternehmen mit großen Boxer-Kompressoren für die Erdgasspeicherung. Mit dem Entstehen der Biogasbranche fragt EWE immer häufiger Verdichter für die Einspeisung im Hochdruckbereich an. Mit NEUMAN & ESSER hat EWE einen zuverlässigen Partner.

Für die Wartung und Instandhaltung bestehender Anlagen hat sich die NEAC Compressor Service vor zwei Jahren einen „Biogas-Caddy“ zugelegt. Der ausgewiesene Biogasspezialist Dirk Rühlmann hat hier alles beisammen, was er für seine tägliche Arbeit braucht. Denn oft genug sind die Anlagen weit entfernt von der nächsten Möglichkeit, Werkzeuge zu bekommen. Mit dem Biogas-Caddy ist er unabhängig und pünktlich.

Die Anlage befindet sich aktuell in der Inbetriebnahmephase. Die e-gas-Produktion wird diesen Sommer beginnen. Ab Herbst wird das synthetische Gas ins Netz der EWE NETZ GmbH eingespeist. Das Potenzial der Strom-Gas-Kopplung wird sich dann beweisen. Sollten in Zukunft Überkapazitäten von Wind- oder auch Solarenergie in großen Mengen in Form von Wasserstoff weitergeleitet oder als e-gas gespeichert werden, können auch hier die Verdichter von NEA einen wichtigen Beitrag leisten. Denn das sind weitere Anwendungen, in denen NEUMAN & ESSER Technologietreiber ist.

Fließende Produktion

Wehrhahn nutzt Pendelmühlen in Anlagen für Porenbeton

Porenbeton, auch unter dem Begriff Gasbeton bekannt, ist ein hochwertiger, vielseitiger Baustoff, der als Stein, Planelement oder Platte hergestellt und nahezu in der gesamten Baubranche verwendet wird. Für die Restaurierung oder den Umbau älterer Gebäude, auch für Fachwerkhäuser, ist Porenbeton wegen seines geringen Gewichts und der komfortablen Bearbeitungsmöglichkeit oft die erste Wahl.

 

Der Baustoff wird aus Branntkalk, Wasser, Zement und Quarzsand sowie einer geringen Menge Aluminium hergestellt. Die Mörtelmischung wird in Wannen gegossen, in denen das metallische Aluminium Wasserstoffgas entwickelt. Es entstehen viele kleine Gasblasen, die das Material aufschäumen. Mit Drähten werden die Blöcke auf die gewünschten Stein- oder Bauteilgrößen zerteilt. Durch Härten in Dampfdruckkesseln erhält der Porenbeton seine endgültigen Eigenschaften.

 

Mahlanlagen vermeiden Engpässe

Wegen dieser hervorragenden Eigenschaften setzt sich Porenbeton zunehmend als bevorzugtes Material für Bauwerke in aller Welt durch. Globaler Marktführer bei Produktionsanlagen für die Porenbetonherstellung ist Wehrhahn. Neben standardisierten Anlagen entwickelt und fertigt das deutsche Unternehmen individuelle Anlagenkonzepte, die unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Bedarfs und der Gegebenheiten vor Ort entstehen.

Die Produktionsbedingungen für Baustoffe sind sehr unterschiedlich. Wehrhahn berücksichtigt alle relevanten Faktoren wie Produktionsmenge, Standort, Platzangebot und vieles mehr. Die Herausforderung liegt darin, unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Rohstoffe einen einwandfreien Herstellungsprozess zu garantieren. Branntkalk ist beispielsweise ein Rohstoff, der nicht in jeder Region ausreichend zur Verfügung steht. Wehrhahn liefert daher auch Produktionsanlagen mit Kalköfen und Mahlanlagen, um Branntkalk selber herzustellen. Das vermeidet Engpässe.

 

Mehr Infos zu Wehrhahn

Vier NEA Pendelmühlen PM05 und eine PM08 sind mittlerweile in den Produktionsanlagen von Wehrhahn integriert und unterstützen die reibungslose Herstellung von Qualitätsprodukten. Heino Drewes, Projektingenieur bei Wehrhahn, sagt: „Unsere Kunden erwarten von uns erstklassige Technologie „Made in Germany“ und genau das bekommen sie seit mehr als 120 Jahren. Die Mühlen von NEUMAN & ESSER passen da hervorragend in unser Konzept. Sie sind wartungsarm, solide und liefern die gewünschte Menge mit einer engen Kornverteilung.“ Höchstens acht Prozent des Mahlguts überschreitet eine Korngröße von 90 μm. Aber nicht nur die Feinheit der NEA Pendelmühlen überzeugt. Bei der PM05 garantiert NEA einen Mindestdurchsatz von 4.000 kg/h, bei der größeren PM08 sogar 9.000 kg/h. Wichtig für die Anwender sind die ausgesprochen kurzen Standzeiten für Wartung und Reparaturarbeiten.

»Unsere Kunden erwarten von uns erstklassige Technologie 'Made in Germany' und genau das bekommen sie seit mehr als 120 Jahren.«

Herstellung eines Allroundtalents

Branntkalk wird im Industriemaßstab hergestellt, in dem Kalkstein bei einer Temperatur von über 1.000°C Kohlendioxid entzogen wird, dem so genannten Kalkbrennen. Gebrannter Kalk, ungelöschter Kalk, Kalkerde oder Ätzkalk sind weitere Namen von Branntkalk. Mit Wasser reagiert er unter starker Wärmeentwicklung zu gelöschtem Kalk. Für Frank Verreck, Area Sales Manager bei NEUMAN & ESSER Mahl- und Sichtsysteme, ist Branntkalk ein Allroundtalent: „Nachdem gebrannter Kalk vermahlen ist, findet er in unterschiedlichsten Industriezweigen Verwendung. Und je besser er vermahlen ist, desto präziser lassen sich die Eigenschaften einstellen.“

In der Tat ist das Einsatzgebiet des Rohstoffs vielfältig: In der Bauindustrie dient Branntkalk als Beimischung zu Mörtel, Putz und Farbe, zur industriellen Fertigung von Kalksandsteinen und für Zementklinker. In der Chemie findet die Substanz als Trocknungsmittel und zur Aufnahme von Kohlendioxid Anwendung. Weitere Einsatzbereiche von Branntkalk sind Düngekalk, die Entschwefelung von Roheisen oder Rauchgasentschwefelung. Einer der wesentlichen Einsatzbereiche hingegen ist die Herstellung von Soda.

Klare Sicht auf tiefes Öl

Petroleum Geo-Services setzt die neue BLUESAPS Technologie ein

Bei den nächsten beiden Anlagen für die seismische Offshore-Suche nach Tiefseeöl wird das norwegische Unternehmen PGS die neue BLUESAPS Technologie von NEUMAN & ESSER einsetzen. Die ölfreien Kompressorsysteme dienen als Energiequelle für die Airguns auf den Seismic Vessels. Das ungeschmierte NEA Seismic Air Power System spart zum einen große Mengen Öl. Zum anderen muss das bei geschmierten Kompressoren anfallende ölkontaminierte Kondensat nicht mehr aufwändig gelagert und entsorgt werden.

 

Seit langem beeinflussen Ölpreis, Energievorräte und Pipelines maßgeblich die Weltpolitik. Die Frage der Energieversorgung, heute und in Zukunft, ist für die meisten Nationen ein zentraler Faktor in der Außenpolitik, Wirtschaft und Industrie, Umweltpolitik und Verkehrsplanung.

2011 stieg der weltweite Tagesverbrauch erstmals auf 90 Millionen Barrel an und hält sich weitgehend auf diesem Niveau. Dies sind mehr als 14 Milliarden Liter täglich für die Erzeugung von Elektrizität, als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel, für die Herstellung von Kunststoffen und vielen chemischen Produkten.

Durch die Förderung dieser enormen Mengen wird die Umwelt Gefahren ausgesetzt, die mit aller Anstrengung minimiert werden müssen. Denn spätestens seit der Katastrophe der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko ist klar, dass die gesamte Produktionskette vom Rohöl bis zum fertigen Brennstoff, mit höchster Aufmerksamkeit und Weitsicht durchgeführt werden muss.

 

Seismische Offshore-Vermessung

Der Anfang der Produktionskette ist die Suche nach dem Erdöl. Bis in die 1980er Jahre wurden bei der Offshore Suche beispielsweise Explosionssalven eingesetzt. Sprengsätze erzeugten die für die seismischen Messungen nötigen Schallwellen am Seeboden. Erst durch das zunehmende Interesse am Schutz der Ozeane reduzieren strengere Vorschriften und Richtlinien die Belastung für die Meerestiere bei seismischen Offshore-Aktivitäten.

Heute setzen die „Seismic Vessels“, wie die Suchschiffe genannt werden, fast ausschließlich Hochdruck-Luftpulser (Airguns) als Impulsgeber ein. Mehrere Kilometer lange Streamer, gefüllt mit einigen hundert Unterwassermikrophonen, messen die reflektierten Schall- bzw. Druckwellen und liefern einen detaillierten Einblick in die geologische Struktur. Das Resultat der seismischen Vermessung lässt sich durch ein 2D oder 3D-Bild des Meeresbodens darstellen. Das Verfahren ist nicht nur wesentlich sicherer für das Personal, sondern es hält auch den Schaden für die Umwelt geringer. Allerdings ist nicht zu leugnen, dass der Einsatz seismischer Quellen für Meerestiere störend bis schädlich sein kann, unter Umständen sogar tödlich.

 

PSG Kommittent

Petroleum Geo-Services (PGS) hat aus diesem Grund eine Umweltschutzerklärung verfasst. Das Norwegische Unternehmen bietet eine breite Palette an seismischen Dienstleistungen und Produkte für die Erdölindustrie. Dazu gehören auch seismische Studien und Analysen, die Datenerfassung und Datenverarbeitung.

In der Erklärung erläutert PGS das konzernweite Umweltmanagement gemäß der internationalen Managementnorm ISO 14001. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo und Niederlassungen in mehr als 30 Ländern verpflichtet sich darin, die Umweltverträglichkeit der Seismic Vessels kontinuierlich zu verbessern. PGS misst, überwacht und bewertet die weltweiten Einsätze, um die die Risiken für die Umwelt zu minimieren und gleichzeitig die Effizienz der Explorationsaktivitäten zu steigern.

Allein durch die Überwachung und Beobachtung der Meeresfauna, durch Sicherheitszonen und Sperrbereiche sowie geeignete Zeit- und Wetterfenster hat PGS den negativen Einfluss erheblich verringert. Vor allem das so genannte „Soft-start“ Verfahren erwies sich als sehr erfolgreich. Dabei wird die Leistung der Luftquelle erst allmählich erhöht, um den Tieren die Möglichkeit zu geben, sich frühzeitig von der Schallquelle zu entfernen.

Das norwegische Unternehmen investiert in neue Technologien, wie etwa der optimierte Kraftstoffverbrauch der Seismic Vessels. Der überarbeitete Antrieb der Ramform S-Klasse besitzt einen höheren Wirkungsgrad als die Vorgängerklasse, was die Einsatzdauer um 25% verlängert und Produktionskapazität um 60% steigert. Das PGS Rechenzentrum in London ist mehrfach für sein Low-Energy-Konzept ausgezeichnet worden. Unter anderem hat es 2009 die ‘Environmental Project of the Year’ Auszeichnung und ‘Green IT Innovation of the Year’ gewonnen.

Mehr Infos zu PGS

 

In dem aktuellsten Projekt werden zwei neue Vessels der hoch modernen Ramform Titan-Klasse mit BLUESAPS Anlagen von NEUMAN & ESSER ausgestattet. Diese sind derzeit die sauberste Lösung, um die Airguns mit Druckluft zu versorgen.

 

NEA SAPS

Verdichterhersteller NEUMAN & ESSER (NEA) bietet eine umfassende Produktpalette von Hochdruck-Verdichter als Energiequelle für Airgun Systeme. Das NEA Seismic Air Power System (NEA SAPS) ist mit Elektro- oder Dieselantrieb ausgerüstet und kann sowohl über als auch unter Deck installiert werden. Die besonders kompakt gebauten Anlagen werden mit einem geschlossenen Kühlwasserkreislauf gekühlt. Über Plattenwärmetauscher gelangt die Wärme aus dem Kühlwasserkreislauf in das Seewasser.

NEA SAPS kombiniert einen Schrauben- mit einem Kolbenkompressor. Der Schraubenverdichter komprimiert die Luft von Atmosphärendruck auf circa 15 bar; der Kolbenverdichter verdichtet die Luft bis zum gewünschten Abgabedruck für die seismischen Anwendungen.

Die Bandbreite der NEA SAPS-Anlagen umfasst acht Baugrößen in der Elektroausführung und sechs Baugrößen mit Dieselantrieb. Die kleinste Anlage liefert 20 m³/min (700 cfm), die bislang größte Kapazität liegt bei 78 m³/min (2.700 cfm). Je größer die Kapazität, desto kürzere Intervalle sind beim Schießen mit den Air Guns möglich, sodass die Systeme genauere Daten liefern und Zeit sparen.

BLUESAPS

Auf allen sieben Weltmeeren dienen etwa 50 geschmierte NEA SAPS-Anlagen Seismic Vessels als Energiequelle für die Airguns. Die Neuentwicklung BLUESAPS, die bei der Titan-Klasse von PGS zum Einsatz kommt, ist die ölfreie Variante des Seismic Air Power Systems. Die Besonderheit der NEA BLUESAPS Einheiten zeigt sich darin, dass sie mit einem 2-stufigen ölfreien Schraubenverdichter und einem 3-stufigen ölfreien Kolbenverdichter saubere Luft liefert bis zu einem Druck von 200 bar.

Der Verdichter ist so gestaltet, dass kein Öl in den Verdichtungsraum gelangt und somit die Druckluft verunreinigt. Pro 1.000 Betriebsstunden werden mit dieser Variante bis zu 450 Liter Öl und 110m³ ölkontaminiertes Kondensat eingespart, das bei geschmierten Verdichtern aufwändig gelagert und entsorgt werden musste. Höchste Präzision in Fertigung und Produktion der ölfreien Verdichter sorgen für optimalen Wirkungsgrad.

Wie auch die geschmierten NEA SAPS-Anlagen ist BLUESAPS wassergekühlt und mit einem wassergekühlten E-Motor oder Diesel-Motor ausgestattet. Ohne die Ölvorlage für den geschmierten Schraubenverdichter ist die ölfreie SAPS-Anlage sogar noch kleiner als die herkömmliche Variante.

Einer der größten Anbieter von Seismic Vessels hatte bei NEUMAN & ESSER eine ölfreie Version angefragt. Die umweltfreundliche Version der SAPS Anlagen passt hervorragend in das BLUE-Konzept von NEA, das die Ressourcenschonung der Kompressoren fokussiert. Nicht nur diese konkrete Anfrage sondern zusätzliche Marktanalysen im Seismic-Bereich zeigten eine eindeutige Tendenz zu ölfreien Verdichtern. NEA hat daraufhin das ölfreie Konzept BLUESAPS entwickelt und nutzte hierbei die langjährige Offshore- und Seismik-Erfahrung. Seit Sommer 2011 ist das neue BLUESAPS im Programm.

Sales & Product Manager Siegfried Meyer erläutert die Vorteile für die Kunden: „Mit BLUESAPS entfällt die umständliche Trennung und Lagerung des ölhaltigen Kondensats. Neben dem ökologischen Aspekt ist die enorme Einsparung von Schmieröl ein entscheidendes, wirtschaftliches Argument.“ Um Korrosion in der feuchten und salzigen Umgebung zu vermeiden sind bei dieser ölfreien Verdichteranlage sämtliche luftberührten Teile in Edelstahl ausgeführt. Bei längeren Stillstandszeiten der Seismic Vessels, beispielsweise bei Überführungen, werden die ölfreien BLUESAPS-Anlagen mit dem an Bord befindlichen Stickstoff durchgespült und mit geschlossenen Ventilen, wiederum mit Stickstoff, konserviert.

Arno Thomas, Sales Manager bei NEUMAN & ESSER, erklärt: „Vor mehr als 80 Jahren entwickelte NEA die ersten ölfreien Trockenlaufverdichter. Sie sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Brauereien und genauso für die Lebensmittelindustrie, aber auch die chemischen Industrie geworden. Eine ähnliche Entwicklung erwarte ich in der Seismic-Branche.“

 

Neue Investitionen

Im Jahr 2011 bestellte Petroleum Geo-Services zwei Vessels der neuen Generation bei Mitsubishi Heavy Industries Ltd (MHI) einer der weltweit größten Schiffsbauer, der vor allem spezialisierte Schiffe produziert. Die Lieferung von Schiff Nummer eins und zwei ist für 2013 geplant.

Für zwei weitere Schiffe, Nummer drei und vier der Ramform Titan Klasse, ist das Jahr 2015 als Liefertermin geplant. Petroleum Geo-Services stattet die beiden jüngsten Seismic Vessels mit insgesamt sechs BLUESAPS Systeme der 62-Serie aus. Diese sind dann Teil der elf seismischen Schiffe der Ramform Flotte. Die Entscheidung über die Erneuerung und Erweiterung der Flotte kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach seismischen Dienstleistungen steigt.

Nachdem der Markt für seismische Offshore-Vermessung nach einer ruhigen Phase seit dem Jahr 2011 wieder anzog, begannen auch andere Anbieter verstärkt in neue Ausrüstung zu investieren. Denn die Nachfrage nach Offshore-Vermessung nimmt laut des Seismic Research Report 2012 rapide zu, 10 – 20% in den letzten beiden und dem kommenden Jahr. Das Angebot an Seismic Vessels steigt in dem gleichen Zeitraum lediglich um 5%, so die Studie.

Die gestiegene Nachfrage resultiert einerseits aus dem höheren Bedarf an Tiefseeöl, die verbesserte Bohrtechnologie kann in größere Tiefen vordringen. Andererseits entdecken genauere Messgeräte auch tiefer liegende Ölfelder. Mit dieser leistungsfähigeren Messtechnologie werden nun Felder erneut vermessen. Auf diese Art wurde kürzlich eines der größten Felder Norwegens gefunden, in einem Gebiet, das bereits als ausgebeutet galt.

Bei der Ramform Titan-Klasse wurden gezielt die Erfolgsfaktoren entscheidend weiter entwickelt, wie große Spannweiten, Streamerlänge und Schlepp-Effizienz. Diese Faktoren machen gerade in geologisch komplexen Gebieten wie Brasilien, Westafrika und dem Golf von Mexiko den entscheidenden Unterschied. In weitestgehend ausgebeuteten Gebieten, wie der Nordsee, offenbart die höhere Datengenauigkeit die erwähnten neuen geologischen Chancen. So stärkt die neue Ramform Generation mit verbesserter Produktivität und Effizienz in der seismischen Datenerfassung PGS‘ Position als Marktführer.

 

Servicemannschaft von NEAC Compressor Service

Für die permanente Verfügbarkeit der NEA SAPS-Anlagen, der Druckluftquelle für die Airguns, sorgt NEA mit einer speziell ausgebildeten Servicemannschaft von NEAC Compressor Service. Die Service-Spezialisten haben ein anspruchsvolles Offshore-Training absolviert. Den kompetenten Service für die Kompressoranlagen erhalten die Kunden direkt auf Anfrage, Ersatzteile auf Basis eines Servicevertrages sogar innerhalb von 24 Stunden.

Auch die Kunden erhalten ein spezielles Training ganz nach Wunsch vor oder nach der Inbetriebnahme; entweder auf dem Schiff oder beim Packager. Eine weitere Option ist das Training Center in Übach-Palenberg, Deutschland. Hier erwerben die Teilnehmer fundiertes Wissen, theoretisch und praktisch, indem sie Erlerntes direkt am Verdichterblock umsetzen.

 

Sie können sich das SEISMIC Bulletin von NEUMAN & ESSER hier herunterladen

 

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NEA engagiert sich sozial

NEUMAN & ESSER unterstützt mehrere Wohltätigkeitsorganisationen und Bildungsprogramme weltweit. Vor den Weihnachtsferien ergriffen NEA USA und NEAC USA die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit einer örtlichen Hungerhilfsorganisation, der houston foodbank, um eine Essenssammelaktion für dringend hilfsbedürftige Familien zu organisieren.

Mehr Infos zur Houston Food Bank

Für über 50 Millionen Menschen in den USA ist Hunger Realität. Es betrifft eine von sechs Personen der US-Bevölkerung – und davon mehr als eins von fünf Kindern. NEA GROUP USA spendete insgesamt 1.956 kg Lebensmittel. Dies entspricht fast 35 kg Lebensmittel pro Mitarbeiter und einem Beitrag von 12.927 Mahlzeiten. Zusätzlich zur Lebensmittelspende erklärte sich NEA bereit, 2 Dollar pro Pfund des Spendengewichts als Geldspende zu zahlen. Auf diese Weise steuerten die US-Schwesterfirmen zusätzliche 8.618 Dollar bei. Laut der houston foodbank kann die Organisation für jeden gespendeten Dollar drei Mahlzeiten kochen. Ausgehend von 1.956 kg Lebensmitteln und den beigesteuerten 8.618 Dollar ergeben sich so nahezu 40.000 Mahlzeiten.

Mit INDUTEC Produktvielfalt erweitert

Als NEUMAN & ESSER vor mehr als 80 Jahren die Lizenzen zum Bau von Pendelmühlen von dem insolventen Unternehmen Mehler erwarb, war das der Startschuss für den Bau und der Modernisierung von Mahlanlagen und Sichtsystemen verschiedener Bauarten. Nun hat die NEUMAN & ESSER GROUP das Unternehmen INDUTEC aus der Insolvenzmasse der INDUTEC Industrietechnik GmbH übernommen, um als OEM auch zukünftig den Weiterbetrieb der INDUTEC Anlagen sicherzustellen.

Seit dem 1. März 2013 ist die NEUMAN & ESSER GROUP der neue Eigentümer mit dem Recht, das Unternehmen und damit die eingetragene Marke INDUTEC weiterzuführen. Mit der Übernahme erhält die NEUMAN & ESSER GROUP insbesondere auch die Rechte an den Originalzeichnungen und Patenten für INDUTEC Produkte sowie die zugehörigen konstruktions- und auftragsbezogenen Unterlagen (z.B. Fertigungsunterlagen, Maschinenhistorie und Arbeitsanweisungen).

Manfred Salgert, Geschäftsführer der NEUMAN & ESSER GmbH Mahl- und Sichtsysteme, ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: „Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen der INDUTEC sind selbstverständlich interessant für uns. Die übernommenen Vertriebsgebiete der INDUTEC verschaffen uns einen direkteren Zugang zu einigen Märkten, wie zum Beispiel im Nahen Osten oder Nordafrika.“

Vielversprechend ist aber auch das erworbene technische Know-how für die INDUTEC Produkte. Neben den Mühlen sind das insbesondere Vorbrecher und Filter, die die NEUMAN & ESSER GmbH Mahl- und Sichtsysteme bislang noch nicht in ihrer Produktpalette hat. Diese Produkte werden derzeit genauestens geprüft, dokumentiert und auf einen möglichen Einsatz hin getestet.

Globale Strategie für die Märkte der Zukunft

Technologietrends erkennen, Einkauf und Vertrieb verbessern

In diesem Jahr fanden am 6. und 7. März das Global Purchase Meeting und am 7. und 8. März das Global Sales Meeting am Stammsitz in Übach-Palenberg statt.

Unter anderem berichteten Franz-Josef Ritzen über „Global Sales“, Rüdiger Schaaf und Mike Gorgas über „Die Zukunft mit CAD und Datenbank“. Dr. Klaus Hoff präsentierte neue Entwicklungen in der Kompressor-Technologie und Andreas Hahn die neuesten Trends im Bereich Umbau und Modernisierung.

Das Thema Energieeffizienz rückt immer mehr in den Vordergrund. Daher wartet die NEA GROUP mit verschiedenen Regelsystemen für Kolbenkompressoren wie BLUESTROKE und BLUEPOCKET auf. Diese optimieren die Effizienz für Neumaschinen, können aber auch mühelos an bereits installierten Kolbenkompressoren nachgerüstet werden. Durch die leistungsangepasste und nahezu verlustfreie Regelung der Fördermenge, entsprechend dem realen Bedarf, wird nur die tatsächlich erforderliche Antriebsenergie verbraucht. Je nach Kompressorgröße und Auslastung kann dies eine deutliche Reduzierung der Betriebskosten für den Betreiber bedeuten.

Workshops waren ebenfalls Teil des Programms. Einer von ihnen war „die Entwicklung neuer Marketing-Strategien“. Hier sollten kulturelle Unterschiede und Produktwahrnehmung in den jeweiligen Vertriebsgebieten analysiert werden, um zukünftig Marketing-Aktivitäten zielgerichtet zu gestalten. Währenddessen unternahmen die Einkäufer einen Ausflug zu der Firma Boll & Kirch Filterbau GmbH ─ ein weltweiter NEA-Partner für die Filtration von Flüssigkeiten und Gasen.

Sicherheits-Zertifikat für Außendienstmitarbeiter

SCC ist ein internationaler Standard für Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Management für Technische Dienstleister. Für das uneingeschränkte Zertifikat SCC(P) für die Petrochemie müssen neben den üblichen Beurteilungskriterien zusätzlich spezifische Anforderungen erfüllt werden.

Neben dem praktischen Wissen benötigen die Mitarbeiter theoretischen Hintergrund. Der SCC Standard sieht unter anderem vor, dass die operativen Führungskräfte eine schriftliche Prüfung zu ihren Arbeitsschutzkenntnissen ablegen müssen. Hierzu gibt es einen Fragebogen und anschließend das Zertifikat. Diese Prüfung wird in einer Datenbank erfasst und im Sicherheitspass des Mitarbeiters eingetragen. Sie muss alle zehn Jahre wiederholt werden. Ohne diesen Nachweis verweigern manche Kunden den Zutritt auf das Werksgelände, weshalb alle Außendienstmitarbeiter – Ingenieure, Monteure und Vertriebsleute – zertifiziert sind.

Stefanie Peters

40. Geburtstag

»Pst, pst, da kommt sie!«

„Pst, pst, da kommt sie!“ raunte es durch die verdunkelte Kantine am 11. Dez. 2012. Die gesamte Belegschaft hatte sich dort frühmorgens eingefunden, um Stefanie Peters mit einem dicht gepackten Geburtstagsprogramm zu überraschen, das thematisch auf sie abgestimmt war. Ihrem erstaunten Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war dies auch mehr als geglückt. Die Auszubildende Janine Otten empfing sie zuerst mit ihrem Lieblingssong in professioneller Stimmlage, gefolgt von amüsanten Ansprachen ihres Vaters Klaus Peters sowie ihres Bruders Alexander. Dieser überreichte ihr den im Nikolaus-Kostüm hergerichteten NEA Betriebs-Kompressor des Typs 2S5/D von 1972, ihrem Geburtsjahr, und zog zur Erheiterung Aller Parallelen zwischen dem Verdichter während des eigenwilligen Betriebs bei NEA und seiner Schwester.

In einem schauspielerischen Akt präsentierten die „British Ladies“ Martina Frenz und Inge Kaaf das gemeinsame Geburtstagsgeschenk von Familie und Belegschaft: Eine „ausgetüftelte“ einwöchige Frühjahrsreise in „UK to go“ im Jaguar E-Type.

 

Sehen Sie hier den Jaguar E-Type bei „Deutsche Welle TV“

Auch die Kollegen aller weltweiten Standorte hatten ihre Glückwünsche in der jeweils landestypischen Sprache in Video-Clips verpackt und übermittelt. „Die Reise war ein Traum!“ strahlte Stefanie Peters nach ihrer Rückkehr im Mai d.J. „Die Cotswolds, Bath, das Derby in Ascot und die Fertigung des Morgans – diese Stationen und weitere in meinem Lieblings-Oldsmobile erlebt zu haben, werden für uns unvergessliche Momente bleiben. Und das alles Dank einer engagierten Gruppe in Übach-Palenberg, die bereits seit September in „geheimer Mission“ an dem Programm arbeitete. Einfach sensationell!“

»Einfach sensationell!«

Wer die Überraschung in der verdunkelten Kantine am 11. Dez. 2012 nicht miterlebt hat, bekommt in dem folgenden Video einen kurzen Eindruck.

Gesünder und entspannt

Fit for Life: Zweiter Gesundheitstag der NEA GROUP

Die Welt wird schneller, hektischer und die Zeit scheint davonzulaufen. Die Arbeit stapelt sich, der Druck erhöht sich, und das sowohl beruflich wie auch privat. E-Mails, Termine, Familie: Die meisten stehen unter Stress. Nimmt der Stress überhand und bleibt langfristig bestehen, kann er Psyche und Körper überfordern.

Aus diesem Grund widmete sich NEUMAN & ESSER bei den diesjährigen Gesundheitstagen an den Standorten Übach-Palenberg, Wurzen und Staßfurt diesem Thema. Im Mittelpunkt standen Prävention und Information zum Beispiel über Organ- und Stammzellspende. Die verschiedenen Themenbereiche und die vielfältigen Anregungen wurden in Vorträgen, Kursen und Workshops während der Arbeitszeit präsentiert.

Auftakt der Gesundheitstage war jeweils ein gesundes Frühstück. Alle Mitarbeiter probierten das reichhaltige Angebot an belegten Vollkornbrötchen und Schwarzbrot sowie Joghurt, Müsli und Obst. In Übach-Palenberg zeigte Jessica Dinter, Diplom Ökotrophologin vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), den Mitarbeitern die versteckten Zucker- und Fettanteile, die sich in ungesunden Lebensmitteln verbergen. Das große Interesse der Belegschaft war bemerkenswert, nicht nur an dem gesunden Frühstück, sondern an dem Gesundheitstag insgesamt. Dies betonte auch die geschäftsführende Gesellschafterin Stefanie Peters. An jedem Standort eröffnete sie den Gesundheitstag mit herzlichen Worten.

Im weiteren Verlauf des Gesundheitstages nutzten Viele die Gelegenheit, sich in Kurzvorträgen zu informieren. Die DKMS berichtete beispielsweise über Stammzellen. Sie regte aber auch dazu an, sich als Stammzellspender typisieren zu lassen. Die Möglichkeit dazu hatten die Mitarbeiter direkt vor Ort.

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Infostände der Krankenkassen AOK und BARMER, der Suchthilfe Aachen sowie der AHG ASSIST Betriebliches Gesundheitsmanagement standen den Arbeitnehmern den ganzen Tag zur Verfügung und berieten zu allgemeinen Themen genauso wie zu persönlichen Fragen.

AHG ASSIST Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zum Schwerpunkt Stressmanagement präsentierten Bettina Heinecke sowie Bernd Wittmann von der AHG ASSIST aufschlussreiche Vorträge über „Stressbewältigung – Hilfen im Alltag“ und weckten damit das Interesse für dieses Problem. Ihre Vorträge animierten zur eigenen Früherkennung stressbedingter Gesundheitsrisiken und möglichen Gefährdungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld.

Seit März dieses Jahres steht den NEA Mitarbeitern an allen drei deutschen Standorten die medizinische und psychologische Beratung der AHG ASSIST zur Verfügung – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Auch um Sorgen im sozialen und familiären Umfeld einschließlich rechtlicher Fragen kümmert sich die AHG ASSIST. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt.

Yvonne Michel von der Suchthilfe Aachen bot für die NEUMAN & ESSER Azubis Workshops zu dem Problem „Onlinesucht und neue Medien“ an. Besonders eindrucksvoll waren die Berichte und Erfahrungen eines ehemaligen Internetsüchtigen. Anregende Fragen und aufschlussreiche Antworten zur Computer-, Internet- oder Onlinesucht faszinierten die Auszubildenden. Der Einzug der neuen Medien und die damit verbundenen Gefahren betreffen insbesondere junge Menschen. Wie tiefgreifend die Medien den Alltag in den letzten Jahren verändert haben, war Vielen nicht klar. Welche Gefährdung und welches Suchtpotenzial von ihnen ausgehen, noch weniger.

Entspannt, gesund und leistungsfähig

Ein ganztägiger Programmpunkt war das allgemeine Check-Up. Die Vorsorgeuntersuchungen, an der die ganze Belegschaft teilnehmen konnte, traf auf besonders positive Zustimmung. Fast jeder Mitarbeiter beschäftigte sich mit unterschiedlichen Aspekten der Gesundheitsvorsorge. Es wurden Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin gemessen und Urin getestet.

In Staßfurt beteiligte sich die Lungenklinik Ballenstedt in Form eines Lungenvolumentests, der sogenannten alveolaren Kohlenmonoxidgehalt-Messung. Hier zeigte sich wer raucht und wer ohne den ungesunden „Glimmstängel“ auskommt. Der Lungenvolumentest wird den einen oder anderen wahrscheinlich nachdenklich stimmen.

„Dass auch der zweite Gesundheitstag so gut angekommen ist, beweist, dass sich unsere Mitarbeiter mit den Themen wirklich auseinandersetzen“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Stefanie Peters. „Und natürlich, dass wir die richtigen Themen ausgesucht haben.“ „Wir hatten einen spannenden Gesundheitstag“, bestätigte die Personalleiterin Yvonne Vormstein. Auch sie freute sich über das einhellig positive Feedback. „Ich bin mir sicher, der ein oder andere wird die Anregungen nutzen, um in Zukunft mit Stress entspannter umzugehen.“

NEA-ndertaler laden ein

2. NEA Fussballturnier

Trotz Bundesliga-Pause rollte am 22. Juni 2013 ab 10:00 Uhr der Ball. Grund: Wie beim letzten Turnier vor vier Jahren lud die Betriebssportgemeinschaft der GROUP, die NEA-ndertaler, zu einem 2. Fußballturnier ins Stadion des VFR Übach-Palenberg ein. Trotz allen sportlichen Ehrgeizes standen Spaß und Fairness im Vordergrund. Ausgefallene Mannschaftsnamen wie der des letzten Siegers Rapid Logismus (Fa. Robertz) oder die Daimler Bä(h)ren (Fa. Mercedes Bähr) verdeutlichen diese Intention. Auch das STASSKOLER Dichtungsgeschwader und die Wurzener Kolbenfresser (NEA Wurzen) waren wieder vor Ort, um sich mit den Kollegen sportlich zu messen.

Nicht nur der Hunger nach Toren, sondern auch der nach Kuchen und Grillspezialitäten wurde gestillt, indem für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Alle Beteiligten freuten sich über die spannenden Spiele und auf den Support des „12. Mannes“, den zahlreichen Fans und KollegInnen.

Die ersten sechs Plätze des Turniers erzielten:

1. Fa. Oerlikon Schlafhorst (Die Dino-Saurer)
2. Spedition Leo Robertz (Rapid Logismus)
3. STASSKOL (Stasskoler Dichtungsgeschwader)
4. NEA Wurzen (Wurzener Kolbenfresser)
5. Mercedes Bähr (Die Daimler Bä(h)ren)
6. NEA Übach-Palenberg (NEA-ndertaler 1)

Ein großer Dank geht an die Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer, die das Fußballturnier geplant und unterstützt haben.

NEA unterstützt Familien

Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder

 

NEUMAN & ESSER möchte die Mitarbeiter und ihre Familien tatkräftig dabei unterstützen, Familie und Karriere miteinander zu vereinbaren. Seit einiger Zeit bemüht sich NEA, Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder unter drei Jahren anbieten zu können. Das ist jetzt durch einen Kooperationsvertrag mit der gemeinnützigen Trägergesellschaft pro multis am Standort Übach-Palenberg gelungen. pro multis unterhält fünf Tageseinrichtungen für Kinder in der Nähe des Stammsitzes. Bereits drei NEA-Kinder nutzen das neue Angebot, ein weiteres Mitarbeiterkind folgt in Kürze.

Elivia Sinem Peters

Guten Tag, ich bin neu hier …

 

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich heiße Elivia Sinem Peters und bin der jüngste Spross der Peters Familie. Es wird gesagt: Die meisten Dinge fangen klein an, manche groß. In diesem Fall ist das Kleinste das Größte! Auch wenn dies nicht in Zentimetern gemessen wird, denn, als ich am 28. Sept. 2012 das Licht der Welt erblickte, war ich gerade einmal 51 cm groß und das bei einem Gewicht von 3.160 Gramm. Seitdem war ich auch schon fleißig und bin gewachsen. Mein Profil: Aufgewecktes Mädchen mit erheblichem Durchsetzungsvermögen. Soweit ich das aus meiner Sicht beurteilen kann, ist meine Familie äußerst glücklich, meine Verstärkung zu erfahren! Anbei mein Bewerbungsfoto.

Neue Sozialräume

„Für hygienische Frische und kraftvolle Sauberkeit“

 

So klang seinerzeit ein Werbeslogan. Dieser ist mehr als zutreffend für die vorerst letzte größere Investition für das Firmengebäude am Standort in Übach-Palenberg. Denn ganz nach Plan konnten die Umbauarbeiten der Sozialräume am Stammsitz im Oktober 2012 abgeschlossen werden. Insgesamt wurden für die Belegschaft 138 neue Spinde und zehn neue Duschen sowie Toiletten geschaffen. Familie Peters übergab am 17. Okt. 2012 den symbolischen Schlüssel den Betriebsräten. Alles blitzt und glänzt seitdem. Nach dem Umbau der Kantine im Jahr 2011 wurde ein weiterer, beachtlicher Schritt getan, das Umfeld der Mitarbeiter erheblich aufzuwerten. Mit den Sozialräumen entstand damit ein kleiner „Wellnesstempel“ im Arbeitsalltag.

Hemendra Shah

Steckbrief

■ seit Juli 2012: Geschäftsführer des NEUMAN & ESSER Application Centre in Poona, Indien
■ geboren am 3. November 1969 in Ahmedabad, Indien, verheiratet, zwei Töchter

Ausbildung ■ 1991: B.E. Maschinenbau, Guajarat University

Beruflicher Werdegang ■ seit Januar 2012: Vizepräsident des NEUMAN & ESSER Compressor Application Center in Poona, Indien
■ 2003-2012: Stellvertretender Generaldirektor für Ingenieurwesen und Entwicklung bei der Kirloskar Pneumatic Company Ltd. in Poona, Indien
■ 1995-2003: Geschäftsführer für Packaging und Entwicklung bei DRESSER-RAND India Pvt. Ltd. in Ahmedabad, Indien

Hobbys ■ mit seinen Töchtern spielen, Sportsendungen wie Cricket, Fußball und Tennis verfolgen