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NEUMAN & ESSER Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Werkstraße o. Nr.
52531 Übach-Palenberg
Deutschland
Vertreten durch: Alexander W. Peters, Stefanie Peters
e-Mail: info@neuman-esser.de
Telefon: +49 (0)2451 481 01
Telefax: +49 (0)2451 481 100

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Eintragung im Handelsregister:
Registergericht: Amtsgericht Aachen
Registernummer: HRB 9573

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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
DE811229957

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
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(Anschrift siehe oben)

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26NEA eNEWS

NEA eNEWS Ausgabe 26

Editorial Ausgabe 26

Wissen als Produktionsfaktor

Es reicht nicht aus, Wissen im Unternehmen anzuhäufen. Vielmehr muss Wissen gesammelt, identifiziert, bewertet, systematisch kategorisiert und verteilt werden. Das Sammeln und Zurverfügungstellen von Informationen ist ein kritischer Punkt. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten Informationssysteme, die Daten bereitstellen, archivieren und Mitarbeiter miteinander vernetzen. Diese Systeme müssen so strukturiert sein, dass jeder Nutzer effizient sein Ziel erreicht – vom Suchen zum Finden!

Die Keimzelle des Wissens und der Erfahrung bleiben die Maschinenfabriken und die Vertriebs- und Servicegesellschaften in Deutschland. Jedes Unternehmen der NEA GROUP jedoch trägt zur internationalen Expertise bei, allen voran die teilweise über 20 Jahre bestehenden Gesellschaften in den USA, in Italien und Brasilien. Dieses Wissen gilt es in der Gruppe zu teilen. Dazu dienen der persönliche Austausch bei den jährlichen, internationalen Workshops zu Vertrieb, Engineering- und Serviceeinsätzen der NEA GROUP, genauso wie die Datenbanken mit Informationen zu Maschinen und Marktentwicklungen. So wird sichergestellt, dass das in der NEA GROUP vorhandene Wissen jeden Mitarbeiter, der es für seine tägliche Arbeit benötigt, erreicht – ganz gleich an welchem Standort!

Ein Fokus unserer Investitionstätigkeit geht daher genau in diese Richtung: Knowledge Engineering. Mit Hilfe unterschiedlicher IT-Systeme organisieren wir unsere Daten für die relevanten Benutzergruppen bei NEUMAN & ESSER und profitieren damit von einer stärkeren Wissensverteilung aber auch von einer äußerst effizienten Nutzung der vorhandenen Daten. Gleichzeitig arbeiten wir permanent an Prozessverbesserungen weltweit und beginnen im Januar mit der Einführung von SAP.

Daher ist Think German – Act Local unser Motto für die kommenden Jahre. Deutsche Technik, Präzision und Zuverlässigkeit werden an jeden Punkt der NEA GROUP transportiert, dort von unseren Mitarbeitern gelebt und entsprechend den lokalen Anforderungen weiterentwickelt.

Alexander und Stefanie Peters
Geschäftsführende Gesellschafter

After Market 3.0 in Thailand

NEAC Compressor Service

NEAC South East Asia Ltd. wurde im Jahr 1998 in Rayong, Thailand, für den Kundendienst in Südostasien gegründet. Der Schwerpunkt war anfänglich der thailändische Heimatmarkt, doch wuchs dieser schnell über die eigenen Grenzen hinaus. Die starke Geschäftsentwicklung seit 2011 im gesamten Vertriebsgebiet hat dazu geführt, dass die inzwischen 25-jährige Erfolgsgeschichte im Servicebereich der NEUMAN & ESSER Gruppe in den Firmennamen mit dem weltweit bekannten Markenkern NEAC Compressor Service Ltd. umbenannt wurde. Ab dem 1. Jan. 2014 nimmt das „neue“ Unternehmen die operativen Tätigkeiten für Kunden in Südostasien und Pazifik auf.

Mit der jüngsten Großinvestition in ein neues Bürogebäude in Rayong von 1.200 m² wurde nun NEAC Compressor Service Ltd. wie auch dem Schwesterunternehmen NEUMAN & ESSER South East Asia Ltd. die Basis für die ehrgeizigen Ziele in den Bereichen Kompressor After Market sowie Vertrieb und Abwicklung von Kompressoranlagen geschaffen.

Parallel wurde das vorhandene NEAC Service Center abgerissen und in die umgebaute Großwerkstatt verlegt, damit auf ca. 400 m² das NEAC Repair Coordination Center (RCC), zertifiziert nach Level C für Kurbelwellen, Kolben/-stangen, Kreuzköpfe etc., vollumfänglich funktionsfähig ist. Durch die jüngsten Investitionen in die präzise Vermessung von Bauteilen, wie z.B. in einen Granitmesstisch mit einer Traglast von 6.000 kg, können lokale Bauteilmessergebnisse, in Übereinstimmung mit den globalen NEA Standards, beurteilt, Maßnahmen festgelegt und geprüft werden. Dies gilt auch für den Ventilservice und die Reparaturen an Kolbenstangendichtungen nach Level A mit den Werkzeugen bzw. Dichtheitsmessungen nach Herstellervorschrift.

Mit der erfolgreichen Realisierung der Großprojekte in Australien, Taiwan, Thailand und Indonesien ist auch die Kompetenz der Mitarbeiter in Thailand kontinuierlich gestiegen. Daher beherrscht heute das Team in Rayong, unter der Geschäftsführung von Jörg Strizek, die gesamte Bandbreite der NEAC Dienstleistungen für die 11 OEM-Kolbenkompressorenlinien. Dazu zählen auch die Neufundamentierung von vorhandenen Triebwerken und die dafür erforderlichen Laservermessungen, die Erstellung von pV-Diagnosen wie selbstverständlich auch die fachgerechte Aufstellung oder Revision der Kompressoren durch die international qualifizierte Serviceabteilung vor Ort.

Sicherheit auf Baustellen ist eines der obersten Maximen. Insbesondere im Chemie- und Raffineriebereich arbeitet NEAC Compressor Service unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Die OHSAS-Zertifizierung trägt dazu bei, die notwendigen Prozesse hierfür zu beschreiben bzw. zu optimieren, damit die Anzahl der Arbeitsunfälle von Null auch weiterhin erhalten bleibt.

Die Population der unterschiedlichen Kompressormarken variiert stark von Land zu Land. Enge Geschäftsbeziehungen wurden für die Marken von NEA, Borsig (für die Kolbenkompressorenlinie gebaut in Berlin bis Ende 1995), Linde sowie die amerikanische Marke PPC entwickelt. Die Vielzahl der Prozessanwendungen und Gase erfordert das gesamte OEM Know-how. So werden nach wie vor OEM Ersatzteile, Service und Reparaturen angefragt, um noch viele Produktionsjahre mit den zuverlässigen Kompressoren dieser Linien unter kostengünstigen Instandhaltungsmaßnahmen sicherzustellen. NEAC Compressor Service wird durch ein Netz an Know-how-Trägern tatkräftig unterstützt. Jedes NEAC Unternehmen greift weltweit auf den Zentralbereich Technik am NEA Stammsitz in Übach-Palenberg zurück, der die Verantwortung für die Optimierung der NEA Kompressoren nach dem neuesten Stand der Technik trägt und Ansprechpartner für Spezialfragen des technischen Kundendienstes ist.

Das Vertriebsnetz wurde dezentral um die Standorte in Singapur und Korea erweitert. Da der koreanische Markt von strategischer Bedeutung ist, ist ein neues Büro in Busan eröffnet, um so die Kundenbetreuung in Landessprache zu gewährleisten. Zusätzlich unterstützt die lokale Vertriebspräsenz das bestehende Agentennetzwerk in verschiedenen Ländern mit dem spürbaren Erfolg der Neukundengewinnung.

Das Erreichte, verbunden mit den Chancen in den noch ausbaufähigen Märkten, geben NEAC Compressor Service in Thailand einen wichtigen Impuls, auf den vorhandenen Fundamenten weiter aufzubauen.

SAVE THE DATE

Dänisches Dynamit

Dry Ice Expanded Tobacco mit NEA CO2-Kompressoren.

Die Firma Union Engineering, mit Hauptsitz in Fredericia, Dänemark, ist weltweit führender Anbieter von CO2-Technologien mit Anwendungen in den Bereichen: Meerwasserentsalzungsanlagen, Getränkeindustrie, Industrie, Öl & Gas und Tabakindustrie.

Im Jahr 1978 erfolgte die erste Lieferung von NEA CO2-Kompressoranlagen an Union Engineering für den klassischen Bereich der CO2-Rückverflüssigung in Brauereien. Seit diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Union Engineering und NEUMAN & ESSER.

Für den Brauerei- und Getränkebereich liefert NEA ölfreie, wassergekühlte Kolbenverdichter, darunter stehende Verdichter für kleinere Liefermengen, Verdichter in V-Bauart hingegen für größere Mengen. Die Population ausschließlich für diese Anwendung erreicht bis dato 300 Maschinen.

Das Wundermedium CO2

Der sogenannte „DIET Prozess“ (Dry Ice Expanded Tobacco) wurde von der US-Firma Airco DIET, mit Hauptsitz in der Nähe von New York, bereits Ende der 70er Jahre entwickelt. Dieser Prozess beschreibt wie Teer- und Nikotingehalt im Tabak gesenkt werden können bei gleichzeitiger Volumenerhöhung des Tabaks und das ohne Auswirkungen auf den Tabakgenuss. Das dafür notwendige Medium ist CO2.

Die erste Anlage wurde 1979 verkauft. Union Engineering erwarb im Jahre 1985 die Lizenz zum Bau von DIET Anlagen und entwickelte im eigenen Haus modulare Anlagen in verschiedenen, standardisierten Größen.

Das Verfahren besteht im Wesentlichen aus einem „Infeed, Cold and Hot End“ System, wobei CO2 eine Schlüsselrolle bei diesem Verfahren übernimmt.

Mehr Infos über Union Engineering

CO2 auf Druck gebracht

Im sogenannten „Cold End“ Prozess ist der Einsatz von Niedrig- und Hochdruck-Kompressoren – natürlich ölfrei – zwingend notwendig, um das gewünschte Ergebnis von geringerem Nikotin- und Teergehalt zu erreichen. Welche Anforderungen stellt der Prozess an die Kompressoren? Das Konzept von Union Engineering, modulare Anlagen in Containerrahmen zu bauen, ergab für die Verdichter-Auslegung nur eine Lösung: geringe Massenkräfte bei limitierten Abmessungen.

Die Lösung aus dem Standardprogramm für CO2-Verdichter war schnell gefunden. Für kleinere Mengen: stehende Verdichter mit Massenausgleich (keine freien Massenkräfte), für größere Mengen: V-Verdichter mit sehr geringen Massenkräften.

Union Engineering erstellte daraufhin ein eigenes Konzept für Verdichteranlagen. Es sieht vor, dass NEA nur die Verdichterblöcke liefert und die Komponenten von Union Engineering selbst beschafft und in die Anlage integriert werden.

Ölfreie Verdichtung ist auch in der Tabakindustrie ein absolutes Muss. Für diese Anwendung sind daher spezielle Dichtringe und -materialien notwendig, welche in Abstimmung mit Union Engineering getestet wurden. Diese ergaben Standzeiten, die einen sicheren Dauerbetrieb gewährleisten.

Mit gemeinsamer Strategie zum Erfolg

Den Tabakkunden auf schnellstem Wege zu dienen, ist oberstes Gebot für die Dänen. Dies war jedoch aufgrund des Vertrages zwischen Union Engineering und Airco DIET eingeschränkt, bis im November 2008 Union Engineering die Firma Airco DIET übernahm.

Seit diesem Zeitpunkt ist Airco DIET, unter der Leitung des Geschäftsführers Asbjörn Schwert, ein fester Bestandteil von Union Engineering. Die Entwicklung neuer Anlagenkonzepte von Airco DIET und NEUMAN & ESSER werden vom Markt sehr positiv aufgenommen und schlagen sich in kontinuierlichen Lieferungen nieder. Gemeinsame Strategien, auch im After Market Bereich, werden zurzeit intensiv diskutiert, um Kunden mit Service und OEM-Ersatzteilen in Zukunft flexibel und sicher zu bedienen.

Qualität

Qualität Ein wichtiger Aspekt bei diesen Anlagen ist die Qualität. Im eigenen Haus werden die Anlagen montiert und entsprechend den gültigen Normen geprüft, damit diese in einwandfreiem Zustand beim Kunden ankommen.

Expertise in CO2

Union Engineering und Airco DIET stehen für eine erfolgreiche Kooperation, die weltweit einen breiten Kundenkreis bei ebenso breit gefächerten Anwendungen mit besonderer Expertise in der CO2-Technologie betreut.

Wussten Sie schon, dass in Deutschland seit 440 Jahren Tabak angebaut wird? Lesen Sie dazu auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakanbau_in_Deutschland

 

 

 

 

 

 

Sicher in guten Händen

Biogasanlagen brauchen spezielles Know-how in Punkto Sicherheit

Kunden und Monteure verlassen sich auf Christian Michels, Sicherheitsspezialist der NEAC. Gemeinsamen mit den Service-Technikern garantiert er Qualität und Sicherheit, auf großen wie auf kleinen Baustellen.

Heute gibt es rund 7.600 Biogasanlagen in Deutschland mit einer Gesamtleistung von mehr als drei Gigawatt. Sie versorgen über fünf Millionen Haushalte und ersetzen drei Atomkraftwerke. Die meisten Anlagen verstromen das Biogas und beliefern die umliegenden Häuser mit Wärme. Das ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, Biogas zu nutzen.

Aufgrund der großen Menge landwirtschaftlicher Abfälle und Gülle haben die Niederlande, Schweiz und Schweden die meisten Erfahrungen mit Biogas. In diesen Ländern wird das Biogas zu Biomethan aufbereitet. Die Niederlande und die Schweiz speisen es in das Erdgasnetz ein. In Schweden wird es für Kraftfahrzeuge genutzt. In Deutschland wird Biogas und die Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz zukünftig eine tragende Säule der Energiewende.

Da das Biogas nach der Aufbereitung einen geringen Druck aufweist, muss es mit Hilfe eines Kolbenkompressors entsprechend verdichtet werden. Etwa 30 NEA-Verdichter laufen in deutschen Biogasanlagen unterschiedlicher Größe und speisen das gereinigte Biomethan in das vorhandene Erdgasnetz ein. Je nach Netz-Betreiber müssen die NEA-Kompressoren den Gasdruck zwischen 4 und 8 bar auf bis zu 70 bar erhöhen.

Zehn weitere Verdichter sind derzeit deutschlandweit einsatzbereit oder befinden sich im Aufbau. Zwei von ihnen stehen im 2.500 Einwohner großen Berumbur. Das Besondere an dieser Anlage ist, dass die charakteristischen Fermenter nicht zu sehen sind. Sie stehen sieben Kilometer entfernt und liefern 750 Nm³ Gas über eine Rohrleitung.


Größere Kartenansicht

14 Tage benötigte NEAC Compressor Service für die Grundinstallation der beiden Verdichteranlagen mit allen Rohr- und Gasanschlüssen. Ralf Pulfrig war verantwortlich für die Installation der NEA Komponenten. Der erfahrene NEAC Monteur aus Wilhelmshafen ist Teil des dichten deutschland- und weltweiten Netzes an Monteuren. Als Serviceanbieter der NEA GROUP gewährleistet die NEAC so eine schnelle und kompetente Verfügbarkeit der Leistungen: Angefangen bei der Installation und anschließenden Inbetriebnahme, Instandhaltung und Wartung, Reparaturen bis hin zu Modernisierung sowie Beschaffung von Ersatzteilen für Prozessgasverdichter und ölfreie Luftkompressoren.

NEA GROUP ist dafür bekannt, die Aufträge schnell, kompetent und souverän auszuführen. Um auf der Baustelle ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, besucht ein Sicherheitsbeauftragter der NEAC selbst so kleine Baustellen wie die im ostfriesischen Berumbur. Das bewahrt Mitarbeiter und Unternehmen vor Unfällen, Zeitvorgaben können so zuverlässig eingehalten werden.

»Bei den Monteuren bin ich ihr Ansprechpartner für Sicherheitsfragen und ihr Backup-System. Genauso wie die Kunden können sie sich auf mich verlassen.«

Seit Mitte 2012 ist der 27-jährige Christian Michels Sicherheitsspezialist bei der NEAC. Der ehemalige Monteur löste im letzten Jahr Joachim Dickhaut ab, ein NEAC Mitarbeiter der ersten Stunde, der fast 50 Jahre bei der NEUMAN & ESSER GROUP arbeitete. Genauso wie Herr Dickhaut ist Christian Michels nicht in erster Linie Kontrolleur für die Mitarbeiter auf den Baustellen. Er ist Kollege, der gemeinsam mit ihnen im Team für die bestmögliche Sicherheit sorgt. Denn auch Teamwork und Kommunikation gehören zu den Qualifikationen eines Sicherheitsspezialisten. Auf speziellen Lehrgängen und in Schulungen bekommen sie Fachwissen über Arbeitssicherheit. Sie lernen aber auch, wie sie ihr Wissen angemessen an die Monteure weitergeben.

„Die NEAC Monteure wissen um die Gefahren von Nachlässigkeiten“, sagt Christian Michels „ Ich habe noch nie erlebt, dass jemand seine Schutzausrüstung nicht trägt, außer es ist nicht notwendig wie hier die Schutzbrillen. Bei den Monteuren bin ich ihr Ansprechpartner für Sicherheitsfragen und ihr Backup-System. Genauso wie die Kunden können sie sich auf mich verlassen.“ „Wenn wir Fragen zum Thema Sicherheit haben, kümmert er sich darum“, bestätigt Pulfrig. „Er bringt seinen Kollegen auch mal etwas mit. Einen neuen Maulschlüssel, wenn einer kaputt geht oder ein zusätzliches Paar Handschuhe.“

»Er bringt seinen Kollegen auch mal etwas mit. Einen neuen Maulschlüssel, wenn einer kaputt geht oder ein zusätzliches Paar Handschuhe.«

Bei den Begehungen überprüft der Sicherheitsspezialist Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle, die verpflichtende Job Sicherheits-Analyse, Prüfplaketten an Elektro- und Messgeräten, Feuerlöscher, Notfallplan und Gefahrstoffe sowie Auffälligkeiten in Bezug auf Arbeitssicherheit. Die ausgefüllte Checkliste legt Michels in dem integrierten Managementsystem (IMS) von NEUMAN & ESSER ab. „Im jährlichen OHSAS 18001-Audit lege ich die Berichte vor“, erläutert Christian Michels weiter. „Damit belege ich, dass ich auf den Baustellen war und dass die Baustellen den Normen entsprechen.“ Auch einige Kunden interessieren sich für die Berichte. Sie bekommen die Ergebnisse von der NEAC zugeschickt; manche möchten auch nur einen Anruf von dem Sicherheitsspezialisten der NEAC.

Qualität und Sicherheit haben eine lange Tradition in der NEA GROUP. Die Zertifizierung des Arbeitsschutz-Managementsystem nach der internationalen OHSAS 18001-Norm spiegelt dies wider. Ausgenommen der Vertriebsbüros NEA Rus und NEA Egypt sind alle Firmen der Gruppe sowohl ISO 9001 als auch OHSAS 18001 zertifiziert. Denn Arbeitsschutz endet nicht am Fabrik-Tor, sondern wird von den weltweit tätigen Service-Technikern zu den Kunden gebracht.

Seit 1999 hat die NEAC das SCC-Zertifikat. Das Sicherheits Certifikat Contraktoren ist eine internationale Normenreihe. Sie richtet sich an Unternehmen, die in der mineralölverarbeitenden oder der chemischen Industrie tätig sind. Die NEAC erfüllt die strengsten Anforderungen des uneingeschränkten Zertifikats für die Petrochemie.

Mehr Flexibilität in Italien

NEA Italia, seit über zwanzig Jahren in Mailand operativ, hat kürzlich seinen Standort in das moderne Hi-Tech Gebäude in die Via Stephenson verlegt. Der neue Bürokomplex bietet mit seiner Infrastruktur alles, was das italienische Team braucht: einen optimalen Grundriss sowie geräumige Besprechungszimmer für mehr Flexibilität im Arbeitsablauf und intensiveren Austausch unter Kollegen. Ganz im Sinne der NEA Kultur, die auf Fachkompetenz und hohes Maß an Verantwortung in allen Bereichen setzt.

Ausreichend Lagerplatz bietet der neue Standort auch für die Bevorratung von Ersatzteilen, so dass NEAC S.r.l. flexibler auf Kundenwünsche reagieren kann.

Struktur und Ambiente der Büros tragen die Handschrift der Kaufmännischen Leiterin Renata Bianchi. Mit hohem persönlichen Einsatz hat sie die zeitgerechte Fertigstellung sämtlicher Handwerksarbeiten forciert, so dass der Umzug, wie geplant, am 7. Juli vonstattengehen konnte. Gerade noch rechtzeitig, um das internationale „Commercial Meeting“ zwei Wochen später dort beherbergen zu können. Das Team in Italien ist stolz auf sein neues, repräsentatives Büro mitten im Grün, das zudem im Erdgeschoss eine Cafeteria vorhält. Diese Glückspilze!

Thailand setzt neue Maßstäbe

NEA South East Asia ist höchst erfreut über die Fertigstellung des neues Bürogebäudes auf dem eigenen Firmengelände in Rayong. An dem Erfolg trugen neben dem Projekt Management des eigenen Teams auch externe Dienstleister aus Bangkok bei wie die Firmen Aurecon für das Engineering, Steven J. Leach & Co. für Architekturleistungen sowie PPEC aus Rayong für den Bau des Gebäudes.

Nach dem Startschuss am 20. Mai 2013 wurde der Komplex trotz heftiger Monsun Regenfälle in der kurzen Bauzeit von nur 22 unfallfreien Wochen hochgezogen. Am 18. Okt. war Schlüsselübergabe.

Das neue, barrierefrei errichtete Bürogebäude mit 1.200 m² Grundfläche bietet Platz über zwei Etagen für 85 Mitarbeiter. Mit dieser Investition wird nicht nur dem Zuwachs im operativen Geschäft der Schwesterunternehmen NEA South East Asia sowie der kürzlich gegründeten NEAC Compressor Service Ltd. Rechnung getragen. Mit dem Neubau des Bürokomplexes ist auch die Neustrukturierung des inzwischen auf 18.000 m² angewachsenen Firmengeländes in Rayong abgeschlossen. Bereits in 2011 wurde die auf 1.600 m² erweiterte Packaging-Halle in Betrieb genommen. NEA GROUP in Thailand setzt damit neue Maßstäbe.

Der chinesische Markt entdeckt die Mahlanlagen von NEA

Seit etwa einem Jahr ist Thorsten Hartmann für den Vertrieb von NEA Mahl- und Sichtsystemen in China zuständig. Zum ersten Mal überhaupt veranstaltete er am 18. Juni gemeinsam mit NEUMAN & ESSER Beijing einen Mühlen tag im Reich der Mitte. Im Golden Bay Hotel in Weihai präsentierten die NEA Mitarbeiter den 19 Gästen die Pendel- und Prallsichtermühlen sowie Neuerungen und das Test Center Übach-Palenberg. Besonders aufschlussreich war ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch zwischen Bestands- und Neukunden. Thorsten Hartmann erhielt dadurch interessante Einblicke in die chinesische Kultur.

Auf der IPB in Shanghai ist NEA Beijing seit einigen Jahren vertreten. Die „International Powder & Bulk Solids Processing Conference & Exhibition“ fand in diesem Jahr vom 15. bis zum 17. Okt. statt. Die Messe ist die wichtigste internationale Plattform für den Schüttgut Sektor und die Pulverindustrie in China. „Die 3DProduktanimationen auf Chinesisch kamen sehr gut bei den Besuchern an. Es gab einen großen Andrang mit vielen Fragen zu den Anlagen“, erzählt Thorsten Hartmann zurück in Deutschland.

Turbo Show und GMC waren „Great!“

In diesem Jahr verlangten die beiden aufeinanderfolgenden Veranstaltungen Turbomachinery Symposium sowie Gas Machinery Conference vom 30. Sept. bis 9. Okt. der NEA GROUP USA einiges an Kräften ab. Das neue, moderne Design des Standes von 6×6 m Größe zog auf der GMC vor allem zahlreiche Kunden aus dem Midstream-Bereich an, die starkes Interesse für die NEA-Serie der Schnellläufer sowie die After Market Betreuung zeigten. Mit dieser Resonanz zeigte sich das Messeteam um die Geschäftsführer Scott DeBaldo und Brian Bertelsen äußerst zufrieden.

10 Jahre NEA Rus: Weiter so!

Das 10-jährige Firmenjubiläum war ein guter Grund zum Feiern. Am 29. Okt. hatte dazu NEA Rus auch KolIegen von NEA Mahl- und Sichtsysteme ins Restaurant „Lawash“ in Moskau eingeladen. Sie waren zu Besuch, um ihren Agenten Philipp Industrievertretungen auf dem Messestand der KHIMIA zu unterstützen. Alexander Peters lobte das besondere Engagement des Teams, das mit Erfolg den Namen NEUMAN & ESSER in Russland bei Kunden der Chemie und Petrochemie fest verankert hat. Als Präsent überreichte er ein gestaltetes Poster, für das Geschäftsführer Alexander Doll einen exponierten Platz im Büro fand.

Weltweiter Austausch

Dank des weltumspannenden NEAC Service-Netzwerkes erhalten NEA Kunden überall Betreuung vor Ort inklusive Reparaturen ihrer Kolbenverdichter. Für die sogenannten Repair Coordination Center (RCC) gelten weltweit einheitliche Richtlinien und Anforderungen. Regelmäßige Qualifikationen wie das RCC-Training, das vom 15. bis 19. Juli am Stammsitz veranstaltet wurde, stellen die gleichwertig hohe Qualität der Leistungen sicher.

In derselben Woche fand im Training Center in Übach-Palenberg das alljährliche International NEAC Service Training statt. Es nahmen Service- und Vertriebs-Mitarbeiter von den NEAC-Standorten Dubai, Rayong, Houston, Belo Horizonte, Mailand, Kairo und Übach-Palenberg teil. Themen der einwöchigen Veranstaltung waren unter anderem HSE (Health – Safety – Enviroment) sowie das Erkennen und Dokumentieren von Schadensursachen.

Das NEA Engineers & CAD Key User Meeting fand ebenfalls im Juli statt, vom 22. bis zum 26. Vertreter der Sales & Application Center aus den USA, Brasilien, Italien, Indien, Thailand sowie Übach-Palenberg und Wurzen wurden in das neue 3D-CAD System „Plant Design Suite“ von Autodesk eingewiesen. Das Engineers Meeting und das CAD Meeting wurden in diesem Jahr zusammengelegt, um auch den technischen Leitern die neue CAD Software zu präsentieren. Nach einer gemeinsamen Phase fokussierte das Engineers Meeting das Thema Projektmanagement und seine Dokumentation.

Mit der Software KO³ konfiguriert NEA die Kolbenkompressoren. Damit alle Vertrieb und Anlagentechnik-Firmen den Kunden immer die beste Lösung selbst bei komplexen Anfragen anbieten, trafen sich vom 14. bis 18. Okt. Mitarbeiter aus Brasilien, Italien, Indien, Thailand, USA, China und Deutschland zur KO³-Anwenderschulung. „Der intensive Austausch von Anwendern und Entwicklern von KO³ hat uns alle einen entscheidenden Schritt weiter gebracht“, schloss Dr. Klaus Hoff, Leiter des Zentralbereichs Technik, die erfolgreiche Veranstaltung.

Sharepoint wird's!

Nicht zuletzt durch die Einbindung des Arbeitsschutzthemas in das Integrierte Management System der NEA GROUP stößt das bisherige Intranet an seine Leistungsgrenze. Daher wurde Microsoft Sharepoint als neue unternehmensweite Plattform definiert. Darauf aufbauend wird im nächsten Jahr die Lenkung der IMS Prozesse und Dokumente neu organisiert. Ziel ist es, die Nutzer schnell und unkompliziert zu den benötigten Informationen zu lenken und die Administration des Systems wesentlich zu vereinfachen. Ein echter Mehrwert wird durch die Verknüpfung der Dokumente und Inhalte generiert. Mitgeltende Unterlagen, Formulare und Verweise stehen dann auf Knopfdruck zur Verfügung. Das Roll-out erfolgt in mehreren Stufen, beginnend mit den deutschen Standorten. Ende nächsten Jahres sollten alle weltweiten IMS Dokumente im neuen System verfügbar sein. Nebenbei wird auch noch das Handbuch verschlankt und viele Inhalte in nachgeschaltete Dokumente überführt. Doch das ist eine andere Geschichte.

SAP im Endspurt

Fast 15 Monate liegt nun das Kick-off Meeting zum SAP-Projekt zurück. Seitdem sind die mehr als 50 am Projekt beteiligten Mitarbeiter – die Key User – zu einem schlagkräftigen Team zusammengewachsen. Der Weg vom System Baan hin zu SAP gestaltet sich spannend, immer wieder aufreibend und verlangt den Mitstreitern einen nennenswerten Einsatz ab. Bei allen Mühen kommt der Spaß an der Sache zum Glück nicht zu kurz. Aktuell haben die End User Schulungen begonnen, womit nun die ganze NEA GROUP-Welt in die Nutzung des SAP eingeführt wird. Allen Key Usern, genauso auch den Kollegen, die ihnen den Rücken frei halten, ist ein herzliches Dankeschön für den Einsatz bereits heute garantiert. Und jetzt auf in den Endspurt, um das neue SAP System für eine Nutzung in 2014 optimal auszurichten! Wir wünschen dem Team viel Erfolg.

3D CAD mit Plant Design Suite

Nach der Auflösung der Firma Auto-trol Technology entschied NEUMAN & ESSER, die neue 3D CAD Software Plant Design Suite von Autodesk einzusetzen. Auswahl sowie Implementierung dieser Software wurden in die Hände von Mike Gorgas, CAD Systemmanager & Projektleiter, sowie Rüdiger Schaaf, System Administrator CAD Operations, gelegt. Während des Engineers Meeting in der 30. Kalenderwoche gaben sie CAD-Anwendern, Projektingenieuren und Abteilungsleitern einen ersten Ausblick auf die neue CAD Software.

„Dieses junge CAD-Produkt erfährt durch die Anpassung an unsere Anforderungen eine immense Weiterentwicklung“, meint Rüdiger Schaaf. So z.B. erfolgt zukünftig die Verwaltung von CAD-Dokumenten durch die Anbindung an das Modul DVS von SAP. Dies ermöglicht die Datenintegration mit den Abteilungen Vertrieb, Projektierung, MSR, Einkauf und Logistik.

Nach dem bereits erfolgten Testlauf steht dieses Projekt nun vor der Phase der Implementierung, bei dem abgeschlossene Aufträge im neuen CAD System abgebildet werden. Parallel läuft ein weiteres Pilot-Projekt, dass der technischen CAD-Daten-Übernahme in die logistische Kette des SAP ERP-Systems für die Artikelnummern-Anlage. Die Einführung des Systems erfolgt zuerst bei NEA Deutschland ab Anfang nächsten Jahres, bevor es dann zügig bei den beteiligten weltweiten Vertrieb und Anlagentechnik-Firmen implementiert werden soll. Ein hartes Stück Arbeit!

Übach-Palenberg: Ausstellungspark und Ehrungen inklusive

Mit „Petrus in der Tasche“ beging die Übacher Belegschaft am 5. Juni ihre alljährliche Grillfeier. Das Fest wurde einen Tag nach der Fachveranstaltung „25 Jahre NEAC – Zurück in die Zukunft“ gefeiert (siehe NEA NEWS Nr. 25, Seite 4 bis 7), um so auch alle Mitarbeiter an dem OEM-Ausstellungspark des Events teilhaben zu lassen. Die kunstvoll hergerichteten Exponate der elf OEM Lizenzen luden alle zum Verweilen und Staunen ein. Klaus Peters ließ es sich daher in seiner Ansprache nicht nehmen, als Zeitzeuge die wichtigsten Meilensteine der positiven Entwicklung der NEAC und deren Bedeutung für die Unternehmensgruppe nochmals vor Augen zu führen.

Im Anschluss an die Begrüßungsrede ihres Vaters dankten Stefanie und Alexander Peters persönlich jedem einzelnen des gesamten Organisationsteams für die gelungene Ausrichtung des Kundenevents. Die vielen Aufmerksamkeiten von Blumensträußen und Gutscheinkarten trafen offensichtlich auf viele überraschte Gesichter der Beschenkten.

Familie Peters nutzte den Rahmen des Sommerfestes ebenfalls, um dem langjährigen Mitarbeiter Viktor Haas, Ausbilder der gewerblichen Ausbildungsberufe und damit auch Leiter der Lehrwerkstatt, offiziell für seine 23 Jahre des Einsatzes und beherzten Engagements bei der Ausbildung der NEA Jugend zu danken. Denn schon zwei Wochen später trat er seinen wohlverdienten Ruhestand an. Alle zeigten sich sichtbar gerührt von der Lobesrede, wohlwissend welch’ charismatischen Kollegen sie bald vermissen würden.

Danach wurde es aber auch Zeit für das leckere Grillbuffet und das kühle Blonde! Die Übacher bewiesen abermals ihre bekannte Ausdauer, wenn es heißt: „Feste feste feiern“ und das einmal wieder bis weit nach der Dämmerung!

Staßfurt: Austragungsort der IORM

Es ist einfacher mit der 62-köpfigen STASSKOLBesatzung auf Reisen zu gehen. Daher findet das traditionelle Sommerfest fast immer in Wurzen statt. Doch in diesem Jahr waren die Staßfurter dran und legten sich dafür ordentlich ins Zeug. Herrlichstes Sommerwetter wurde bestellt, die Lokalität liebevoll geschmückt.

Stolz präsentierten die STASSKOLer das neu gestaltete und nunmehr auf 23.000 m² gewachsene Gelände mit der zweiten Werkshalle, die derzeit noch als Lager für Modelle aus Wurzen und Übach-Palenberg dient.

Mit zünftiger Erbsensuppe sowie von den Mitarbeitern selbst gemachten Salaten und Kuchen wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Kühle Getränke sorgten für  ausreichend Erfrischung.

Nach einer Werkstour startete dann die 1. IORM, die 1. Inoffizielle Ostdeutsche Rikscha Meisterschaft, in den Kategorien Männer, Frauen und Azubis. Der Parcours verlangte den Teilnehmer Geschick, Ausdauer und ganzen Einsatz ab. Kollisionen mit den Slalomhindernissen, Irrfahrten neben der Strecke und Materialermüdung bei Fahrzeug und Sportlern konnten den Spaß nicht trüben. Letztendlich siegten die Frauenmannschaften 1 und 2 aus Wurzen zeitgleich vor den Staßfurterinnen. Bei den Männer- und Azubimannschaften gewannen die Staßfurter in einem Wimpernschlagfinale.

Parallel dazu wurde der Schützenkönig und die -königin mit dem Lasergewehr ermittelt. Auch hier hatten die Gastgeber knapp die Nase vorn. Die Sieger aller Kategorien wurden mit Medaillen im unverwechselbaren STASSKOL-Look gekürt.

Bis in die Nacht hinein wurde gefeiert, alte Bekanntschaften aufgefrischt und viel gelacht.

Serie Gesundheit Teil 6

Bei NEA läuft‘s

Drei, zwei, eins – los! hieß es für zwei NEA Standorte in diesem Jahr. 14 MitarbeiterInnen von NEA Wurzen liefen beim 6. Leipziger Firmenlauf für ihr Unternehmen. Übach-Palenberg schickte 32 LäuferInnen an den Start in Aachen.

Zweimal wurde der Leipziger Firmenlauf in diesem Jahr verschoben. Einmal kam Michael Ballacks Abschiedsspiel in die Quere und das zweite Mal das Hochwasser in Leipzig. Beim Rennen am 10. Juli sorgten rund 10.000 Läufer für gute Leistungen und beste Stimmung. Nach fünf Kilometern war der Applaus im Ziel Lohn für den vergossenen Schweiß. Einhellige Meinung aller Läufer: „Im nächsten Jahr unbedingt wieder!“

»Im nächsten Jahr unbedingt wieder!«

Beim 2. Aachener Firmenlauf am 2. Okt. starteten etwa 5.000 Läufer aus 500 Firmen. 19 NEA MitarbeiterInnen hatten sich die 5 km Distanz vorgeknöpft, 13 weitere die 10 km lange Strecke. Auch hier stand nicht der Wettkampf, sondern Spaß und Teamgeist im Mittelpunkt der Veranstaltung. Geschäftsführender Gesellschafter Alexander Peters, Läufer im 5 km-NEA-Team, meinte nach dem Rennen: „Im nächsten Jahr versuchen wir mit 50 Mitarbeitern wiederzukommen, das wär doch was!“

»Im nächsten Jahr versuchen wir mit 50 Mitarbeitern wiederzukommen, das wär doch was!«

Der eingenommene Überschuss des Aachener Firmenlaufs überschritt in diesem Jahr die 15.000-Euro-Marke und kommt erneut den Projekten „Jugend im Kampf gegen Gewalt e.V.“ und „Aachen macht satt“ zugute. Ein Teil der Einnahmen aus dem Leipziger Firmenlauf ging an die Hochwasser-Geschädigten in der Region.

 

 

 

2. NEA-ndertaler-Fußballturnier

Es war heissss…

Die vollmundige Ankündigung in der letzten Ausgabe der NEA NEWS zu dem 2. NEAndertaler Fußballturnier „Es wird heissss“ entsprach am Ende des Turniertages tatsächlich diesem Slogan. Nicht nur, dass die Sonne den zahlreichen KollegInnen auf dem Sportplatz des VFR Übach-Palenberg einheizte. Auch die Spiele der 12 Betriebsportgemeinschaften waren spannend und äußerst fair geführt, so dass der Funke bei den insgesamt 121 geschossenen Toren in 38 Spielen auch auf die Zuschauer übersprang.

Im Endspiel standen sich die Dino-Saurer (Firma Schlafhorst) und Rapid-Logismus (Firma Robertz) gegenüber. Am Ende siegten die „Dinos“ mit dem knappen Ergebnis von 2:1. Das „kleine Endspiel“ entschied das STASSKOLER Dichtungsgeschwader vor den Wurzener Kolbenfresser für sich und sicherte sich somit einen der eigens für das Turnier entworfenen Siegerpokale in der Form eines Kolbens mit Stange und Dichtung.

Mexa-se NEA!

Einmal im Jahr bietet NEUMAN & ESSER América do Sul den Mitarbeitern Spaß und Geselligkeit bei einem Ausflug namens Mexa-se NEA, was so viel heißt wie „Beweg Dich NEA!“. Diese Exkursion findet bereits in der 10. Auflage statt, immer in der Nähe der Stadt Belo Horizonte, dem Standort der NEA GROUP in Brasilien.

Die Trekkingtouren sind eine Idee von dem Geschäftsführer Marcelo Veneroso. Er lädt auch die Schwesterunternehmen NEAC Ltda und NEA Sistemas de Moagem e Classificação zu diesem Abenteuer ein.

Am 13. August fuhren die Mitarbeiter nach der Arbeit zum wunderschönen gelegenen Berg Serra da Moeda. Länge und Schwierigkeit der Strecke waren so gewählt, dass alle Mitarbeiter mitmachen konnten, es aber immer noch eine Herausforderung blieb.

Wie üblich bei der Mexa-se NEA, endete die Strecke an einem Restaurant, um die Wanderer zu belohnen und zu erfrischen; allerdings nicht nur mit Essen und Trinken, sondern mit großartiger Unterhaltung: Karaoke für alle.

NEA Bike Tour Nr. 17

 

Bei strahlend blauem Himmel starteten 15 NEA PISTONS am 27. Sept. in Übach-Palenberg, um eine phantastische Motorradtour zu erleben. Die landschaftlich reizvolle Route der 17. Tour verlief zunächst über Vaals, Spa-Francorchamps und St. Vith nach Winterspelt, wo das Nachtquartier im Haus Hubertus aufgeschlagen wurde. „Haus Hubertus“ – das richtige Lokal nach einem harten Ritt!

Der Samstag führte die PISTONS dann über kurvenreiche Strecken, durch Wälder und vorbei an Seen nach Esch-sur-Sure und weiter nach Michelau. Warten auf die Mittagstafel bei Sonnenschein hieß es dann im Restaurant „Um Wills Pull“, denn die PISTONS waren für den Koch zu früh angekommen.

Von Michelau aus donnerte die Truppe nach dem Mahl bei immer noch fantastischem Spätsommer-Wetter über nicht enden wollende Serpentinenstrecken zum Tankstopp in Weiswampach am Dreiländereck Luxemburg-Belgien-Deutschland. Bevor von dort aus in einer letzten Etappe die Heimreisen angetreten wurden, resümierten alle einstimmig: „Ein A+ an Thomas Kloke für die Streckenwahl. Wenn das mal nicht die beste aller NEA PISTONS Touren war!“

NEA engagiert sich sozial

Die Wat Nai Rai Schule ist eine staatliche Schule in einem Tempel (Wat bedeutet Tempel). Sie befindet sich in der Stadt in Baan Pae, etwa 3 km vom NEUMAN & ESSER South East Asia Standort in Rayong entfernt. Bis zu 500 Kinder besuchen diese Schule, vom Kindergartenalter bis hin zur Hochschule. Die Schüler kommen alle aus Familien mit geringem Einkommen.

Dennoch hat Wat Nai Rai einen sehr guten Ruf, denn seit der Gründung im Jahr 2005 hat die Schule kontinuierlich an Verbesserungen gearbeitet und das mit Erfolg. Vor allem Investitionen in eine bessere Ausstattung der Bildungseinrichtung waren dafür erforderlich.

In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht. Die Analphabetenrate liegt bei nur etwa 4,5 %. Der Besuch der sechsjährigen Grundschule ist verbindlich und im Prinzip kostenfrei. In den letzten Jahren haben die Schüler jedoch immer mehr Kosten für Unterrichtsmaterial und Uniformen zu tragen.

NEA South East Asia unterstützt die Wat Nai Rai Schule daher seit 2010, um Stipendien und Mittagessen sowie außerschulische Aktivitäten am Nachmittag und andere ähnliche Veranstaltungen zu subventionieren. Damit trägt NEA nicht nur zur Bildung bedürftiger Kinder bei, sondern investiert in die Zukunft einer ganzen Region.

NEA Jubilare

40 Jahre Firmenzugehörigkeit NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Leonard Schaffarczyk

Jörg Strizek

Steckbrief

■ seit Januar 2014: Geschäftsführer NEAC Compressor Service Ltd., Thailand
■ geb. am 3. Mai 1967 in Ludwigsburg, Deutschland, verheiratet, zwei Töchter

Ausbildung: ■ 1994: Diplomarbeit, Henkel KGaA
■ 1987-1994: Studium der Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld
■ 1984-1986: Chemieausbildung bei der Bayer AG

Beruflicher Werdegang: ■ 2011-2013: Bereichsleitung Service bei NEA South East Asia Ltd., Thailand
■ 2008-2010: Produktmanager Ventile, Vertriebsleiter Deutschland & Alpine bei NEAC Compressor Service GmbH & Co. KG, Deutschland
■ 2002-2007: Leiter Customer Support Service für Kolbenkompressoren und Zentrifugen bei Sulzer International, später Burckhardt Compression, Deutschland
■ 1998-2002 Niederlassungsleiter für Deutschland / Österreich für den Bereich Sicherheitsarmaturen beim englischen Hersteller ELFAB Ltd., HALMA GROUP
■ 1996-1998 Vertrieb von industriellen Kennzeichnungssystemen in Ostdeutschland/-europa bei MARKEM GmbH
■ 1994-1996 Regionalvertrieb für Instandhaltungsprodukte bei J. Zimmermann GmbH

Hobbys: ■ Familienreisen, Fahrradfahren, Ski-Abfahrt