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NEUMAN & ESSER Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Werkstraße o. Nr.
52531 Übach-Palenberg
Deutschland
Vertreten durch: Alexander W. Peters, Stefanie Peters
e-Mail: info@neuman-esser.de
Telefon: +49 (0)2451 481 01
Telefax: +49 (0)2451 481 100

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Eintragung im Handelsregister:
Registergericht: Amtsgericht Aachen
Registernummer: HRB 9573

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DE811229957

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Martina Frenz, Leiterin Corporate Communications
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28NEA eNEWS

NEA eNEWS Ausgabe 28

Editorial Ausgabe 28

Synergieeffekte nutzen – Weiterentwicklungen beschleunigen

Sie kennen es alle: Besonders im technischen Bereich wird konzentriert an der Weiterentwicklung von Produkten, Bauteilen und Funktionsweisen gearbeitet mit dem Ziel einer immer höheren Spezialisierung und Perfektion. Effizienzmaßnahmen, Standardisierung und Kostenreduzierung spielen dabei eine ebenso große Rolle wie wartungsfreundliche Konstruktionen, um Stillstandzeiten zu reduzieren.

Bei NEA Mahl- und Sichtsysteme hat die Anwendung verschiedenster Entwicklungstechniken, wie z.B. die Wertanalyse, Innovationen hervorgebracht, die selektiv durch Patente geschützt wurden. Konstruktionen und Funktionen, die bei dem Produkt Prallsichtermühle (ICM) bereits vor vielen Jahren angewendet wurden, konnten auf das Produkt Pendelmühle (PM) übertragen werden. Umgekehrt hat der Einsatz von Materialien im PM Produkt nun auch Anwendung bei der Herstellung von ICM Bauteilen gefunden. Beim NEA Mühlentag 2014 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der NEA Mahl- und Sichtsysteme als selbstständige Tochtergesellschaft der NEA GROUP wurden viele technische Details in Fachvorträgen und praktischen Workshops präsentiert.

Organisatorisch können Synergieeffekte ebenso gewinnbringend sein: Das Leitmotiv „Folge den Märkten“ wurde vor 25 Jahren in der NEA GROUP eingeführt. Dabei macht sich der Mühlenbau die internationalen Standorte der Gruppe zu Nutze und platziert dort entweder qualifizierte Mitarbeiter oder gründet lokale Gesellschaften wie in Brasilien und den USA für den Vertrieb und die Abwicklung in den jeweiligen Vertriebsgebieten. Die lokale Anbindung, Unterstützung im kaufmännischen und technischen Bereich sowie CAD Kapazität werden so gruppenintern zur Verfügung gestellt – eine Win-win-Situation für NEA und für den Kunden.

In der Kompressortechnik werden Synergieeffekte auch beim Umbau bestehender Anlagen eigener und fremder Bauart genutzt. Da hierbei neben dem Engineering umfangreiche Studien sowie Sicherheitschecks im Vorfeld nötig sind, widmet sich der Leitartikel diesem Thema.

Das Übertragen von Erfahrungen und technischen Merkmalen sowie die internationale Betrachtung der Kundenbeziehung in allen Geschäftsbereichen sind wichtige Aufgaben in der Gestaltung von Synergien. In dieser Ausgabe finden Sie dazu eine lebhafte Mischung aus technischen und organisatorischen Aspekten.

Viel Spaß dabei!

Alexander und Stefanie Peters
Geschäftsführende Gesellschafter

Kompressorumbau

Mehr Flexibilität durch Umbau und Modernisierung

Wenn sich die Betriebsbedingungen von Kolbenkompressoren ändern, bietet ein Umbau die Möglichkeit, diese an die neuen Spezifikationen anzupassen. Kürzlich hat NEA einen Verdichter in einer osteuropäischen Raffinerie modernisiert, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.

Aufgrund neuer oder erweiterter Prozessanforderungen fragen Kunden nach Kompressoranpassungen. Kolbenkompressoren sind maßgeschneiderte Maschinen, die für festgelegte Betriebsbedingungen und Langlebigkeit ausgelegt sind. Neue Entwicklungen und Anforderungen oder Produktspezifikationen erfordern jedoch veränderte Betriebsbedingungen oder technische Verbesserungen. Daher möchten die Betreiber ihre Kompressoranlagen umbauen oder modernisieren, um sie an die neuen Prozessbedingungen oder Leistung anzupassen, wie etwa in dem folgenden Beispiel.

Im Jahr 2003 lieferte NEA eine Kolbenkompressoranlage der Größe 2SZL320H an eine Raffinerie in Osteuropa zur Entschwefelung. Die Anlage komprimiert Wasserstoff von 28 bar Saug- auf 85 bar Förderdruck. Der Kolbenkompressor ist zweikurbelig, horizontal, zweistufig, doppeltwirkend, geschmiert und hat 530 kN zulässige Stangenlast.

Ein starr gekuppelter E-Motor mit einer Nennleistung von 1.700 kW treibt den Verdichter an. Die ursprüngliche Liefermenge betrug rund 33.000 Nm³/h bei einer Saugtemperatur von -5°C. Der NEA Lieferumfang des gesamten Verdichters beinhaltete die Pulsationsdämpfer, den Kühler und Abscheider der Zwischenstufe bis hin zum Sicherheitsventil der letzten Stufe. Nach nur fünf Jahren erfolgreichen Betriebs stieg der Bedarf an Wasserstoff aufgrund der Vorgaben für schwefelarme Brennstoffe um ca. 15%.

Überprüfung von Kompressor und Zubehör
Zunächst wird der vorhandene Kolbenverdichter entsprechend den originalen Betriebsverhältnissen bzw. aufgenommenen Betriebsparametern neu berechnet. Dies erfolgt mit dem NEA-Auslegungstool KO³ (Kompressor-Optimierung Version 3). Damit werden mechanische und leistungsbezogene Schwierigkeiten ausgeschlossen. Anschließend erfolgt eine Berechnung anhand der neuen Betriebsbedingungen.

Der erste Schritt ist eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob der Verdichter überhaupt an die neuen Betriebsbedingungen angepasst werden kann. Dabei muss sowohl die Modifikation des Kompressors selbst als auch die der umgebenden Zubehörteile berücksichtigt werden. Nach positiver Vorabprüfung folgt eine genaue Prüfung des Verdichterumbaus in Form einer Engineeringstudie.

Im Fall der osteuropäischen Raffinerie war die Schlussfolgerung: Eine neue Kurbelwelle mit größerem Hub würde die Forderungen des Kunden innerhalb der zulässigen Verdichtergrenzen erfüllen. Kolben und Kolbenstange mussten wegen der Lauflänge der vorhandenen Zylinder ausgetauscht werden. Die Zylinder blieben hingegen unverändert; somit konnte die gesamte Anordnung
der Anlage beibehalten werden.

Mit Hilfe des Auslegungstools KO³ werden mehrere Kompressoreigenschaften überprüft, einschließlich Ventildesign, mechanische Eigenschaften, Lagerbelastung und Kurbelwellenfestigkeit. Jeder Kompressorumbau erfordert zudem die Überprüfung der Belastbarkeit aller Zubehörteile.

Gemäß der derzeitigen Rechtslage in Europa, müssen bei „wesentlichen Änderungen“ die Maschinenrichtlinie (CE) und ATEX-Bestimmungen befolgt werden. Abhängig von der Art der Änderung sind die Installation eines Umbaus und der Betrieb einer modifizierten Anlage nur in Verbindung mit einer gültigen Original Equipment Manufacturer (OEM) Erklärung erlaubt.

»Der Kunde war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Lieferung erfolgte termingerecht und der Umbau auf der Baustelle wurde innerhalb von nur drei Wochen umgesetzt.«

Risikoanalyse und Produktsicherheit
Für Kolbenkompressoren hat die NEA GROUP eine Zündgefahrenanalyse und Risikobewertung entwickelt. Hat nach dem Umbau eine „wesentliche Änderung“ stattgefunden, wird diese Bewertung durchgeführt und die erforderlichen Maßnahmen angezeigt.

Wie bei neuen Verdichteranlagen muss bei größeren Umbauten oder Änderungen der vorgeschriebene Produktprozess befolgt werden. Dies bezieht sich auf die Verfahren aller festgelegten Qualitätskontroll-Anweisungen für die Machbarkeitsstudie, die Risikobewertung der Konstruktion und der Fertigung.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Kolbenkompressoren seit Jahrzehnten laufen und auch noch weitere Jahrzehnte laufen werden, ist die Modernisierung eine gute Möglichkeit, um sie an aktuelle technische Spezifikationen und Prozessbedingungen anzupassen. Mit der richtigen technischen Unterstützung durch einen Kompressor OEM kann der Kolbenverdichter für den Langzeitbetrieb und sich ändernde Anforderungen angepasst und optimiert werden.

Das intensive Engineering im Vorfeld macht sich bezahlt, denn auf diese Weise wird stets die technisch sicherste und wirtschaftlich sinnvollste Lösung gefunden. Das war auch bei der osteuropäischen Raffinerie der Fall. Der Kunde war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Lieferung erfolgte termingerecht und der Umbau auf der Baustelle wurde innerhalb von nur drei Wochen umgesetzt.

Bentonit im Bohrschlamm

Verschleißfeste Mahlanlagen machen den Unterschied

Die Mahlanlagen von NEUMAN & ESSER zerkleinern Bentonit für die Öl- und Gasindustrie mit höchster Präzision und wirtschaftlicher Effizienz. Erst so können die außergewöhnlichen Materialeigenschaften voll ausgenutzt werden.

Das Mineral Bentonit ist auf der ganzen Welt zu finden; es entsteht durch Verwitterung aus vulkanischer Asche. Bentonit ist eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien. Zu 60–80% besteht es aus Montmorillonit, weitere Begleitmineralien sind Quarz, Glimmer, Feldspat, Pyrit oder auch Calcit.

Bemerkenswert sind vor allem die ungewöhnlichen Eigenschaften: In Wasser eingerührt, weist es so genanntes thixotropes Verhalten auf. Es verhält sich wie eine Flüssigkeit, wenn es mechanisch beansprucht wird, etwa geschüttelt oder gerührt. In Ruhe allerdings wird es fest, weil die Viskosität, also Zähflüssigkeit, zunimmt.

Mehr Infos über Bentonit

Die häufigste Anwendung von Bentonit findet sich in Bohrflüssigkeiten. Das Bentonit in der Bohrspülung schmiert und kühlt die Schneidwerkzeuge und schützt vor Korrosion. Indem die Bohrflüssigkeit einen hydrostatischen Druck im Bohrloch erzeugt, verhindert es, dass Flüssigkeiten und Gase eindringen.

Zwar werden diese Bohrflüssigkeiten auch bei einfachen Bohrungen, wie in Wasserbrunnen, verwendet, das Potenzial zeigt sich aber erst bei anspruchsvollen Aufgaben, etwa dem Bohren von Öl- und Erdgasquellen und der Exploration auf Bohrinseln.

Die Bohrflüssigkeit befördert das Bohrgut an die Oberfläche. Bei Stillstand der Spülpumpen wird durch die Thixotropie des Bentonits das Absinken des Gesteinsmaterials zurück in den Bohrschacht verhindert.

Als Bohrspülung dichtet Bentonit die Bohrung gegen Wasser ab. Es verhindert Wassereintritt nach unten und an den Seiten. Das Mineral bildet an der Bohrwand einen festen Schlammkuchen, der das Bohrloch zusätzlich stabilisiert. Die feinen Bentonitpartikel dringen in die Bohrwand ein, quellen auf und verfestigen sich. Je nach Beschaffenheit des Erdreichs sind feine und grobe Partikel notwendig.

Ein führender Hersteller für „Drilling Grade Bentonite“ im Nahen Osten beliefert Öl- und Gasproduzenten auf der ganzen Welt. Seit dem Jahr 2005 setzt er für die Bentonitvermahlung ein Mahlsystem von NEUMAN & ESSER ein. Die Wahl des Bentonitherstellers fiel auf eine Mahlanlage mit einer Pendelmühle PM 20U4, einem Radialsichter SDR 1200 und einer Zyklonschaltung für grobe Vermahlung von 15-25% > 63 μm.

Frank Verreck, Area Sales Manager bei NEUMAN & ESSER Mahl- und Sichtsysteme, erklärt: „Argumente für die Investition waren die hohe Durchsatzleistung dieser Anlage von mehr als 18 t/h, die sichere Reproduzierbarkeit der Produktfeinheit sowie die hervorragende Trennschärfe. Das war dem Kunden wichtig. Mit der Anlage lassen sich Korngrößen sehr genau einstellen und somit präzise Vorhersagen über die Eigenschaften der Bohrflüssigkeit machen. Damit sind böse Überraschungen an der Baustelle der Öl- und Gasproduzenten ausgeschlossen.“

Des Weiteren profitieren NEA Kunden von der jahrzehntelangen Erfahrung des Mühlenbauers. „Seit 1940 haben die Kunden die Möglichkeit, ihren Zerkleinerungsprozess zu rekonstruieren“, sagt Frank Verreck. „Im NEA Technikum haben wir unterschiedliche Systeme, die für alle Zerkleinerungs- und Luftabscheidungsexperimente genutzt werden können. Das Technikum unterstützt die Planung neuer Systeme sowie die Verbesserung bestehender Anlagen, um Prozesse und Produkte zu optimieren.“

Was den Bentonithersteller aus dem Nahen Osten endgültig von den NEA Mahl- und Sichtsystemen überzeugt hat, war der beeindruckende Verschleißschutz. Die Verunreinigungen im Bentonit verursachen eine erhöhte Beanspruchung, Abrieb und Verschleiß in der Mühle. Dennoch konnte das hoch abrasive Mahlgut der Mühle nicht viel anhaben. Alle Komponenten der Mahlanlage sind auf Robustheit und Verschleißfestigkeit ausgerichtet. „Sind unsere Kunden derart zufrieden wie dieser, dann sind wir besonders stolz auf unsere Mühlen und Mahlanlagen“, gesteht Frank Verreck.

NEA Mahl- und Sichtsysteme für Bentonit
Seit 1956 hat NEA Erfahrung in der Vermahlung von Bentonit, Bentonit-Kohlemischungen und Bleicherde. Heute sind mehr als 50 Bentonit Mahlanlagen erfolgreich im Einsatz. Trenngrenzbereich und Oberkorngrenze sind sehr präzise einstellbar, bei den kleinen Mühlen genauso wie bei den großen Anlagen, die bis zu 40 t Bentonit pro Stunde fein oder 55 t grob vermahlen. Feuchtes Aufgabegut von bis zu 18% Wassergehalt wird problemlos verarbeitet. Bei der Mahltrocknung sorgt ein effizienter Heißgaserzeuger für die notwendige Wärme. Mit NEA Mahlanlagen fallen nur geringe Kosten für Verschleiß und Wartung, Strom und Abwärme an.

NEA Mühlentag 2014

Die internationale Plattform für den Fachaustausch unter Experten

Das in der Maschinenhalle errichtete mehrstöckige Atrium bot Platz für die rund 190 geladenen Gäste, darunter Stammkunden, Geschäftspartner und Lieferanten, die aus 19 Ländern angereist waren.

Eröffnet wurde die Fachveranstaltung zum 25-jährigen Firmenjubiläum von NEA Mahl- und Sichtsysteme von den Geschäftsführenden Gesellschaftern Stefanie und Alexander Peters sowie dem Geschäftsführer Manfred Salgert. In ihren Ansprachen blickten sie gemeinsam auf die erfolgreichen Meilensteine der Produktentwicklungen und des Wachstums von der Geburtsstunde der Mahltechnik im Jahre 1931 bis heute zurück. Da Pendelmühlen die Anfänge der Geschäftsentwicklung bildeten, war mit SGL GROUP, einem langjährigen Stammkunden in diesem Bereich, ein guter Auftakt der Vortragsreihe gelungen. So präsentierte Hermann-Josef Reuter, Produktionsleiter des Werkes in Bonn, zu Beginn seine Betriebserfahrungen mit den früheren NEA Pendelmühlen Baureihen bevor er auf die Vorteile der beiden neuen PM 08 mit Direktantrieb und dem Zyklonfilter CF 40 einging. Er zeigte sich begeistert über die gleichbleibende Produktqualität, die höhere Mahlleistung und den geringeren Energiebedarf seit der Installation im letzten Jahr.

»Der NEA Mühlentag bot eine einzigartige Gelegenheit für den Austausch unter Experten in der Pulverlackindustrie. (Leo D`Anna, Werksleiter, IGP Pulvertechnik AG, Schweiz)«

Teilnehmer aus der Pulverlackindustrie wurden beim nächsten Anwendervortrag sichtbar in Staunen versetzt, als Leo D`Anna, Werksleiter der IGP Pulvertechnik AG in der Schweiz, über die unterschiedlichen Eintragsleistungen und Feinstaubanteile berichtete, die er bei Versuchen im NEA Technikum unter Einsatz diverser Mahlwerkzeuge im Vergleichstest erzielte. Bei der Eröffnung des großzügigen Ausstellungsbereiches gehörten daher die verschiedenen Mahlwerkzeuge der ICM sowie die Weltneuheit ICM 96 aus Grauguss zu den meist begutachteten Exponaten.

»Als führender Hersteller von Kalk und Kalkstein dürfen wir neueste Technologien bei der Vermahlung nicht verpassen! (Patrick Hull, Kiln Process Engineer, Carmeuse Group, Belgien)«

Mit großem Fokus auf technische Details präsentierte dann Karl-Heinz Schwamborn, heute Produktmanager von NEA Mahl- und Sichtsysteme, Neuigkeiten über den NEA Zyklonfilter der neuen Generation. Kaum verhallte der Applaus zu seinem Vortrag, wartete ein besonderer Programmpunkt auf ihn: Herr Salgert und viele Herrn Schwamborn nahestehende Kunden wie Dr. Michael Scheiter von CWS Powder Coatings, Sonny Smith von I.V.C. Industrial Coatings, USA, und Metin Mizrakli von Pulver Kimya Sanayi ve Ticaret, Türkei, verabschiedeten ihn persönlich per Ansprache, Brief oder Videobotschaft nach 23 Jahren seiner Tätigkeit bei NEUMAN & ESSER als Geschäftsführer und Produktmanager in seinen anstehenden Ruhestand. Sichtbar ergriffen verließ Herr Schwamborn die Bühne mit einem ICM Modell in der Hand, das Azubis der Maschinenfabrik im Maßstab 1:10 für ihn angefertigt hatten.

Mit diesem krönenden Abschluss der Vortragsreihe waren die Gäste auf den anschließenden kleinen Festakt, dem Flying Buffet im Festzelt, eingestimmt. Dort sprach Herr Salgert einen Toast auf das Firmenjubiläum aus in Begleitung dreier kostümierter „Walk Acts“ – eine gelungene Einlage, die nicht nur die Standorte von NEA Mahl- und Sichtsysteme in Deutschland, USA und Brasilien repräsentierte, sondern auch für eine ausgelassene Stimmung im Zelt sorgte.

»Beeindruckend war die wissenschaftliche Studie über den Zerkleinerungsprozess. Einige der vorgestellten Zusammenhänge werden mir helfen, die Mahlprozesse mit unseren Pendelmühlen zu optimieren. (Rolf Mueller, Betriebsmanager, Lanxess Deutschland GmbH)«

Doch mit dem Lunch war das Programm noch lange nicht zu Ende. Die Agenda hielt am Nachmittag gezielt für „Praxisorientierte“ tiefe Einblicke in die Technik bereit: In Parallel-Sessions folgten die Gäste entweder den Vorträgen zu technischen Besonderheiten wie Explosionsschutz und Feinstsichtung oder nahmen an den vier Workshops im NEA Technikum und Training Center teil. Dort fanden Mahlversuche der Pendelmühle PM 05 und der ICM 12 statt, deren Vorgänge und Ergebnisse live in die Maschinenhalle übertragen wurden. Auf besonderes Interesse stießen die praktischen Vorführungen, bei denen gezeigt wurde, wie eine ICM 60 mit neuen Komponenten bestückt werden kann und mit welcher Leichtigkeit sich die Pendeln inklusive den Mahlrollen bei NEA Mühlen demontieren und warten lassen.

Erfüllt von dem Zuspruch und dem intensiven Informationsaustausch mit den Kunden richtete Herr Salgert am Ende der Veranstaltung das Abschlusswort an die Gäste im Atrium. Dies jedoch nicht ohne einen Ausblick von NEA Mahl- und Sichtsysteme zu geben: Er setzt in Zukunft auf die Fortführung der Innovationskraft des Unternehmens auch in neuen Anwendungsbereichen, die weitere Internationalisierung und vor allem auf die Erweiterung des Anlagenlieferumfangs als „Solution Provider“.

NEA GROUP USA

Ein unkonventionelles Profil für den unkonventionellen Gasmarkt

Mit dem zunehmenden Angebot an Schiefergas und sogenanntem „unkonventionellen“ Gas in Nordamerika steigt die Nachfrage nach Kolbenverdichteranlagen im gleichen Umfang. Das veranlasste NEA USA sowie NEAC Compressor Service USA, umfangreiche Investitionen in diesem Bereich zu tätigen, um Kunden darin zu unterstützen. Doch im Vergleich zu anderen Anbietern wenden sie auch bei diesen Anwendungen die Standards der API 618 an. Bei einer im Jahr 2009 neuentwickelten Kampagne wirbt NEA USA bewusst mit Kompressoren „Made in Germany“ und den zugehörigen Anlagen „Made in USA“. Das Ergebnis lässt sich sehen. Mit einer Population von 750 API 618 Anlagen, flächendeckend in Nord- und Mittelamerika, belegen die beiden amerikanischen Unternehmen, dass sie ihr Handwerk von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme einer Anlage verstehen – und das seit der Gründung im Jahr 1992.

Die Investitionen von NEA GROUP USA von 2012 bis 2014 waren beachtlich: So wurden erfahrene Industrie-Veteranen eingestellt, die technische Zusammenarbeit mit dem Stammsitz in Deutschland bei der Produktentwicklung intensiviert und die geographische Präsenz des Vertriebs erhöht. Um ihrem eigenen hohen Anspruch an die Technik gerecht zu werden, tauscht sich NEA USA bei Sonderaufgaben der Kompressorauslegung mit dem Zentralbereich Technik am Stammsitz aus. So wird gewährleistet, dass Design und Kompressorleistung optimal ausgelegt sind.

Mit diesem Profil ist NEA GROUP USA bestens für Kunden des „Upstream- und Midstream“ Bereichs (Gasgewinnung, -förderung und -speicherung) gerüstet, die für anspruchsvolle Anwendungen äußerst zuverlässige Anlagen benötigen und ein hohes Level an Projektmanagement voraussetzen.

Mit ihrem Schwerpunkt auf Engineering und Projektmanagement unterscheidet sich NEA USA von allen anderen Anlagenbauern auf dem US-Markt. So erstellt NEA USA bei der Projektabwicklung detaillierte 3D Modelle und bespricht diese interaktiv mit dem Kunden vom ersten Moment an. Die gemeinsame detaillierte Überprüfung mittels 3D Modellen regt zu Diskussionen an wie beispielsweise über die Steuerungslogik und die Instrumentierung. So wird sichergestellt, dass die Anlage in jeglicher Hinsicht den Betriebsanforderungen genügt und der Kunde die auf ihn zugeschnittene Anlage erhält.

Als Ergebnis dieser „Arbeit nach Maß“ konnte NEA USA unter anderem folgende Aufträge in 2014 notieren:

  • vier mit Gasmotoren angetriebene Kompressoranlagen des Typs 1SVL560hs mit 3.580 kW Antriebsleistung für die Erdgasspeicherung. Auf Kundenwunsch werden jeweils sowohl Anlage als auch Gasmotor auf einem Grundrahmen montiert. Nur die Ölanlage wird für die einfache Wartung auf einem zusätzlichen Rahmen installiert;

 

  • eine mit einem zentralen Gasmotor angetriebene Anlage, bestehend aus einem NEA Verdichter des Typs 3SVL250hs und einem Schraubenverdichter, die beide für die CO2 Injektion zwecks erhöhter Ölausbeute („Enhanced Oil Recovery“) eingesetzt werden;

 

  • zwei auf einem Grundrahmen montierte NEA Verdichter des Typs 1SZL150hs mit einem weiteren Deck für den Kühler zur Gasaufbereitung im Offshore-Bereich.

Für alle der genannten Aufträge entwickelte NEA GROUP USA gemeinsam mit den Kunden solide Pläne für die Installation und Inbetriebnahme.

NEA USA und NEAC Compressor Service USA wissen, dass sie mit ihrem Leistungsumfang als OEM Kompressorhersteller und Serviceanbieter ein Alleinstellungsmerkmal im Upstream- und Midstream-Bereich haben: Der Kunde bezieht eine auf seine Anforderungen zugeschnittene Verdichteranlage und hat im gesamten Abwicklungsprozess nur einen Ansprechpartner. Dies beginnt bei der detaillierten Kompressorauslegung und endet beim fristgerechten Installationsplan – ein unkonventionelles Profil für einen Anbieter von Kompressoranlagen bei der Gewinnung von unkonventionellem Gas.

Corporate Branding auf den größten Messen Nordamerikas

Stolz präsentierten sich NEA USA und NEAC Compressor Service USA vom 22. bis 25. Sept. auf dem 43. Turbomachinery Symposium in Houston als einer der 343 Aussteller im Öl & Gas- „Downstream“-Segment. Zu den Hauptattraktionen der Messe gehörte zweifelsohne der NEA Boxer-Verdichter des Typs 130, dessen Größe und Materialbeschaffenheit zu angeregten Diskussionen führte. Erstmalig gehörte NEA GROUP USA auch zum Kreis der Sponsoren. Das Ziel des Corporate Branding wurde damit offensichtlich mehr als erfüllt, gemessen an dem großen Zulauf der Besucher.

In der ersten Oktoberwoche war die Gas Machinery Conference in Nashville, Tennessee, die nächste große Ausstellungsplattform für die amerikanischen Kollegen. Hier traf sich das Fachpublikum des Erdgasmarktes Nordamerikas. NEA GROUP USA war mit dem ausgestellten Triebwerk der Größe 250hs bestens gerüstet für die vielen Fragestellungen der Besucher des „Upstream und Midstream“-Bereichs. Dr. Klaus Hoff, Leiter Zentralbereich Technik der NEA GROUP, war als Gastredner aus Deutschland eingeladen, um über die geeignete Wahl von Kupplungen beim Antrieb zu referieren. Die nachhaltige Wirkung des Vortrags auf dem Messestand war nicht zu übersehen.

9. EFRC Konferenz in der Hofburg

Das Kongresszentrum der Hofburg im Herzen Wiens war der Austragungsort für die 9. EFRC Konferenz vom 10. bis zum 12. Sept. Unbestritten trug das imperiale Ambiente der früheren Kaiserresidenz zum Erfolg dieser Konferenz bei. Dies zumindest attestierten die über 350 Fachbesucher aus 25 Ländern.

Die Plattform bot Betreibern, Kompressor- und Komponentenherstellern ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Kolbenkompressor: ein halbtägiges Training als Auftakt zur zweitägigen Veranstaltung, 15 Sessions mit 40 technischen und Anwendervorträgen, einem Ausstellerbereich mit 25 Messeständen sowie als neuen Programmpunkt die Session „Technology Update“ mit Präsentationen zu neuesten Produktentwicklungen. Auch NEA GROUP aus Deutschland konnte ihre besondere technische Expertise bei den Themen Fundamentsanierung und Umbauten einbringen, so dass einige Teilnehmer den NEA Stand zu angeregten Diskussionen im Anschluss an die Vorträge aufsuchten. Dort erwartete sie eine multimediale Welt. Mittels der neuen Generation der 3D Animationen „Augmented Reality“ wurden die Besonderheiten der NEA Innovationen BLUESTROKE® und BLUEPOCKET® wie auch die 3D Lasermesstechnik von NEAC Compressor Service eindrucksvoll veranschaulicht. Auf zur 10. EFRC Konferenz im Sept. 2016 in Düsseldorf!

Seismik im Blick: Die EAGE in Amsterdam

Nach Wien, Kopenhagen und London war NEA GROUP Aussteller auch auf der internationalen Messe EAGE im Juni in Amsterdam. Aufgrund des großen Zulaufs sind die Standplätze schon lange im Voraus ausgebucht. Doch NEA konnte sich durch frühzeitige Organisation einen attraktiven Messestand sichern.

Selbstverständlich war die EAGE auch in Amsterdam vom Weltmeisterschaftsfieber geprägt. Nach dem Sieg der deutschen Mannschaft gegen Portugal am ersten Abend war der Startschuss für eine erfolgreiche Messe gefallen.

Der Fokus dieser Messe lag auf der Vorstellung der neuen ölfreien Seismik-Baureihe – BLUESAPS®. Mittelpunkt des Messestands war der „Movietower“. Dieser zog aufgrund neuester LED-Technik nicht nur alle Blicke der Fachbesucher auf sich, sondern verdeutlichte auch mittels 3D Animation die Unterschiede zwischen den ölgeschmierten SAPS- und den ölfreien BLUESAPS®-Anlagen. Die EAGE gab NEA GROUP wieder die Möglichkeit, neue Erkenntnisse über die Seismik-Branche zu gewinnen und vertiefte Gespräche über neue Projekte mit Stammkunden und potenziellen Neukunden zu führen. Die nächste EAGE 2015 in Madrid ist bereits „gebuchte Sache“.

Größtes Belegschaftsfest

Beim Sommerfest traf sich die Belegschaft aller deutschen Standorte in Übach-Palenberg

Zum ersten Mal traf sich die gesamte NEA Belegschaft und erfüllte damit Hanns H. Begass einen ganz persönlichen Wunsch. Er hatte als Kaufmännischer Geschäftsführer die Integration und den Aufbau der Maschinenfabrik Wurzen maßgeblich gestaltet und war damit ein wichtiger Brückenbauer zwischen Ost und West. Gleich drei Anlässe hatte er 2014 zu feiern: seinen 65. Geburtstag, sein 25-jähriges Dienstjubiläum und das Ende seiner Berufslaufbahn.

Also luden die Geschäftsführenden Gesellschafter Stefanie und Alexander Peters alle Mitarbeiter aus Übach-Palenberg, Wurzen und Staßfurt an den Stammsitz ein und begrüßten schließlich 465 Gäste. Das Betriebsgelände in der Werkstraße erlebte somit das bisher größte Belegschaftsfest in der über 180-jährigen Firmengeschichte.

Zu Beginn des Festes lobten Stefanie und Alexander Peters sowie Seniorchef Klaus Peters die Arbeit des verdienten Kaufmanns und unterstrichen seine wichtige Rolle auf dem Weg vom Einzelunternehmen zum Global Player. Danach verabschiedeten die Betriebsräte der jeweiligen Standorte Herrn Begass mit Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit. Sichtlich gerührt nahm er die Geschenke, Urkunde und Glückwünsche entgegen.

Joram Seewi, Moderator und Comedy-Jongleur, bekannt aus TV-Auftritten, führte humorvoll durch das Programm. Neben Artistik und Jonglage unterhielt er mit markanten Sprüchen und frechen Späßen.

Besonderen Spaß hatte die Belegschaft beim anschließenden Tauziehen, einer Revanche für die 90-Jahresfeier von STASSKOL im Jahr 2011. Mit zwölf Mannschaften, unterteilt in Männer, Frauen und Azubis, traten jeweils fünf Kolleginnen und Kollegen der NEA Standorte gegeneinander an. Hoch dramatische „Zehnkämpfe“ und erbitterte Duelle wurden von Joram Seewi moderiert und von der Belegschaft heißblütig angefeuert.

Auch wenn sich die Übacher Belegschaft im Wettkampf ihren Kollegen aus dem Osten geschlagen geben musste, war es doch für alle ein riesiges Vergnügen. Ein Abschied, den sich jeder Pensionär nur erträumen kann.

Firmenläufe

Serie Gesundheit Teil 8

Firmenlauf in Leipzig
Der 7. Leipziger Firmenlauf fand am 4. Juni statt und war wieder eine gelungene Veranstaltung. Über 10.000 Läuferinnen und Läufer machten sich auf die 5 km lange Strecke rund um das Leipziger WM-Stadion. Inmitten dieser bunten Schar waren 23 Sportler von NEA Wurzen in neuen, stylischen E-NEA-RGY-Socken und NEA-Laufshirts.

Bei optimalem Wetter stand der Spaß im Vordergrund, aber auch der sportliche Ehrgeiz kam nicht zu kurz. So konnten fast alle Läufer ihre Zeiten vom letzten Jahr deutlich verbessern. Im Ziel warteten isotonische Kaltgetränke als verdiente Belohnung.

In geselliger Runde bei Livemusik ließen die Läuferinnen und Läufer diese eindrucksvolle Veranstaltung ausklingen. Und alle waren sich einig: Im nächsten Jahr wieder und vielleicht bekommen weitere Wurzener Kolleginnen und Kollegen Lust, 2015 auch die Laufschuhe für den Firmenlauf zu schnüren.

Firmenlauf in Aachen
Zum dritten Mal am Abend vor dem „Tag der Deutschen Einheit“ fand der Aachener Firmenlauf statt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen knapp über 20°C trafen sich mehr als 6.400 Starter von 430 Firmen. Etwa 50 Läuferinnen und Läufer davon waren vom NEA Stammsitz in Übach-Palenberg.

Wie auch in Leipzig stand hier nicht nur der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. NEA geht es bei den Laufevents vor allem um den Teamgeist, aber auch um die Gesundheit der Mitarbeiter. Dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen. Lautstark angefeuert erreichte Team „E-NEA-RGY 5“ einen sehr guten 22. Platz in der Teamwertung von insgesamt fast 750 Gruppen auf beiden Strecken. Das Team „E-NEA-RGY 10“ erzielte sogar einen grandiosen 12. Platz.

Auch 2014 stand der Aachener Firmenlauf für die Unterstützung von gemeinnützigen Zwecken. Das Organisationsteam bezuschusst die Aachener Sportvereine sowie Institutionen, die sich gezielt für Gesundheit, Bewegung, Integration und Gewaltfreiheit bei Kindern und Jugendlichen einsetzen. Drei ausgewählte Projekte aus Aachen und der Region unterstützt der Aachener Firmenlauf mit einer Spendensumme von insgesamt 15.000 Euro.

„NEUBAU“ der IMS Software QUAM

NEA hat wieder gebaut, diesmal virtuell. Das Integrierte Management System hat ein neues „Zuhause“ bekommen. Bereits in der Ausgabe 26 wurde darüber berichtet, dass, basierend auf Microsoft SharePoint, eine neue Software zur Verwaltung der IMS-Dokumente eingeführt werden soll. Die Wahl ist, nicht zuletzt aufgrund der flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten, auf die Software QUAM der Firma Lintra aus Magdeburg gefallen. QUAM steht für „Qualität, Umweltschutz und Arbeitsschutz Management“. QUAM lenkt nicht nur die Dokumente, sondern führt den Mitarbeiter gezielt zu den benötigten Informationen schneller und übersichtlicher als bisher.
Insgesamt waren über 30 Redakteure am Transfer der Inhalte beteiligt. Neue Bezeichnungen wurden eingeführt, Anweisungen sind nun Prozesse, Abteilungsnamen haben sich geändert und vieles mehr wurde angepasst. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ein schlankes und übersichtliches System ist entstanden. Damit ist nun eine durchgängige Informationsplattform vorhanden, die in Zukunft weitere Anwendungen miteinander verknüpfen wird.

Am 1. Sept. wurde der Schalter umgelegt und so das neue System für die deutschen Firmen freigeschaltet. Aktuell läuft nun in der zweiten Phase das internationale Roll-out bei den anderen Gruppenstandorten an. Ziel ist es, dass bis Mitte nächsten Jahres alle NEA GROUP Unternehmen mit diesem System arbeiten. Ganz im Sinne der ISO wird das Integrierte Management System kontinuierlich verbessert.

Startschuss für virtuelle Arbeitsräume

Neues CAD System lässt NEA GROUP weiter zusammenwachsen
Bereits seit Anfang 2014 verwendet NEUMAN & ESSER Deutschland ein neues CAD System. Die intelligente Software speichert die technischen Attribute einer Anlage, wie Temperaturen, Drücke usw. zentral ab. Alle am Engineering Prozess beteiligten Personen aus den Engineering-, MSR- und CAD Abteilungen können darauf zurückgreifen und gemeinsam mit den Kollegen weltweit daran arbeiten. Beim Datenaustausch stehen sowohl die Datensicherheit als auch der vertrauliche Umgang mit Kundendaten im Vordergrund.

Doch zuvor müssen die Mitarbeiter von den weltweit verteilten NEA Standorten im Umgang mit der Software geschult werden. Aus diesem Grund fand vom 6. bis zum 24. Okt. das 1. Internationale CAD Training am Standort Übach-Palenberg mit 16 Key Usern statt. Die Teilnehmer aus den Sales und Application Centern in Brasilien, USA, Indien, Italien und Deutschland übten während des dreiwöchigen Trainings vor allem die Handhabung mit den bereits umgesetzten Funktionalitäten der Software.

Damit alle User ein gemeinsames Layout verwenden können, wurde ein Tool im CAD Projekt entwickelt, das Mehrsprachigkeit der CAD Software ermöglicht. Technische Merkmale und Beschriftungen können in jede beliebige Sprache übersetzt werden. Außerdem wurde Ende 2013 parallel ein Pilotprojekt erfolgreich durchgeführt, bei dem das SAP System die technischen CAD Daten übernimmt und integriert. Die Implementierung in Deutschland startet 2015.

„Mit dem neuen System wächst zusammen, was zusammengehört“, beschreibt CAD Systemmanager & Projektleiter Mike Gorgas den Stand der weltweiten CAD Systemintegration. Seit Ende November sind alle Key User aus der Schulung mit der notwendigen CAD- und SAP Software ausgerüstet und mit den entsprechenden Zugriffsrechten versorgt.

Commercial Meeting: Auf das Team kommt es an!

Themenschwerpunkt des dreitägigen Commercial Team Meetings im Juli war SAP, hier insbesondere der intensive Erfahrungsaustausch nach den „Go live“-Einführungsphasen in den VAE, Italien und Deutschland. In spannenden Live Sessions verfolgten die rund 20 Teilnehmer von allen NEA GROUP Standorten die Beispielbuchungen der Module Finanzwesen, Controlling, Lagerhaltung und Logistik. Auf der Agenda standen zudem interessante Beiträge über das Gesundheitsmanagement, die neue IMS Software QUAM sowie die Montage- und Garantieversicherungen.

Bei so vielen harten Fakten war der gemeinsame Ausflug zum CHIO Gelände in Aachen ein schöner Anlass für alle, sich bei dem Springreitturnier auch über interkulturelle Fragestellungen auszutauschen. Joachim Steuck, neuer Kaufmännischer Leiter der Maschinenfabrik in Übach-Palenberg und Organisator des Meetings, hatte in diesem Jahr ein besonderes Programm entwickelt: „Mir war wichtig, den Teamgedanken im Meeting zu verankern und das jeweilige Rollenverständnis klar zu machen“, erläuterte er. Das kam bei den Teilnehmern offensichtlich gut an. „Wir haben die Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem Stammsitz und den Standorten aufgezeigt und werden gemeinsam daran arbeiten, diese umzusetzen“, so Alessandro Mandurino, Vice President Administração & Finanças von NEA América do Sul in Brasilien. Besser geht`s nicht.

Global NEAC Sales Meeting

Mehr als 20 Mitarbeiter der weltweiten Standorte von NEAC Compressor Service nahmen vom 6. bis zum 8. Nov. am „Global NEAC Sales Meeting“ in Übach-Palenberg teil.

Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag auf der Einführung des Umgangs mit diversen Online Plattformen zwecks Verwaltung und Pflege von Kunden- wie auch Kompressordaten. Mit dem CRM System verfolgt NEA GROUP die konsequente Ausrichtung auf den Kunden und verwaltet dort alle kommerziellen Gesichtspunkte eines jeden Kompressors. In dem Meeting wurden daher Pflege und Änderungen in den Maschinen- und Kundendatenbanken intensiv besprochen.

Das Compressor Dashboard ist eine SharePoint basierende Maschinendatenbank und quasi das technische Cockpit von NEAC Compressor Service. Hier liegen sämtliche Unterlagen und Daten des Lebenszyklus einer Maschine ab, inklusive der internationalen Serviceeinsätze. „MoC“ ist der erste interaktiv gelenkte Prozess in SharePoint, der das Änderungsmanagement für jeden Kompressor verwaltet.

All dies soll Wissen speichern. Und mehr noch: „Auf Knopfdruck“ stehen so die historischen, technischen und kommerziellen Daten zu jeder Maschine auf der ganzen Welt zur Verfügung. Dies, verknüpft mit der Kompetenz der NEAC Niederlassungen, stellt sicher, dass der Kunde jederzeit die nötige Unterstützung erhält. Genauso sichergestellt ist auch, dass Kundendaten vor unberechtigten Zugriffen Dritter geschützt sind – eine der obersten Maxime von NEA.

Am letzten Tag des NEAC Meetings besuchten die Teilnehmer die Greifvogelstation des Nationalparks Eifel in Hellenthal. Für einige unter ihnen eine mutige Erfahrung, einmal selbst einen Weißkopfseeadler auf dem Arm zu tragen.

NEAC Geschäftsführer Bernd Wagner war mit dem Verlauf des Global NEAC Sales Meeting höchst zufrieden: „Mehr und mehr verinnerlichen die international verteilten Mitarbeiter, dass wir ein Team sind, das global agiert. Wir sind jetzt eine Einheit!“

Expedition Mühlentage in Lateinamerika

Nach äußerst erfolgreichen Mühlentagen in Kolumbien und einem weiteren in Brasilien führte NEUMAN & ESSER die Lateinamerika-Expedition in Ecuador fort, um neue Kunden mit Erfahrung und Kompetenz zu versorgen. Bei den Veranstaltungen trafen sich vor allem Bergbau-Experten aus verschiedenen Unternehmen und diskutierten Fragen und Anforderungen, die Gegenwart und die Zukunft der Branche. Auch in der peruanischen Hauptstadt Lima präsentierte NEUMAN & ESSER Sistemas de Moagem e Classificação den Teilnehmern neue Entwicklungen und technologische Innovationen. Nach dem großen Zuspruch bei diesen Veranstaltungen wird NEUMAN & ESSER zukünftig weitere Mühlentage veranstalten. Bereits in den nächsten Monaten macht ein Treffen in Mexiko den Anfang einer weiteren Reihe in Lateinamerika.

NEAC on the Road

Zum ersten Mal veranstaltete NEAC Compressor Service in Deutschland und Österreich ein „Training on the Road“. NEAC hat den Service-Gedanken konsequent fortgesetzt, indem sie die Vortragsreihe in unmittelbarer Nähe der Kunden hielt. Mit dem „Training on the Road“ konnten diese nun bequem vor Ort von den Erfahrungen und dem fundierten technischen Know-how der NEAC profitieren.

In den fünf Städten Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Köln und Linz haben die NEAC-Experten Fachvorträge gehalten. Themen waren: Generalüberholung, Kolbenstangendichtungen, Kompressor Fitness-Check und Lifecycle-Betrachtung. Thomas Lüder, NEAC Vertriebsleiter in Deutschland, war begeistert: „Das ist richtig gut angekommen. Das machen wir wieder!“ Auch Ilya Asser, NEAC Vertriebsleiter für Österreich, berichtet von durchweg positivem Feedback: „Der Austausch untereinander war sehr intensiv. Eine solche Plattform, bei der sich die österreichischen Kompressorbetreiber treffen, gibt es offensichtlich so noch nicht.“

Mehr als eine Ausbildung

Knapp 90 Azubis absolvieren zurzeit ihre Ausbildung an den drei Produktionsstätten von NEUMAN & ESSER. Ausbildung bei NEA GROUP ist dabei mehr als nur die betriebliche Ausbildung. Ebenso wichtig ist, Sozialkompetenzen zu stärken und den Jugendlichen Impulse zu Themen zu geben, die sie normalerweise nicht selbst im Fokus haben. Dies ist insbesondere das Ziel der jährlichen Ausbildungsfahrt, bei denen sich die Jugendlichen auch standortübergreifend kennenlernen können. So auch bei der Fahrt im September dieses Jahres.

Die erste Station der diesjährigen Ausbildungstour war eine Jugendherberge in Düsseldorf. In den dortigen Rheinwiesen fand zum Auftakt ein abwechslungsreiches Outdoor-Teamtraining statt. Nach dem Abendessen machten sich alle auf zu einer nächtlichen GPS-Tour durch das illuminierte, stillgelegte Hüttenwerk im Landschaftspark von Duisburg. Nach so viel anstrengender Aktivität bot das ruhigere Programm am nächsten Tag etwas Erholung: ein Betriebsrundgang am Stammsitz und eine Stadtbesichtigung von Aachen am Nachmittag mit gemütlichem Ausklang im bekannten Pontviertel.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Themen Gesundheit und Sucht. In diesem Rahmen wurde zunächst ein Vortrag der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS angeboten. Besonders spannend war der Bericht eines jungen Mannes, der sich schon als Spender zur Verfügung gestellt hatte. Hier wurden etliche Fragen und Ängste direkt geklärt. Im Anschluss konnten sich die Auszubildenden typisieren und als potenzielle Spender in die Datenbank aufnehmen lassen. Workshops mit der Suchthilfe Aachen zu den Themen Alkohol, Cannabis und synthetische Drogen wie Crystal Meth sensibilisierten die Auszubildenden für die Suchtrisiken dieser Stoffe.

Nach dem ereignisreichen großen Sommerfest tags darauf hieß es am Freitag für 40 Auszubildende aus Wurzen und Staßfurt Abschied zu nehmen von ihren Kollegen aus Übach-Palenberg bis zum Wiedersehen auf der Azubitour 2015.

NEA GROUP engagiert sich sozial

Teil 6: Spieleparadies

STASSKOL hilft beim Spieleparadies der Spatzen

Der Geschäftsführer der STASSKOL GmbH, Thomas Borchardt, und die Betriebsratsvorsitzende Dörthe Peulecke waren im Juni 2014 Gäste bei der Einweihungsfeier des Spielplatzes einer Kindertagesstätte. Ein Jahr zuvor hatte dort ein Hochwasser verheerende Schäden angerichtet.

Nahe dem Firmensitz in Staßfurt ist das Außengelände der „Grönaer Spatzen“ in Bernburg Opfer des Hochwassers 2013 geworden. Der Spielplatz war komplett überflutet, sodass Zaun und Rasenfläche erneuert und alle Spielgeräte ersetzt werden mussten.

STASSKOL wurde 1994 wiederholt selbst Opfer eines Hochwassers. Grundstück und Maschinen standen tagelang unter Wasser. Deshalb war es für die Mitarbeiter selbstverständlich zu helfen.

Gemeinsam mit der Firmenleitung hatten sie rund 1.700 Euro für die Beseitigung der Hochwasserschäden in der Kita gespendet. Die Kinder bedankten sich bei Helfern und Unternehmen, die sich finanziell engagiert haben, mit einem kleinen Programm und Geschenken.

Oberbürgermeister der Stadt Bernburg, Henry Schütze, durchschnitt feierlich das Band und die Kinder stürmten auf die neuen Spielgeräte. Zuvor bedankten sich die 33 Kinder und fünf Erzieherinnen der Kindertagesstätte bei den Helfern für die große Unterstützung mit Liedern, selbst gezogenen Sonnenblumen und Fotos des neuen Spielplatzes. „Ohne die Spenden hätten wir nicht alle Spielgeräte ersetzen können“, sagte Sabine Burau, Leiterin der Kindereinrichtung, „der Spielplatz ist wirklich schön geworden.“

NEA Kompressor an der TU Dortmund

NEUMAN & ESSER spendiert der Technischen Universität in Dortmund einen Kolbenverdichter, der sowohl in einem Gasmengen-Versuchsstand eingesetzt wird, als auch in der Lehre Anwendung findet. Bei der Einweihung bedankte sich Prof. Andreas Brümmer (links), Leiter des Fachgebiets Fluidtechnik, bei NEAs Geschäftsführenden Gesellschafter Alexander Peters (mitte) und Gerhard Knop (rechts) vom Zentralbereich Technik.

Am 24. Juli 2014 wurde an der Technischen Universität Dortmund ein Gasmengen-Prüfstand eingeweiht. Damit kann das Institut unterschiedliche stationäre sowie instationäre Fragen aus dem Bereich der Strömungstechnik erforschen. Neben den betriebsnotwendigen und regelungstechnischen Baugruppen stellen insbesondere ein Pulsationsgenerator sowie die Untersuchungs-Messstrecke und die dazugehörige Messtechnik den Forschungsbereich des Versuchsstandes dar.

Der Bau des Prüfstandes startete vor etwa drei Jahren und wurde dann nach und nach mit den verschiedenen Komponenten komplettiert. Den Anfang machte damals der NEA Kolbenverdichter 2TZS20 (2-stufiger, trockenlaufender, stehender Verdichter der Baugröße 20). NEUMAN & ESSER hat ihn der TU seinerzeit zur Verfügung gestellt. Aufgabe des NEA Kolbenverdichters in diesem Prüfstand ist die statische Aufladung des Kreislaufs mit bis zu 10 bar.

Der NEA Kolbenverdichter wird aber nicht nur am Prüfstand eingesetzt. Er wird vor allem für Lehrzwecke verwendet. Der Verdichter ist mit einer Zylinderdruckindizierung ausgestattet. Damit kann den Studenten der Druckaufbau und Druckverlauf der beiden Stufen anschaulich demonstriert werden. Das Kurbelgehäuse ist mit Plexiglasscheiben versehen, damit die Bewegungen der Innenteile während des Betriebs im Detail beobachtet werden können.

200 Jahre Wilhelm Peters

Nach der Erstellung der Firmenchronik anlässlich des 175-jährigen Firmenjubiläums im Jahre 2005, die damals in den Händen von Stefanie Peters lag, reifte für ihren Vater Klaus Peters, Senior Consultant der NEA GROUP, der Gedanke, in diesem Jahr eine weitere große Publikation zu veröffentlichen. Diese trägt den Titel „Das feine Tuch – Höhen und Tiefen der Tuchindustrie am Beispiel der Eupener und Aachener Textilunternehmerfamilie Wilhelm Peters in der Zeit von 1830 bis 1970“. Doch warum gerade dieses Buch und warum in diesem Jahr? Wer die NEA Firmenchronik kennt, kennt dazu auch die Antwort. Wilhelm Peters, der Urgroßvater von Klaus Peters, wurde 1814 in Meerholz, Hessen, geboren und verstarb 1889 in Eupen, Belgien. Er ist der Stammvater der Unternehmerfamilie Peters und als Gründer der Eupener Tuchfabrik W m. Peters & C ie. im Jahre 1837 der erste Textilfabrikant in seiner Familie. Seine Söhne und Enkel folgen ihm in der unternehmerischen Berufung. Hier schließt sich der Kreis zu Klaus Peters, der den 200. Geburtstag des Firmengründers Wilhelm Peters zum Anlass für dieses opulente Werk nahm – gefördert durch die NEUMAN & ESSER Stiftung der Familie Peters. Jeder Leser, der es einmal in der Hand hielt, wird bezeugen: „Das feine Tuch“ ist ein Zeugnis der industriellen Entwicklung des linksrheinischen Gebietes.
ISBN 978-3-86712-089-0

Die Hochzeit von Stefanie Peters und Peter Fleige

Nach neuneinhalb Jahren Probezeit und der Geburt von Amelie im Februar stand dem Jawort von Stefanie Peters und Peter Fleige nichts mehr im Wege. Am 28. Juni 2014 um 11 Uhr wurde das Paar im Couven Museum in Aachen vom Oberbürgermeister getraut. Danach feierten sie mit 200 Gästen den Beginn ihres neuen Lebensabschnittes als kleine Familie. Der sinnflutartige Regen, der den ganzen Tag und Abend nicht aufhörte, soll nach italienischem Glauben einem Brautpaar Glück in der Ehe bringen – nach dem Motto: Regen bringt Segen!

Aller guten Dinge sind 3

Hanns H. Begass - Karl-Heinz Schwamborn - Siegfried Meyer

Drei entscheidende Leistungsträger der NEA GROUP gehen Ende 2014 in den Ruhestand. Alle sind länger als 20 Jahre bei NEUMAN & ESSER beschäftigt und haben die Entwicklung vom Einzelunternehmen zum Global Player miterlebt und -gestaltet, jeder in einem anderen Bereich. Hanns H. Begass ist als Kaufmännischer Geschäftsführer der Maschinenfabriken in Übach-Palenberg und Wurzen und Controller der NEA GROUP die rechte Hand der Geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Peters bis 2007 und danach Stefanie und Alexander Peters gewesen. Er hat in dieser Rolle die strategische Planung und Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe mitverantwortet. Im Generationenwechsel war er der übergreifende Anker.

Karl-Heinz Schwamborn hat das Produkt ICM in der NEA GROUP etabliert und kontinuierlich weiterentwickelt. Als Geschäftsführer der NEA Mahl- und Sichtsysteme war er verantwortlich für den Vertrieb und die Technik der ICM und PM Baureihen und hat sich im Kundenkreis international einen unvergesslichen Namen gemacht.

Siegfried Meyer verantwortet als Produktmanager der Standardproduktbaureihe Kompressoren einen wichtigen Bereich der Anwendungsgebiete CO2, Biogas und Seismik. Der Prokurist der NEA Deutschland ist Mitglied des Biogasverbandes und hat mit seiner technischen Expertise unter anderem den Erfolg der Biogasbaureihe ermöglicht.

Die drei „Urgesteine“ werden dem Unternehmen fachlich wie auch persönlich fehlen. Die gute Nachricht ist, dass alle drei über die letzten Jahre eine qualifizierte Nachfolge aufgebaut haben, so dass das Wissen erhalten bleibt. Sollte es dennoch Fragen geben – wir wissen, wo sie wohnen!

Joachim Steuck

Steckbrief

■ seit Jan. 2014: Kaufmännischer Leiter der NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG; ab Jan. 2015 zusätzlich GROUP Controller
■ geb. am 14. Aug. 1959 in Aachen, Deutschland, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt mit seiner Partnerin in Aachen
■ 1979-1985: Studium der Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen, Abschluss: Diplom Kaufmann

Beruflicher Werdegang: Von 1985 bis 2013 in leitender Stellung im Controlling oder des gesamten kaufmännischen Bereichs bei Maschinenfabriken und Dienstleistern:
■ William Prym Werke GmbH & Co. KG, Stolberg, Rheinland, metallverarbeitende Industrie
■ AGITmbH, Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer
■ WIRTH Maschinen-und Bohrgeräte-Fabrik GmbH, Erkelenz
■ AREVA Energietechnik GmbH, Bereich Schorch Transformatoren, Mönchengladbach
■ Schumag AG, Aachen, Herstellung und Vertrieb von Metall-Präzisionsteilen für die Automobilindustrie
■ devolo AG, Aachen, Herstellung und Vertrieb von dLAN (direct Local Area Network)

Hobbys: ■ Volleyball, Joggen und Salsa tanzen

Jubilare

40 Jahre Firmenzugehörigkeit NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Karl-Heinz Teeuwen