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e-Mail: info@neuman-esser.de
Telefon: +49 (0)2451 481 01
Telefax: +49 (0)2451 481 100

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29NEA eNEWS

NEA eNEWS Ausgabe 29

Editorial Ausgabe 29

Fordern Sie uns heraus!

NEUMAN & ESSER ist ein Partner für den Nischenmarkt und scheut sich nicht, aufwändiges Engineering für komplexe Kundenspezifikationen oder neue Prozesse zu betreiben - die Optimierung von Wirkungsgrad und Kosten stets dabei im Blick. Je komplizierter die Spezifikation, umso mehr fühlen sich die NEA Mitarbeiter in ihrer Ingenieurskunst gefordert. Warum dies so ist? Die Antwort ist denkbar einfach. Die jeweilige Projektierung greift auf eine langjährige Erfahrung zurück. Im Zusammenspiel mit dem Know-how in der Fertigung und der lokalen Anlagentechnik hat sie bereits zahlreiche technische Neuerungen hervorgebracht.

Ein Beispiel dafür ist der erfolgreiche Vorstoß von NEA USA mit dem kompakten Anlagenkonzept „Screwcip“ für den Gas- und Ölmarkt Nordamerikas. Die über einen Motor angetriebene Kombination aus Schrauben- und Kolbenverdichter stößt insbesondere bei der CO2-Verdichtung im Bereich Enhanced Oil Recovery auf große Nachfrage. Der Grund dafür sind die damit einhergehenden Kosteneinsparungen sowohl in der Phase der Auftragsabwicklung als auch später im operativen Geschäft.

Die mobile Kompressoranlage MoBIO 800 ist eine weitere Entwicklung als Antwort auf ein höchst anspruchsvolles Lastenheft wie das der Firma Ontras. Nur ein ausgeklügeltes Konzept konnte die Fülle an zum Teil gegensätzlichen Anforderungen von Platzbedarf, Gewicht und Leistung in Kombination erfüllen. Die bei NEA gelebten Maximen Qualitätsbewusstsein, Präzision und Zuverlässigkeit trugen im entscheidenden Maß zur Lösungsfindung bei.

Eine vergleichbare Herausforderung erhielt NEA Mahl- und Sichtsysteme mit der Anfrage von einer Traditionsbrauerei zur Vermahlung von Natron, um anfallendes Rauchgas zu reinigen. Auch wenn die Mahlexperten bislang keine Erfahrungen mit dieser Anwendung hatten, so führten die Mahlversuche im eigenen Test Center in Übach-Palenberg zur Auslegung einer NEA Prallsichtermühle mit der gewünschten Leistung. Mit der Neuinstallation der wartungsarmen ICM 12 ist Karlsberg sehr zufrieden. Sie ersetzt das anfällige Fremdfabrikat zur Natronvermahlung und läuft inline ohne Ausfälle.

Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie NEA Engineering und Prozesse zu Lösungen für Ihre internationalen Anforderungen beitragen. Global spec – German tech! Fordern Sie uns heraus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe, und legen Ihnen auch die NEA eNEWS ans Herz, die über die Artikel hinaus weitere interessante Informationen für Sie bereit hält.

Alexander und Stefanie Peters
Geschäftsführende Gesellschafter

EOR im Ausbau

NEA USA mit innovativen Anlagenkonzepten

Texas hat sich zum bedeutendsten Energielieferanten für USA entwickelt. Nahezu 40% des heimischen Erdöls und über 30% des Erdgases werden dort gewonnen. Das liefert zudem 80% des für die EOR Anwendung notwendigen CO2 (“Enhanced Oil Recovery”), um mittels Gasinjektion die tiefer gelegenen Erdöl- und Erdgasreserven zu erschließen. Damit wird der Westen Texas zum „Epizentrum“ der Ölförderung und des Wirtschaftswachstums in den Vereinigten Staaten. NEUMAN & ESSER USA mit Sitz in Katy, nahe Houston, hat die Chance ergriffen und diverse innovative Verdichterlösungen für diesen sogenannten „Up- und Midstream“-Markt hervorgebracht.

Neues Anlagenkonzept

So konzipierte und lieferte NEA USA bereits in 2011 die erste schnelllaufende EOR „Screwcip“- Kompressoranlage für ein internationales Öl- und Gasförderunternehmen, um CO2 von 0,34 bar(g) Ansaugdruck auf 140 bar(g) Enddruck zu verdichten. Aufgrund des neuen Konzeptes, das einen gemeinsamen Antrieb für den Schrauben- und Kolbenkompressor vorsieht, gelang es NEA USA, die Anzahl an Stufen, Kurbeln und die Zylindergröße des Kolbenkompressors zu reduzieren – eine besonders kosteneffiziente Lösung für Betrieb und Wartung.

Zurzeit wird diese Systemlösung auch im Westen Texas für einen der größten Energieanlagenanbieter Nordamerikas installiert. Da der operative Betrieb dieser Großanlage unbemannt laufen wird, benötigte der Kunde eine äußerst zuverlässige Verdichterlösung – eine Anforderung „wie auf den Leib von NEA USA zugeschnitten“. Denn auch beim Design dieser individuell konzipierten Anlage wendete das Unternehmen die Konstruktionsprinzipien nach API 618 für robuste Kompressoranlagen an. Von der ersten Stunde an führte NEA USA einen offenen Dialog mit dem Kunden, um mehrere Möglichkeiten des Anlagendesigns zu besprechen und schließlich mittels 3D-Volumen-Modellierung das finale Design zu überprüfen. So wurde sichergestellt, dass das Gesamtkonzept den betrieblichen Anforderungen gerecht wird.

Der Antrieb macht’s

Ein Caterpillar G3612 TALE-Motor mit Doppelwelle treibt den Schrauben- wie auch den Kolbenverdichter an. Die Schraube verdichtet das CO2 von atmosphärischem Druck auf 10 bar(g), der NEA Kolbenkompressor, ausgelegt mit vier Kurbeln und drei Stufen, anschließend auf einen Enddruck von 150 bar(g). Die Anlage wird einen Volumenstrom von 9.800 Nm³/h CO2 fördern. Die Logistik dieser Anlage, bestehend aus drei separaten, aber miteinander verbundenen Grundrahmen, umfasste die Lieferung zum Standort wie auch die Montage. Für den Kunden bedeutete dies einen weitaus geringeren Arbeitsaufwand vor Ort sowie niedrige Kosten für aufwändiges Equipment bei der Installation. So konnten bei diesem Projekt NEA USA und der Dienstleister NEAC Compressor Service USA abermals beweisen, dass sie starke Partner für den OEM Anlagenbau im Up- und Midstream-Bereich der Öl- und Gasindustrie sind.
 

Lesen Sie mehr über EOR auf Wikipedia

Mobile Lösung

NEA Wurzen achtet auf das Gewicht und entwickelt eine Punktlandung

Biogas kann Erdgas zwar nicht ersetzen, jedoch sehr gut ergänzen. Es hilft, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Abhängigkeit von den Erdgas liefernden Ländern zu reduzieren. Im Jahr 2014 entsprach, laut Deutschem Biomasseforschungszentrum (DBFZ), die Biogasproduktion in Deutschland etwa 20% der Erdgasimporte aus Russland. Mit dem verbleibenden Potenzial können etwa weitere 10% ersetzt werden, unter Berücksichtigung technischer und demografischer Entwicklungen bis zu 55%. Europaweit entspricht die derzeitige Biogasproduktion etwa 6% der Erdgasimporte aus Russland. Hier gäbe es sogar noch weit mehr Potenzial, so ein aktueller DBFZ Bericht.

Wie Erdgas, lässt sich Biogas speichern und kann Energie liefern, wenn Energieträger wie Wind und Sonne fehlen und damit Schwankungen ausgleichen. Was immer wichtiger wird, je mehr Wind- und Solaranlagen am Netz sind.

Es kann zur Erzeugung von elektrischer Energie, zum Betrieb von Fahrzeugen oder zur Einspeisung in ein Gasversorgungsnetz eingesetzt werden. Da das Biogas nach der Aufbereitung einen geringen Druck aufweist, muss es zur Einspeisung in das Erdgasnetz abhängig vom jeweiligen Netzbetrieb verdichtet werden.

Fast 60 Verdichter von NEUMAN & ESSER (NEA) laufen in deutschen Biogasanlagen unterschiedlicher Größe und speisen das gereinigte Biomethan in das vorhandene Erdgasnetz ein. Je nach Netz müssen die NEA-Kompressoren den Gasdruck zwischen 0 und 9 bar(g) auf bis zu 84 bar(g) erhöhen. Selbst innerhalb desselben Netzbetreibers existieren lokal unterschiedliche Netzdrücke.

Überzeugende Innovation macht Biogas rentabel

24 Biogasverdichter stehen allein bei der Ontras Gastransport GmbH. Dem Fernleitungsnetzbetreiber mit Sitz in Leipzig ist Biogas ein wichtiges Anliegen. Ontras engagiert sich in nationalen wie internationalen Gremien, um die künftigen Rahmenbedingungen mitzugestalten. Doch auch die großen Betreiber sind den Änderungen in der Förderpolitik ausgesetzt und suchen nach Möglichkeiten für langfristige Investitionssicherheit auf dem Biogasmarkt.

Die kontinuierlichen Veränderungen des Marktes verlangen eine möglichst effiziente Produktion. Interimsprozesse rücken in den Fokus. Diese bislang ungenutzten Zeiträume haben das Potenzial den Gesamtwirkungsgrad entscheidend zu verbessern. Ontras suchte daher nach einer mobilen Biomethan-Verdichterlösung, um das Gas frühzeitig in das Gasnetz einzuspeisen noch bevor die stationäre Verdichteranlage in Betrieb genommen wird.

Der mobile Biogas-Kompressor ist so konzipiert, dass er für alle im Bereich der Ontras betriebenen Biogasanlagen in Hinblick auf Gasdrücke und Fördermengen geeignet ist. Auch bei einer Störung oder einem Defekt in einer stationären Anlage soll die mobile Lösung angeschlossen werden und kurzfristig einsatzbereit sein.

Ontras hat gute Erfahrungen mit Langzeitpartner NEUMAN & ESSER gemacht und sich deshalb für das überzeugende Konzept von NEA entschieden. So startete im Januar 2014 die Planung bei NEA in Wurzen. Gemeinsam wurden die technischen Spezifikationen konkretisiert.

Mehr Informationen über ONTRAS
 

MoBIO 800 innerhalb eines Tages einsatzbereit

Ein Jahr später steht die Lösung schlüsselfertig auf dem Wurzener Betriebsgelände. Ontras‘ Projektleiter Jens Geier war beeindruckt: „Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir nach nur zwölf Monaten MoBIO 800 auf der NEA Wiese bestaunen durften. Fix und fertig und einsatzbereit, samt TÜV und allen Anschlüssen.“
Das mobile System besteht aus zwei Trailern. Diese Aufteilung begründet sich in der Anforderung, eine Anlage für alle Einsatzfälle innerhalb des Ontras-Gasnetzes zu entwickeln und das Konzept so umzusetzen, dass Montage-, Wartungs-, Kabel-, Flucht- und Rettungswege eingehalten werden. Wie alle NEA Verdichter ist auch diese mobile Anlage für einen wartungsarmen Dauerbetrieb ausgelegt.

Im ersten Trailer befinden sich zwei trockenlaufende, gasdichte NEA Kolbenverdichter, die von einem 315 kW-Mittelmotor angetrieben werden. Im zweiten Trailer sind die Wasserkühlung und Containerklimatisierung, Steuerung, Regelung sowie Steuerlufterzeugung untergebracht. Daneben wird umfangreiches Zubehör, wie Stützen, Stützwinden, Blitzschutz-Fangstangen, Öl- und Glykolbehälter, Betongewichte, Lastplatten und weitere Außenmontageteile während des Transports untergebracht. Die mobile Biogasanlage ist außerdem fernüberwachbar. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte wie Brandmeldung, Gasleckage oder Einbruch können bei Ontras‘ Zentrale in Leipzig erfasst werden, ebenso wie die gesamten technischen Daten.

Der zweite Trailer ist deutlich leichter als der erste; ihm reichen die Achsen und Doppelstützen zum Aufstellen. Sein schwerer Bruder steht im Betrieb vollständig auf vorhandenen Stützen sowie zusätzlichen Anbaustützen und ist damit losgelöst vom Fahrwerk. Flexible Anschlüsse zwischen den Trailern ermöglichen die Inbetriebnahme innerhalb eines Tages.

Die mobile Verdichteranlage erreicht bei allen unterschiedlichen und spezifizierten Druckverhältnissen eine Gasfördermenge von mindestens 800 Nm³/h. Die Saugdrücke schwanken je nach Biogaserzeugung und Aufbereitung wie Aminwäsche oder PSA zwischen 1 bis 10 bar abs. Die Enddrücke liegen im Bereich von 16 bis 85 bar (abs) – entsprechend dem Einsatzort und –fall sowie anliegendem Gasnetz.

Prinzipiell wird bei den möglichen Einsätzen zwischen zwei- und dreistufiger Einspeisung sowie Umpumpen unterschieden. Die verschiedenen Fahrweisen, bedingt durch die unterschiedlichen Drücke, werden bei dieser mobilen Anlage durch eine effiziente, energiesparende Regelung (Drehzahl- und Bypassregelung) sowie durch Abkuppeln eines Kolbenverdichters angepasst.

»Es sind eine Menge Ideen eingeflossen, die es so noch nicht gegeben hat.«

Gebündelte Kräfte für Hochleistungsanwendung

Was so einfach klingt, war in der Realität ein ungeheurer Kraftakt. Axel Korschewski, Leiter Anlagentechnik bei NEUMAN & ESSER in Wurzen erklärt: „Bei MoBIO haben wir unsere Erfahrungen und Ressourcen gebündelt. Es wäre sonst nicht zu stemmen gewesen. Wir haben aber auch gesehen, wozu wir in der Lage sind. Es sind eine Menge Ideen eingeflossen, die es so noch nicht gegeben hat. Wir mussten völlig neue Wege gehen und haben festgestellt, dass sich bei Lösung eines Problems viele neue Fragen aufgetan haben. So war ein komplexes, in viele Bereiche eingreifendes Denken erforderlich, um keine Irrwege zu beschreiten.“

Wie Projektmanager Philipp Leipner berichtet, lag die größte Herausforderung darin, die notwendige Steifigkeit der Trailer unter Berücksichtigung des maximal zulässigen Trailer-Gesamtgewichtes zu erzielen: „Die Kupplungen haben eine maximale Toleranz von nur 0,2 mm, um das System mit der gewohnten NEA-Präzision und Leistungseffizienz betreiben zu können. Daher darf sich auch der Grundrahmen kaum bewegen – höchstens 1 mm über die gesamte Länge von 9 m. Torsionsbewegungen von 5 cm und mehr sind bei gewöhnlichen Trailern üblich.“ Die Steifigkeit des Fahrgestells musste also um mehr als den Faktor 50 erhöht werden, ohne dabei das Gewicht aus dem Auge zu verlieren.

Im Lastenheft war vereinbart worden, dass die mobile Verdichteranlage ohne Sondergenehmigung für den Straßenverkehr geeignet sein muss – für einen Standard-LKW damit das System schnell am Einsatzort ist. D. h. Abmaße, Gewicht etc. müssen der regulären Straßenverkehrsordnung (StVZO) entsprechen. Die Verdichterlösung musste also leicht und gleichzeitig steif genug sein. Zusätzlich sollte der Transport im gefüllten Zustand (Wasser-Glykol-Gemisch sowie Ölsystemfüllung) gewährleistet sein, damit die Anlage schnellstmöglich angeschlossen und in Betrieb genommen werden kann.

Die anfängliche Idee, den mobilen Kompressor auf Basis von NEA SAPS (Seismic Air Power System) zu konstruieren, hatte sich schnell zerschlagen. Die Kombination aus Schrauben- und Kolbenverdichter hätte das maximal zulässige Gewicht um mindestens 10t überschritten.

Für ein optimales Ergebnis vorher schon an nachher denken

Das in Deutschland zulässige Gesamtgewicht von Zugmaschine und Anhänger beträgt höchstens 40 t. „Uns war ganz schnell klar, dass wir den mobilen Verdichter von Grund auf neu überdenken mussten, von Grund auf neu konstruieren“, beschreibt Axel Korschewski den Start des Projekts.

„Als erstes mussten wir den Platzbedarf exakt ermitteln“, erklärt Philipp Leipner. „Die Fragen waren: Wo müssen später die Servicetechniker für Wartungsarbeiten hin, wie viel Platz benötigen sie für die Kontrolle, wie viel für den Service von Leitungen und Anschlüssen. Dann mussten wir den Austausch von Ventilen und ggf. für einen Zylinder berücksichtigen. Wir mussten sozusagen puzzeln und immer wieder die Festigkeiten und Torsionskräfte durchrechnen und überprüfen.“ Die Ingenieure mussten zusätzlich die Umweltschutzrichtlinien (z.B. Wasserhaushaltsgesetz) bedenken, Arbeitsschutz, Brandschutz, Fluchtwege und die Spezifikationen des Betreibers Ontras.

Im Ergebnis der Planung wurde ein biegesteifer Stahlrahmen konzipiert, der den Gewichtsanforderungen in Hinblick auf das Gesamtgewicht Rechnung trägt. Der Zugang zu allen Verschleißteilen für Wartungsarbeiten ist gegeben.. Selbst einige Dachelemente sind leicht zu entfernen, um von oben an die entsprechenden Stellen zu gelangen, und wenn nötig die Zylinder in kurzer Zeit auszutauschen. Die Anlage verfügt über unterschiedliche Treppen und Bühnen, um problemlos alle Anschluss- und Anbaustellen zu erreichen.

Der Betrieb ist zwischen -20° und +35°C Außentemperatur gewährleistet. „Schallschutz und Klimatechnik widersprechen sich teilweise“, wirft Korschewski ein. „Vor allem, vor dem Hintergrund, dass wir permanent auf das Gewicht achten mussten. Allein die Scharniere und Türschlösser wiegen 300 kg.“ Die NEA Ingenieure waren immer wieder mit extremen Gegensätzen konfrontiert bei denen sie die optimale Lösung finden mussten. Neben Schall und Klima waren „steif aber leicht“ sowie „Kompaktheit bei voller Zugänglichkeit“ die größten Herausforderungen.

Viele Chancen für die Zukunft

Alle Beteiligten haben bei diesem Projekt viel gelernt und sind über sich selbst hinausgewachsen. Philipp Leipner resümiert: „Die Grenzen liegen bei dem Gewicht und dem Bauraum. Der kurzen Entwicklungszeit geschuldet, haben wir hier noch nicht alle Mittel ausgeschöpft. Vom Kick-Off-Meeting bis zur Auslieferung sind gerade einmal elf Monate vergangen. Wir haben aber bereits an der einen oder anderen Stelle Optimierungsideen und Potenziale erkannt, Gewicht zu reduzieren.“

Der Leiter der Anlagentechnik sieht ebenfalls Potenziale: „Wir wissen jetzt wie es geht. Das ist eine vollwertige Anlage, die auch permanent betrieben werden kann und nicht teurer ist als eine stationäre Anlage. Besonders interessant ist der Carry-over-Effekt. Prinzipiell sind wir in der Lage, jeden beliebigen Verdichtungsprozess auf den Trailer zu bringen und haben damit ein unbegrenztes Anwendungsportfolio. Das könnte beispielsweise eine komplette Funktionseinheit für einen chemischen Prozess sein. Fällt in einem Chemiewerk ein Verdichter aus, können wir auch diese Verdichtertechnik mobil gestalten.“

Es sind viele weitere Einsatzmöglichkeiten denkbar, etwa für das chemisch identische Erdgas als Backup-System oder zur Einspeisung in das Gasnetz, um auch diese Prozesse zu flexibilisieren. Die mobilen Systeme können auch Umpumpen oder Abpressen. Zwar ist das System im jetzigen Zustand dafür „überqualifiziert“ aber es gehört zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten dieses Systems.

Revision unter Hochdruck

NEAC macht die große Welle

1976 bestellte die Bayer AG den größten bis heute gebauten GHH-Verdichter, der 1977 ausgeliefert und 1979 am Petrochemiestandort in Köln in Betrieb genommen wurde. Der Ethylenverdichter mit zehn Zylindern erreicht einen Auslegungsdruck in der zweiten Stufe von 2.500 bar. Das Kurzzeichen PE steht für Polyethylen, ein durch Polymerisation von Ethylen hergestellter thermoplastischer Kunststoff. LD bedeutet „Low Density“; die stark verzweigten Polymerketten besitzen eine geringe Dichte.

Vor mehr als 230 Jahren nahm die namensgebende Gute-Hoffnung-Hütte (kurz GHH) in Oberhausen ihren Betrieb auf. Ursprünglich als reiner Hüttenbetrieb gegründet, expandierte die GHH frühzeitig in die Bereiche Bergbau und Weiterverarbeitung, wandelte sich im 20. Jahrhundert zum größten Maschinen- und Anlagenbauer Europas und ging schließlich 1986 im heutigen MAN-Konzern auf.

Nachdem sich MAN aus dem Service für Hyperverdichter zurückzog, übernahm 1992 die NEAC den Service für die GHH Höchstdruck-Kolbenkompressoren. Im neuen Vertrag aus dem Jahr 2000 hat NEA das gesamte technische Know-how für die Höchstdruck-Kompressoren von MAN erworben. Wie bereits seit 1992 bietet NEAC Compressor Service Ersatzteile und Dienstleistungen zu diesem Produkt an. Neu ist, dass die Teile in der NEUMAN & ESSER Maschinenfabrik gefertigt werden.

Großrevision bei INEOS in Köln

Nach mehr als 35 Jahren in Betrieb wurde eine Komplettrevision des GHH Kompressors fällig. Die baugleiche Schwestermaschine war schon überholt worden und benötigte seit dem Übermaßlager für die Kurbelwelle. Nach der Revision der Lagergasse sollte nur noch eine Lagergröße für beide Hyperkompressoren bevorratet werden.

Der Termin für die Überholung der GHH Maschine wurde in die geplante Großrevision bei INEOS in Köln gelegt. Da der Stillstand jeder Produktionseinheit sehr hohe Kosten verursacht und sich auf weitere Prozesse auswirken kann, finden Revisionen nach Möglichkeit gleichzeitig statt. Die Abläufe werden sehr genau geplant und getaktet, damit die Großrevision nur geringe Ausfallzeit verursacht.

»Das Arbeiten mit knapp bemessenen Zeitfenstern und unter Druck ist eher die Regel als die Ausnahme«

Professionelles Zeitmanagement

„Das Arbeiten mit knapp bemessenen Zeitfenstern und unter Druck ist eher die Regel als die Ausnahme“, erklärt Projektleiter Christian Michels von NEAC Compressor Service. „Das ist unsere Spezialität, wenn man so will.“ „Ja, das stimmt“, pflichtet Produktmanager Stefan Damberg bei, „Zeit und Platz sind auf unseren Baustellen immer etwas eng bemessen. Auch wenn es sich hier um den größten je gebauten GHH-Verdichter handelt, sind widrige Umstände Alltag für uns.“
Des Weiteren waren sechs NEAC-Monteure in zwei Schichten beteiligt, zwei Spezialisten zum Spindeln der Lagergasse sowie zwei Mitarbeiter, die am NEA Stammsitz in Übach-Palenberg etliche Bauteile kontrolliert, neu ausgerichtet und schließlich fertiggestellt haben.

Ansprechpartner bei INEOS in Köln war Norbert Lütkehaus, Mitarbeiter der Instandhaltung im PE-Block: „Die präzise Planung ebenso wie die Einhaltung von Zeitfenstern hat während der Großrevision oberste Priorität. Täglich müssen uns die Techniker über die Fortschritte berichten, und ich kontrolliere entsprechend den Projektablaufplan. Als OEM der GHH-Kompressoren haben wir NEAC Compressor Service das Zeitmanagement zugetraut, gerade weil die Komplettrevision in nur fünf Wochen eine anspruchsvolle Aufgabe ist.“

NEAC trotz Widrigkeiten erfolgreich

So lange stand die Anlage für Wartung und Instandhaltung still. Insgesamt vier Revisionen fanden gleichzeitig statt, zwei davon führte die NEAC an den baugleichen GHH Verdichtern durch: eine Komplettrevision sowie Instandhaltungsarbeiten an der bereits umgebauten Schwestermaschine.

Schwere Lasten bei höchster Präzision

In dieser Zeit haben die zehn NEAC Spezialisten den Kompressor vollständig demontiert, die 6,5 m lange und 17.200 kg schwere Kurbelwelle herausgehoben und die alten Lagerdeckel entfernt. Stefan Damberg hat viel Erfahrung bei der 3D-Laservermessung. Er hat die extrem lange Lagergasse mittels eines 3D-Lasertrackers exakt vermessen.

Diese Art der Laservermessung ist der schnellste und sicherste Weg, kritische Verformungen oder Unebenheiten bis auf den hundertstel Millimeter genau zu bestimmen. Grundvoraussetzung für die mobile Bearbeitung der Lagergasse. Mit Spezialwerkzeug wurde die Lagergasse über die gesamte Länge direkt vor Ort gespindelt. Anders wäre das Zeitfenster nicht einzuhalten gewesen. Schließlich wurden die neuen Lagerdeckel samt Lager eingesetzt und die Maschine komplettiert. Sie läuft wieder einwandfrei und das Alter ist ihr nicht mehr anzumerken.

Wie sich herausstellte, hatten die Servicetechniker der NEAC sogar noch weniger Zeit als die geplanten fünf Wochen. Aus Sicherheitsgründen mussten sie die Anlage aufgrund parallel durchgeführter Wartungsarbeiten zweimal vorübergehend verlassen.

Norbert Lütkehaus bewertet das Projekt bei INEOS in Köln durchweg positiv: „NEAC hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist ein geübtes Team, das Hand in Hand arbeitet. Deshalb sind sie pünktlich fertig geworden, trotz Verzug – ganz ohne hektisch zu werden – Profis eben.“

 
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»NEAC hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist ein geübtes Team, das Hand in Hand arbeitet.«

Durchatmen im Saarland

Rauchgasreinigung bei Traditionsbrauerei Karlsberg

Seit 1878 produziert die Karlsberg Brauerei im saarländischen Homburg Bier. Fast 140 Jahre später ist aus der kleinen Brauerei die Unternehmensgruppe Karlsberg-Verbund entstanden, mit weltweitm mehr als 2.000 Mitarbeitern. Die Brauerei produziert heute neben Bier- und Biermischgetränken auch Mineralwässer, Limonaden und Fruchtsäfte.

Gesellschaftliche Verantwortung ist der Brauerei wichtig. Mit neuen Verfahrensprozessen und innovativer Technik möchte das Unternehmen dem Thema Nachhaltigkeit gerecht werden. So wurden 2011 Photovoltaik-Großanlagen mit einer Gesamtleistung von 270 Kilowatt auf dem Dach des Karlsberg- Logistik-Zentrums in Homburg installiert.

Im Rahmen der Optimierung des Energiemanagements setzt Karlsberg drei NEA Kompressor- Anlagen zur CO2-Rückführung ein. Das bei der Gärung der jährlichen 2,6 Mio. hl Bier und Biermischgetränken entstehende Kohlendioxid wird bei einem späteren Produktionsprozess rückgeführt. Mit den 1998 gelieferten Verdichtern konnte der Zukauf an Fremd-CO2 bis auf „0“ reduziert werden.

Auch speist die Brauerei jährlich 10.000 MWh Überschusswärme in das Fernwärmenetz der Stadt Homburg ein, womit der Wärmebedarf von 300 Einfamilienhäusern gedeckt wird. Ein Teil der Überschusswärme stammt aus einem Kohleofen, einer sogenannten Feuerungsanlage. Hier wird Heißdampf erzeugt, den Karlsberg für die Reinigung der Flaschen benötigt. Der Ofen wird mit „Nusskohle“ (Steinkohle) betrieben, weshalb die Brauerei das Rauchgas gewissenhaft reinigt. An dieser Stelle kommen die Mahl- und Sichtsysteme aus dem Hause NEUMAN & ESSER ins Spiel.

Verantwortungsbewusste Rauchgasreinigung

Die Saarländer setzen dabei nicht auf herkömmliche Kalkmaterialien, sondern verwenden hocheffizientes Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3). Das Salz ist auch als Natriumbicarbonat bekannt oder ganz einfach Natron.

Es ist ein neutrales, nicht ätzendes und gesundheitlich unbedenkliches Produkt. Für die Reinigung von Industriegasen wird es zunächst gemahlen und anschließend mit den zu reinigenden Rauchgasen in Kontakt gebracht. Dort bindet es zuverlässig die im Abgasstrom enthaltenen Schadstoffe, wie saure Abgasbestandteile, organische Schadstoffe sowie Schwermetalle.

Aus Beförderungs- und Lagerungsgründen liegt Natriumhydrogencarbonat oft in granulatartiger Form vor mit einer durchschnittlichen Feinheit von etwa 200 μm (0,2 mm). Um eine größere reaktive Oberfläche zu erzeugen, wird das Salz auf eine höhere Feinheit gemahlen, bevor es direkt in den Abgaskanal eingedüst wird.

»Das gelieferte NEA Sichterrad konnte das Fremdfabrikat zur vollsten Zufriedenheit ersetzen«

INDUTEC gehört zu NEUMAN & ESSER

Die Karlsberg Brauerei hatte 2006 eine Rauchgas- Reinigungsanlage von INDUTEC installiert. Der Lieferumfang beinhaltete eine Prallsichtermühle fremder Bauart und eine Schlauchfilteranlage für die Staubabscheidung. Im letzten Jahr bekam NEUMAN & ESSER eine Anfrage von Karlsberg über ein neues Sichterrad für die vorhandene Mühle.

2013 hat die NEUMAN & ESSER GROUP die Firma INDUTEC übernommen und ist seitdem exklusiver Hersteller von Mühlen und Originalersatzteilen (OEM) für die bestehende Population der INDUTEC Produkte. Walter Strerath, ehemaliger INDUTEC Mitarbeiter, war wichtiger Berater in diesem Projekt. Er ist nach wie vor Ansprechpartner für die INDUTEC Kunden und nun Experte im NEA After Market Team.

„Ich war damals schon maßgeblich an dem Auftrag für die Rauchgasreinigung beteiligt. Die Anlage kenne ich ganz gut“, betont Walter Strerath. „Das gelieferte NEA Sichterrad konnte das Fremdfabrikat zur vollsten Zufriedenheit ersetzen. „In diesem Zusammenhang informierten uns die Brauerei-Techniker, dass sie die Rotorlager der Mahlscheiben unverhältnismäßig häufig austauschen mussten“, erzählt Robert Berdychowski, Vertrieb After Market bei NEA Mahl- und Sichtsysteme. Obwohl die Techniker ein verstärktes Lager verwendeten und sogar eine neue Welle eingesetzt haben, blieb es bei wiederkehrenden und kostenintensiven Lagerschäden, verbunden mit hohen Ausfallzeiten.

Zuverlässige Lösung für Karlsberg Brauerei

Um Karlsberg eine zuverlässige Alternative zu der vorhandenen Mühle bieten zu können, führte NEA Mahlversuche im eigenen Test Center in Übach-Palenberg durch. Zwischen 10 und 160 kg Natron sollten in der Feinheit d90 ≤ 25 μm pro Stunde vermahlen werden. Die Mahlversuche verliefen sehr erfolgreich. Die daraufhin neu installierte Prallsichtermühle ICM 12 erreicht die gewünschte Feinheit und kann problemlos in der vorhandenen Anlage integriert werden, um inline zu vermahlen. Die bestehende Infrastruktur zu nutzen, war Voraussetzung für Karlsberg.

Seit Januar 2015 läuft die Prallsichtermühle 24 Stunden am Tag einwandfrei und unterstützt die Traditionsbrauerei bei der gewissenhaften Reinigung des Rauchgases. Auch wenn NEA Mahl- und Sichtsysteme bis zu diesem Projekt noch keine Mühle speziell zur Vermahlung von Natron eingesetzt hatte, finden die Mahlexperten für jegliche Kundenanforderung stets die optimale Lösung. 85 Jahre Erfahrung im Mühlenbau, intensive Forschung und Weiterentwicklungen im Test Center und ein umfassendes Produktportfolio sind die beste Basis, um die Kunden zufrieden zu stellen.

Thomas Regneri, Energie und Instandhaltung bei Karlsberg, freut sich über die neue Lösung und das Ende der häufigen Lagerwechsel: „Endlich haben wir eine wartungsarme Mühle, die zuverlässig läuft und keine Ausfälle verursacht.“

»Endlich haben wir eine wartungsarme Mühle, die zuverlässig läuft und keine Ausfälle verursacht«

Erweiterung am Stammsitz

Platz für Mitarbeiter und neue Ideen

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    360° Ansicht des geplanten Neubaus:
    Klicken Sie auf das Bild und ziehen Sie die Maus bei gedrückter linker Maustaste, um Ihre Blickrichtung auf das Gebäude zu verändern.

    Es fing ganz harmlos an. Die Geschäftsführer der beiden operativen Gesellschaften NEA Deutschland und NEAC Deutschland erwähnten zunächst beiläufig, dass die Arbeitsplatzsituation in ihren Büros so angespannt sei, dass zur Stunde keine weiteren Arbeitsplätze für Auszubildende oder zusätzliche Neueinstellungen eingerichtet werden könnten.

    Doch für die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter Alexander und Stefanie Peters war dies bereits ein Warnsignal. Kurzerhand erarbeiteten sie gemeinsam mit den Herren Dr. Norbert Winands und Oliver Schulte, die Investitionen am Standort betreuen, eine optimale Lösung für den Anbau. Die Bedingung: die Optik des Eingangs und der großzügigen Grünflachen sollte nicht verändert werden.

    Neue Kuben setzen Akzente

    Da bei NEUMAN & ESSER keine halben Sachen gemacht werden, wurde letztendlich nicht nur ein Anbau an das bestehende Verwaltungsgebäude entschieden, sondern auch das parallel dazu stehende Gebäude mit in die Planung einbezogen. So werden zwei gleich große, nahezu quadratische Kuben als Erweiterung der Gebäude entstehen mit je rund 600 m² zusätzlicher Büronutzfläche. Die neuen Aluminiumpanelen zur Verkleidung der Kuben werden optisch einen neuen Akzent setzen, um sich von der hinteren Backsteinfassade bewusst abzugrenzen. Nicht nur, dass die metallisch wirkende Optik die eigenen Produkte gut widerspiegelt, sondern darüber hinaus einen neuen Bauabschnitt markiert.

    Entscheidend ist, dass die Anbauten nahtlos in die existierenden Gebäude übergehen, um auf diese Weise den Austausch zwischen den Mitarbeitern zu vereinfachen und auch die Gelegenheit zu nutzen, Funktionseinheiten auf den erweiterten Flächen neu zu strukturieren.

    Schaffung neuer Bereiche

    Neben dem Bedarf der operativen Gesellschaften können mit der Erweiterung nun auch die bisher aus Platzmangel nicht umsetzbaren Wünsche realisiert werden. So wird ein Sozialbereich für Damen im Hauptgebäude entstehen, da NEA zunehmend weibliche Auszubildende und Mitarbeiterinnen im gewerblichen Bereich beschäftigt. Auch das für 50.000 Ordner ausgelegte Archiv wird um 200 m² zusätzliche Lagerfläche erweitert. Ein neues, größeres Arztzimmer soll für die regelmäßigen Besuche des Betriebsarztes hergerichtet werden, genauso wie ein großer Multifunktionsraum für Schulungen und Sportaktivitäten, die von NEUMAN & ESSER nach der Arbeitszeit angeboten und von der Belegschaft begeistert angenommen werden. Viele der entstehenden Flächen sind zwar zunächst „Reserve“. Doch ist damit bereits das Fundament für die Errichtung weiterer Büros in den nächsten zehn Jahren geschaffen. Der Bauantrag ist eingereicht, Startschuss ist Anfang August und mit einer Fertigstellung wird im April/Mai 2016 gerechnet. Dann sollen auch die neue Straßenführung, die bis zu 100 zusätzlichen Parkplätze und die neue Obstwiese fertig sein. Denn ohne Obstwiese fehlt NEUMAN & ESSER am Standort Übach-Palenberg ein Markenzeichen.

    Repair Coordination Center

    Weltweites Netz erweitert mit Saudi-Arabien und Shanghai

    “Wenn ein Repair Coordination Center (RCC) gegründet wird, dann ist dies nicht nur ein Büro, sondern jeweils eine lokale Bündelung von Infrastruktur, Ressourcen, Kompetenz und zertifizierten Reparaturfähigkeiten“, so Bernd Wagner, Geschäftsführer der NEAC Compressor Service in Deutschland. Das Zertifikat erhält jedes RCC nach einem Training in der Maschinenfabrik am Stammsitz in Deutschland, und befähigt es, genau spezifizierte Reparaturen an NEA wie auch anderen OEM Kolbenverdichtern durchführen zu können. Selbstredend, dass dieses personenbezogen ist. So wird sichergestellt, dass in jedem RCC mit den Niederlassungen in Brasilien, USA, VAE, Thailand, Indien, Italien und Deutschland die Reparatur-Standards der NEA GROUP in Übereinstimmung mit den Originalspezifikationen eingehalten werden. Sie alle sind mittlerweile gemäß Level C zertifiziert und somit autorisiert, komplexe Reparaturen an Triebwerken durchzuführen.

    Kundennähe mit Leben gefüllt

    Da Kundenähe bei NEA GROUP keine leere Worthülse ist, war es nur folgerichtig, das weltweite Netz der RCC zu erweitern und neue nunmehr auch in Saudi-Arabien und Shanghai zu gründen. Dies sind die ersten beiden Standorte, wo zusätzlich dezentrale RCC außerhalb des jeweiligen regionalen NEAC Firmensitzes aufgebaut werden.

    Strategische Positionierung in Saudi-Arabien

    Das neue RCC in Saudi-Arabien wurde am 27. Okt. 2014 mit Stammkunden und wichtigen Geschäftspartnern eröffnet. Zu den Gästen zählte der lokale Partner und Sponsor Arabian Hotta Trading Co., der bei der Gründung des RCC maßgeblich mitgewirkt hatte. Die beiden Leiter Mohammad Abu Rayan und Mohammad Altartoor freuen sich, ihre Kunden zeitnah mit qualitativem und „intelligentem“ Service sowie Reparaturen bedienen zu können. Das Service Center wurde strategisch so gut positioniert, dass es sowohl die Raffinerien in Al Jubail und von Saudi Aramco als auch die Gasanlagen in Orten wie Ras Tanura bis hin zu Khafji an der kuwaitischen Grenze betreuen kann. Damit ist dieses RCC das erste Center seiner Art, das spezialisierten OEM Service für Kolbenverdichter im gesamten Königreich anbietet.

    Logistikzentrum in Shanghai

    In Shanghai indessen liegt der Fokus auf einem umfangreichen Lager, das eingerichtet wurde. „Das gesamte logistische Zentrum haben wir nun von Peking nach Shanghai verlegt“, so Kevin Zhang. “In diesem Landstrich zählt vor allem eines: schneller Umschlag von Ersatzteilen“, lächelt er zufrieden, denn auch er weiß, dass er mit der strategischen Ausrichtung seines RCC genau die Wünsche der Kunden trifft.

    Kompressortraining für CGG Eidesvik und CGG

    „Servicing and Maintenance of Reciprocating Compressors for Maintenance-Personnel“ hieß es im Februar für vier Mitarbeiter von CGG Eidesvik AS und drei weitere von CGG, die sich von der NEAC schulen ließen. Die vier CGG Eidesvik Mitarbeiter sind auf den Schiffen als Servicetechniker eingesetzt, die drei von CGG sind Ingenieure am CGG Stammsitz in Paris.

    Das CGG Eidesvik Joint Venture wurde 2011 gegründet. Das 1996 von Kristian Eidesvik etablierte Unternehmen Eidesvik für Dienstleistungen mit Spezialschiffen im Offshore-Bereich ist in Bømlo, Norwegen, beheimatet. CGG ist ein internationales, geowissenschaftliches Unternehmen, das bereits im Jahr 1931 gegründet wurde. Insgesamt zehn seismische High-Tech-Schiffe gehören zur CGG Eidesvik Flotte. Der Hauptsitz des Joint Ventures befindet sich in Bergen, Norwegen.

    Bereits früher wurden einzelne Unternehmensmitarbeiter in den offenen Kundentrainings der NEAC geschult. Das jetzige Seminar war jedoch das erste firmeninterne Training für CGG Eidesvik und CGG. 18 NEA Seismic Air Power Systeme (NEA SAPS) hat das Joint Venture auf seinen Schiffen im Einsatz, um Öl- und Gasreserven ausfindig zu machen.

    Kundenanforderungen im Mittelpunkt

    Regelmäßig führt NEAC Compressor Service speziell auf Kunden zugeschnittene Seminare durch. Theorie und Praxis werden so verbunden.

    Der theoretische Schwerpunkt des Kundentrainings mit CGG Eidesvik und CGG lag auf dem Controlpanel der SAPS Anlagen. Daher wurde den Teilnehmern die Steuerung der NEA SAPS Anlage im Detail erklärt. Hier laufen die entscheidenden Daten und Funktionen des Kompressorsystems zusammen. Im praktischen Teil des Seminars wurden im Rahmen der Wartung der Wechsel von Kompressorventilen sowie der Tausch von Dichtungselementen geübt.

    Das Feedback war eindeutig positiv: „Besonders das ausgewogene Verhältnis von Theorie und Praxis hat mir gefallen. Wir haben wirklich viel gelernt!“, wie ein Teilnehmer verraten hat.

    Engineers Meeting 2015

    NEAC bleibt up-2-date

    NEAC Kunden weltweit schätzen die technische Kompetenz der Servicetechniker. Das bezieht sich einerseits auf das Kompressor Know-how aber auch auf die Spezialwerkzeuge, die eingesetzt werden. Moderne Technologien haben große Veränderungen mit sich gebracht; sie machen das Arbeiten zunehmend genauer und flexibler. Diese Entwicklungen bestimmen die Wartungs- und Instandhaltungsprozesse, doch genauso verändern und beschleunigen sie die Kommunikations- und Informationsprozesse.

    Der Umgang mit diesen neuen Technologien wird einmal im Jahr bei dem NEAC Engineers‘ Meeting vertieft. Rund 20 NEAC Spezialisten von sieben Standorten waren in diesem Jahr dabei. Eine ganze Woche dauerte die Veranstaltung im NEAC Training Center am Stammsitz in Übach-Palenberg.

    Es wurden mögliche Fehler durchgespielt und ehemalige Reparaturen im Detail analysiert. Neben theoretischen und praktischen Seminareinheiten stand das Kompressorauslegungsprogramm KO³ auf der Agenda. Außerdem wurde die NEAC Geschäftsstrategie für das kommende Jahr erläutert und diskutiert. Damit sind die Ingenieure weltweit wieder up-2-date.

    Tontaubenschießen und Golfturnier

    Texas hat im Normalfall genau zwei Jahreszeiten: “kalt & nass” oder “heiß & schwül”. Wie auch immer die Wetterlage ist, NEA USA lockt es nach draußen ins Freie entweder zum traditionell texanischen Tontaubenschießen oder zu Golfturnieren.

    So war NEA USA im Februar einer der Sponsoren beim Tontaubenschießen, ausgerichtet vom US Verband der gasverarbeitenden Industrie (Gas Processors Association, GPA). Die über 200 Teilnehmer aus und um Houston ließen sich nicht im Geringsten von den Windböen aus der Fassung bringen und feuerten ihre Gewehre ganz im Stil der Südstaaten treffsicher auf die Tontauben. NEA USA gehörte außerdem zu den Sponsoren des Golfturniers, das jährlich von demselben Verband speziell für die Händler von Flüssiggas im texanischen San Antonio veranstaltet wird. Mehr als 120 Golfliebhaber zogen diesen April über San Antonios bildschönen Quarry Golf Club, um ihr Handicap auf Vordermann zu bringen. Beide Events sind die perfekte Gelegenheit, sich mit Vertretern aus dem sogenannten „Up- and Midstream“-Bereich des US Gasmarktes auszutauschen und dabei gleichzeitig fit zu halten.

    ACHEMA oder Nischenplattform?

    Am 15. Juni öffnet die ACHEMA, das Weltforum der chemischen Technik und Prozessindustrie, ihre Pforten in Frankfurt. Seit 1956 gehörte NEUMAN & ESSER zu den treuen Stammausstellern dieser Plattform. Bis 2012 nutzte zuerst die NEA Maschinenfabrik diese Messeplattform, um Kunden dieser Branche über Produktneuerungen zu informieren. Diese Aufgabe übernahmen dann nach der Dezentralisierung die operativen Firmen NEA Deutschland, NEAC Compressor Service, NEA Mahl- und Sichtsysteme sowie STASSKOL.

    Doch die internationale Messelandschaft verändert sich spürbar hin zu einer vermehrten Nachfrage nach Symposien, Kongressen und Konferenzen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie rücken den Betreiber einer Anlage in seinem spezifischen Anwendungsgebiet in den Mittelpunkt. Dieser Fokus deckt sich mit der Zielsetzung der NEA GROUP: Austausch unter Experten, die Gelegenheit zum Networking und vor allem geringe Streuverluste bei Kontakten. Die NEA GROUP, in den Branchen auch bekannt für ihre technischen Fachveranstaltungen wie den NEA Kompressorentag und NEA Mühlentag, erweiterte ihre Reihe kundennaher Veranstaltungen beispielsweise durch „NEAC Training on the Road“ – einer Schulung für Kunden zu ausgewählten Service-themen.

    Gleichzeitig unterstützt sie mit ihrem technischen Know-how den Biogasfachverband, die EFRC, GMRC und KREMEA. Als aktives Mitglied trägt sie somit zur Weiterentwicklung der anhängenden Konferenzen als richtungsweisende Branchentreffs für Kunden und Geschäftspartner bei. Das passt zu NEUMAN & ESSER: Nischenplattform für Nischenprodukte, und das nah am Kunden.

    Rundum versorgt

    Serie Gesundheit Teil 9

    Bei den diesjährigen Gesundheitstagen im April erwartete die Mitarbeiter der drei deutschen Standorte wieder ein spannendes, ganztägiges Programm. Den Auftakt dazu bildete jeweils ein gesundes, reichhaltiges Frühstücksbuffet, um sich gestärkt auf die Themenschwerpunkte Ernährung, Vorsorge und Bewegung vorzubereiten.

    Sämtliche Programmpunkte stießen auf ein so großes Interesse, dass sie in Blöcken wiederholt werden mussten. So auch die Serie an Impulsvorträgen. Mit dem ersten Thema „Brainfood“ stellte Leonie Frings-Reinke vom BGF-Institut einleitend die richtigen Energielieferanten zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration vor. Daraufhin nutzten viele Mitarbeiter die Pausen, um für sich Tüten mit „Gehirnnahrung“ zu füllen. Danach fesselte der Osteopath Jonny Winands die Teilnehmer mit seinem eindrucksvollen Vortrag „Rücken?!“, in dem er unter anderem diverse Rückenerkrankungen durch Fehlverhalten am Arbeitsplatz und beim Sport aufzeigte. Ein Thema, das offensichtlich alle sehr bewegte. Den Reigen der Vorträge beendete der Arbeitsmediziner Klaus Hamacher, der die Mitarbeiter über die Wichtigkeit der Vorsorge aufklärte. Er wies vor allem auf die ersten Anzeichen von Erkrankungen hin, die im Alltag gerne übersehen werden und dann einen längeren Heilungsprozess nach sich ziehen.

    Neue Erfahrungen mit der Blackroll

    An allen Standorten nutzten die Mitarbeiter auch das Angebot, ihren persönlichen Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Dazu zählten unter anderem das „Hautscreening“ und die „funktionelle Bewegungsanalyse“ mit individuellen Anleitungen von Physiotherapeuten zur Verbesserung der eigenen Körperhaltung. Dass Bewegung auch mal schmerzhaft sein kann, diese Erfahrungen machten die Teilnehmer in Übach-Palenberg mit sogenannten „Blackrolls“ im Kurs „Muskeltraining mal ganz anders“ mit Marina Yakubova von SportFuchs. Dennoch zeigten sich die Sportler positiv überrascht von dem unerwarteten Trainingsergebnis. Daher werden sich viele zum Schnupperkurs im Juni anmelden, in der Hoffnung, dass sich dann auch bei allen die angestrebte Elastizität der Muskulatur spätestens nach Kursende einstellen wird.

    Fitnesstests und Lärm-Golf

    In Wurzen und Staßfurt waren der Fitness Schnelltest und der grüne „Lärm-Golf“ die großen Attraktionen. In dem Testmobil wurden Geräuschmessungen aus dem Arbeits- und Alltagsleben durchgeführt. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, welchen ständigen Lärmbelastungen jeder rund um die Uhr ausgesetzt ist.

    Begleitet wurde der Gesundheitstag mit Infoständen der Techniker Krankenkasse, der AOK Gesundheitskasse und der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), die über ihre Zusatzleistungen informierten.

    Die Gesundheitstage erfreuten sich wieder einmal einer überragend hohen Teilnahme dank der spannenden Themenauswahl, die den Mitarbeitern neue Impulse für das Arbeits- und Privatleben gab.

    Sales & Purchase Meeting

    Einmal im Jahr schicken die Geschäftsführer der zehn internationalen Standorte der NEA GROUP ihre Vertreter zu dem viertägigen Global Sales Meeting und Global Purchase Meeting. Traditionell überschneiden sich die beiden Veranstaltungen an einem Tag, damit alle Teil-Teilnehmer themenübergreifend informiert werden.

    Andreas Hirschter, Strategisches Marketing eröffnete am 2. März das Global Sales Meeting im Training Center am Stammsitz in Übach-Palenberg. Er erläuterte die Vorteile des Updates des CRM (Customer Relationship Management) Systems und forderte die Teilnehmer munter auf, ihr Feedback in der Testphase zu geben, um anschließend individuelle Anforderungen der weltweiten Nutzer umzusetzen.

    Dr. Klaus Hoff, Leiter Zentralbereich Technik, und Karl-Heinz Hammes, Leiter Projektierung, präsentierten spannende Neuentwicklungen der Kompressortechnologie sowie neue Einsatzbereiche. Kunden im Offshore-Bereich und der Hochdruck-Anwendungen können mit Produkten für ihre Spezifikation rechnen. Ergänzt wurde das Thema durch Diskussionen rund um die Entwicklung neuer Antriebskonzepte. Die weltweit gebündelte Engineering-Kompetenz der NEA GROUP hat hierzu innovative Lösungen hervorgebracht. Dies zeigten eindrucksvoll die beiden Anlagenexperten Karl-Josef Kremers von NEA Deutschland sowie Todd Sturdevant von NEA USA.

    Neben Neumaschinen stand auch das Thema Umbau und Modernisierung auf der Agenda, ein Bereich, in dem NEA mit und um Andreas Hahn ein Kompetenzzentrum aufgebaut hat.

    Der nächste Tag rückte den Kunden in den Mittelpunkt. Dazu stellte Martina Frenz, Leiterin Corporate Communications, ihre neuentwickelten globalen PR- & Marketing Kampagnen vor. Danach vertieften Brigitte Nierhoff-Schmitz im Bereich Versicherungen sowie Karsten Drüke, Rechtsanwalt und Mitorganisator dieser Veranstaltungsreihe, Neuerungen des angewandten internationalen Wirtschaftsrechts.

    Der Tag, an dem die globalen Einkäufer unter sich waren, behandelte die Vorschriften sowie Marktentwicklungen in der weltweiten Beschaffung – ein Bereich, der die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten fordert. Abschließend stellte Anton Schmidt, Leiter Qualitäts- & Arbeitsschutzmanagement der NEA GROUP am Nachmittag das neue QUAM vor. Diese IMS Software unterstützt das prozessorientierte Organisationsmanagement und setzt auf Microsoft SharePoint auf. Diese Kollaborationsplattform für unternehmensweite Zusammenarbeit und Dokumentenmanagement wird das bisher genutzte NEA Intranet kurzfristig ersetzen. Neben der Wissensvermittlung und der fachlichen Diskussion kam der soziale Austausch nicht zu kurz. Ein wichtiger Baustein für das gegenseitige Verständnis und eine unkomplizierte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinaus.

    8. indeland - Triathlon

    Mit Teamgeist und Disziplin ins Ziel

    Am Sonntag, den 21. Juni 2015, startet der 8. indeland-Triathlon über die Distanzen 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Vier Teams der NEA GROUP à drei Personen nehmen zum ersten Mal an diesem Wettkampf teil, ganz im Spirit eines der wichtigsten Werte von NEUMAN & ESSER: Teamgeist.

    Die Teilnahme am Triathlon verlangt von allen eine hohe Disziplin und Ausdauer beim Training. Jedes Teammitglied bereitet sich mit einem individuellen Trainingsplan auf diesen großen Tag vor. So geht beispielsweise Sofia Offermanns, Mitarbeiterin bei NEAC Compressor Service, regelmäßig im Carl-Alexander-Park in Baesweiler laufen und dehnt zum Ausgleich die Muskeln mit der „Blackroll“, die sie beim diesjährigen Gesundheitstag kennengelernt hat.

    Ihre Team- und Arbeitskollegin Lena Mäuser, bereits erfahren im Aachener Firmenlauf, hat sich diesmal für die Disziplin „500 m Schwimmen“ entschieden. Neben ihren Trainingseinheiten im Fitnessstudio besucht sie nun auch das Schwimmbad. Zudem hofft sie auf ein paar tolle sonnige Tage, um einige Bahnen im See zu ziehen.

    »Wir möchten unser Team erfolgreich und mit jeder Menge Spaß vertreten!«

    Andreas Plum, Mitarbeiter bei NEA Deutschland, ist ebenfalls höchst motiviert: „Wir möchten unser Team erfolgreich und mit jeder Menge Spaß vertreten. Eine Fan-Gruppe haben wir schon. Ich freue mich riesig, Teil des Teams zu sein und werde mein Bestes auf dem Rad geben! Die Taktik zum Sieg steht. Auch mein Kollege Guido Harsch badet seit Wochen nur noch bei 19°C, um sich gut auf den See einzustellen. Und Hanno Stoppelkamp, unser Läufer im Team, ist bei unserem NEA-internen „Fit ohne Geräte“-Kurs ganz vorne mit dabei. Unserem Sieg steht also nichts mehr im Wege!“.

    Na, wenn das nicht erfolgversprechend ist! Los geht’s am Sonntag um 13:00 Uhr am Blausteinsee in Eschweiler. Wir freuen uns auf einen spannenden Triathlon und hoffen auf den Support von zahlreichen Fans und KollegInnen. Den NEA GROUP Teams wünschen wir viel Erfolg und ein starkes Durchhaltevermögen bis zum Zieleinlauf in Aldenhoven!

    Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Veranstalters: www.indeland-triathlon.de

    »Nächstes Jahr unbedingt wieder!«

    Der Firmentriathlon war für unsere Teams ein voller Erfolg!

    Alle vier Staffeln haben sensationelle Ergebnisse erzielt. Die ausgefeilten Trainingsformen mit Baden in Eiswürfeln, besonderen Rad- und Laufdisziplinen und der Einsatz der Blackroll haben ihre Wirkung offensichtlich nicht verfehlt. Bei dem einen oder anderen verhalfen diese sogar zu hochrangigen Plätzen. Trotz ihrer ersten Teilnahme an diesem großen Sportereignis belegten sie in der Gesamtbewertung direkt die vordersten Plätze 1, 4, 5 und 8 der insgesamt 15 Firmengruppen.

    Die Triathleten hatten mächtig Spaß beim Wettkampf und waren mehr als stolz. Den Sieg feierten sie anschließend mit Musik und einem leckeren Buffet.

    Georg Flade

    Steckbrief

    ■ ab Jan. 2015 Technischer Leiter der Stasskol GmbH
    ■ geb. am 3.7. 1976 in Dresden, verheiratet, 2 Söhne, lebt mit seiner Familie in Halle/Saale

    Ausbildung: ■ 1996-2002: Maschinenbaustudium an der TU Dresden, Fachrichtung Energietechnik
    ■ 2006: Promotion zum Dr.-Ing. an der TU Dresden

    Beruflicher Werdegang: ■ 2005: Entwicklungsingenieur für Klimakompressoren bei der LG Thermo Technologies GmbH in Annaberg-Buchholz (Leonhardt Group)
    ■ 2006-2010: Entwicklungsingenieur für Hochvakuumtechnik und Kryotechnik bei Oerlikon Leybold Vacuum Dresden GmbH in Dresden
    ■ 2002-2004: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden, Institut für Energietechnik, Forschungsarbeiten zu Kompressorventilen
    ■ 2010-2011: Entwicklungsingenieur für Ventile und Regelung bei NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG Bereich ZT
    ■ 2011-2014: Leiter Qualitätstechnik bei NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG

    Hobbys: ■ Musik (Posaune) und Fahrradfahren