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NEUMAN & ESSER Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Werkstraße o. Nr.
52531 Übach-Palenberg
Deutschland
Vertreten durch: Alexander W. Peters, Stefanie Peters
e-Mail: info@neuman-esser.de
Telefon: +49 (0)2451 481 01
Telefax: +49 (0)2451 481 100

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Eintragung im Handelsregister:
Registergericht: Amtsgericht Aachen
Registernummer: HRB 9573

Umsatzsteuer-ID:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
DE811229957

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(Anschrift siehe oben)

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Online-Redaktion und Administration:
Martina Frenz, Leiterin Corporate Communications, NEUMAN & ESSER GROUP

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NEA eNEWS

NEA eNEWS Ausgabe 32

Editorial

Große Projekte - vielfältige Lösungsansätze

NEUMAN & ESSER ist als Einzelmaschinen- und Anlagenbauer dafür bekannt, komplexe Anforderungen zu verstehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Grenzen an Größe, Druck und Antriebsleistung sowie an Feinheit und Volumen ergeben sich maximal aus der Physik und nicht aus der fehlenden Bereitschaft, kreative und einzigartige Systeme zu erschaffen.

Dabei stützt sich die NEA GROUP inzwischen auf die drei Geschäftseinheiten Kompressortechnik, Mechanische Verfahrenstechnik und Dichtungstechnik und das darin entstandene Spezialwissen, das in seiner Vielfalt und im Zusammenspiel zu innovativen Produkten und Lösungen führt.

Es ist der Austausch innerhalb und mit den Geschäftseinheiten, der neue Inspirationen gibt. Das technische Wissen, das über mehrere Generationen erarbeitet und dokumentiert wurde und das in der guten Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern ausgetauscht wird, schafft die Basis für geschäfts-übergreifende Unterstützung. Dasselbe gilt auch für Prozesse, die im Rahmen des SAP Roll-outs firmenübergreifend standardisiert wurden und zu schlanken, innovativen Lösungen führten. Offen sein und voneinander lernen sind Grundvoraussetzungen für einen Verbesserungsprozess und Neuerungen. Die Integration von HOFER ist ein Beispiel für erfolgreiche Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie ist dieser offene Austausch mit internen und externen Partnern genauso wichtig. Wir haben viel vor – immer mit dem Ziel, Kundenvorteile zu schaffen und unsere Stärke als flexibles Familienunternehmen zu nutzen.

Bei den großen, in dieser Ausgabe angesprochenen Produktinnovationen verliert NEUMAN & ESSER nicht die Leidenschaft für das Detail. Insbesondere
im Betrieb unserer Anlagen haben oft die kleinen Dinge große Wirkung. Das detaillierte Spezialwissen unserer Mitarbeiter ist daher unser höchstes Gut.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe der NEA eNEWS!

Stefanie Peters und Alexander Peters
Geschäftsführende Gesellschafter

Technisches Glanzstück

NEA USA liefert gigantisches Offshore Kompressorsystem

Jedes NEA Sales & Engineering Center weltweit zählt zu den Technologieführern von maßgeschneiderten Kompressorsystemen; so auch NEA USA mit Sitz in Katy, nahe Houston. Im Mai 2014 erhielten die Texaner einen Engineering-Auftrag von einem renommierten Öl- und Gasunternehmen. Die Tinte war noch feucht als NEA USA direkt mit einem großen EPC (Engineering, Procurement & Construction) aus Houston in die Vorplanung ging. Das Ergebnis intensiver Projektierungsarbeit hatte nach 21 Monaten klare Konturen angenommen: Im Februar 2016 konnte eine Kompressoranlage gigantischen Ausmaßes auf den Weg zu ihrem Einsatzort gebracht werden. Damit war ein Engineering-Aufwand der gleichen Größenordnung einhergegangen. Es galt einen Anforderungskatalog zu erfüllen, der einen äußerst geringen Platzbedarf, umfassende Sicherheitsprotokolle und letztendlich Betriebsbedingungen für diese Anlage vorsah mit dem Label „Bestes Offshore System seiner Klasse“.

Dafür waren unzählige Designüberprüfungen, Lieferantenaudits, Übergabeprotokolle und immer wieder Projektbesprechungen nötig. Das Team von NEA USA erhielt positive Rückmeldungen seitens EPC und Betreiber, denn diese zeigten sich von der professionellen Umsetzung auch solcher Wünsche begeistert, die zuvor nicht im „Logbuch“ standen.

Große technische Herausforderungen

Gleich mehrere technische Anforderungen zeichnen dieses Projekt aus. Zum einen wurden zwei baugleiche Kompressoranlagen auf einem gemeinsamen Grundrahmen bei geringem Platzbedarf installiert. Die schnelllaufenden, einstufigen Kompressoren des Typs NEA 1SZL250hs verdichten ein Methan-Gasgemisch mit einer Durchflussrate von 45.000 Nm3/h von 85 barg auf 130 barg. Wegen der begrenzten Menge an verfügbarem Kühlwasser waren die Nachkühler überdimensional ausgelegt, so dass ein zweites Deck errichtet werden musste. Detailgetreue CAD Zeichnungen zeigten die Anordnung von Kabelrinnen, Schläuchen und Anlagenteilen auf, um einen ausreichenden Zugang zu den Anlagenteilen zu gewährleisten.

Zum anderen galt es, das Verhalten der akustischen und dynamischen Kräfte des Kompressorsystems zu verstehen und deren Auswirkungen auf die gesamte Plattform genau vorherzusagen. Eine Analyse mit detaillierten Überprüfungen stellte die ausreichende Stabilität der Plattform sicher, um den dynamischen Kräften und Vibrationen der Kompressoren während des Betriebs standzuhalten.

Wartung frühzeitig miteinbeziehen

Eine Besonderheit des Anlagendesigns ist die symmetrische Anordnung beider Kompressorsysteme. Es sind spiegelbildlich angeordnete Anlagenteile, die auf diese Weise das Instandhaltungspersonal dabei unterstützen, schnell die Betriebsmittel zu erkennen und zu warten.

Die Stückliste wurde nach strengen Qualitätssicherungsverfahren erstellt, die Komponenten beschafft und an den Packaging Partner von NEA USA in der Nähe von Houston weitergeleitet. NEA USA arbeitete eng mit seinem Packager, EPC, Endkunden und einem Drittanbieter für Qualitätssicherung zusammen, um jeden Schritt der Fertigung und Montage zu beaufsichtigen und mit detaillierten Qualitätsdokumentationen und Bauplänen zu begleiten.

Anfang 2016 wurde die Kompressoranlage, die knapp 150 t auf die Waage brachte, in einem einzigen Hub auf einen mehrachsigen Schwerlasttransporter gehoben. Dies war für NEA USA das tonnenschwerste Kompressorsystem und eines der anspruchsvollsten Projekte in der 25-jährigen Firmengeschichte. Bis heute sind die Freude, der Stolz und die Begeisterung darüber, dieses technische Glanzstück verwirklicht zu haben, nach wie vor zu spüren. Doch nach einer kurzen Verschnaufpause erwarteten die Texaner beim nächsten Auftrag auch schon wieder neue Herausforderungen.

Die zweite Phase der HOFER Schulung

In der Vergangenheit war die Serviceabteilung von HOFER nicht groß genug, um den Bedarf weltweit und umfänglich abzudecken. Die Population der 1.200 Membranverdichter wurde vielerorts von den Kunden selber oder von lokalen Serviceanbietern mit Aftermarket-Leistungen bedient.

Das änderte sich mit der Übernahme durch NEUMAN & ESSER. Als eines der weltweit größten OEM Serviceunternehmen für Kolbenkompressoren unterstützt NEAC Compressor Service nicht nur NEA Kunden bei der Installation und der anschließenden Inbetriebnahme, Instandhaltung und Wartung, Reparatur sowie der Beschaffung von Ersatzteilen. HOFER ist das insgesamt 12. Verdichterfabrikat der NEAC geworden, das umfassend betreut wird.

Bereits im letzten Jahr sind die deutschen Monteure für „Phase 1 – Übernahme der Aftermarket Vertriebs- und Serviceverantwortung für HOFER Membrankompressoren in der Öl- und Gasbranche durch NEAC Compressor Service Deutschland“ – geschult worden, um den Service an den HOFER Kompressoren in ihrem Vertriebsgebiet zuverlässig zu gewährleisten. Das Training für „Phase 2“ fand Anfang diesen Jahres statt. Die NEAC Experten aus Dubai, Indien, den USA sowie den BeNeLux und Italien erfuhren an drei theorieorientierten Schulungstagen und zwei Praxistagen in Mülheim a.d. Ruhr alles, um HOFER Kunden bei Standardeinsätzen zu unterstützen.

Heiko Habel aus HOFERs Forschungs- und Entwicklungsabteilung Zentralbereich Technik war für den theoretischen Teil verantwortlich. Der erste Tag behandelte die Funktion und Komponenten der Membrankompressoren. Der zweite Tag stand im Zeichen von Wartung und Reparatur: Austausch von Verdichterventilen, Membranen, Kolbenringen und Rohrleitungen sowie Fehlerbehebung im Allgemeinen.

Sebastian Becker führte durch den dritten und vierten Tag. Auch hier standen Wartung und Reparaturen aus praktischer Sicht auf dem Programm sowie Anschlüsse, Montage- und Wartungsarbeiten und Inspektion. Der erfahrene Monteur vertiefte die Fehlererkennung bei Kompressoren und Inbetriebnahmeverfahren.

Der bisherige NEAC Mitarbeiter Stefan Damberg verantwortet nun bei HOFER den Bereich „Ersatzteile & Service“. Er organisierte den fünften und letzten Tag des Trainings für Phase 2. Hier konnten die Teilnehmer das erworbene Grundlagenwissen bei einem Testlauf direkt anwenden. Im Anschluss lernten sie, wie ein Prüfzertifikat ausgestellt wird.

Zufrieden und um einige Details klüger verließen die Teilnehmer Deutschland. Die amerikanischen Kollegen hingegen blieben zwei weitere Tage, um sich in den trockenlaufenden, hydraulischen Kolbenkompressor TKH von HOFER einweisen zu lassen.

Eine kundenorientierte Schulung zieht um die Welt

„Unter welchen Bedingungen kommt es am Kreuzkopfbolzen und dem beteiligten Lager zu Schäden?“, „Welche praktikable Herangehensweise gibt es bei abnormal hohen Schwingungen in einer Kompressoranlage, wenn keine Zeit für Simulationen bleibt?“, „Mit welchen Risiken muss bei Verschleißerscheinungen an älteren Maschinen gerechnet werden und was ist beim nächsten Turn-Around dabei zu beachten?“

Diesen und weiteren brisanten Fragestellungen geht „Training On The Road“ nach, eine vom Dienstleister NEAC Compressor Service angebotene Schulungsreihe. Das Schulungskonzept ist klar strukturiert und somit sehr effektiv. Als Road Show tourte NEAC Compressor Service bereits vor drei Jahren zunächst in diversen Städten Deutschlands und aufgrund der regen Nachfrage weiter in Österreich, Tschechien und Polen.

Das Konzept sieht bewusst „neutrale Standorte“ wie Hotels mit gehobener Konferenzeinrichtung vor, die in der Nähe der jeweiligen Betreiber der Öl & Gasbranche liegen, so dass für die Teilnehmer lange Anfahrtszeiten oder Übernachtungskosten weitgehendst entfallen.

Auf einen Tag begrenzt werden in vier Fachbeiträgen spezifische Themen der Wartung, Diagnose und Instandhaltung in ihrer Tiefe erörtert, in denen die NEAC ihre gesammelten Erfahrungen und auch den theoretischen Unterbau dazu liefert. Diverse Beispiele aus der Praxis mit reichlich Bildmaterial verdeutlichen die Botschaft der Vorträge.

Als OEM Dienstleister mit Lizenzen für 12 Verdichterfabrikate von Kolben- und Membranverdichtern, einem Servicenetz von rund 100 Servicetechnikern weltweit und einem Stab von Ingenieuren mit diversen Berechnungs- und Diagnosetools im Hintergrund, verfügt die NEAC über ein tiefes und breitgefächertes Know-how, das sie in jeder Veranstaltung einbringt.

„Die Diskussionen spiegeln den Bedarf an persönlichem Austausch unter den Spezialisten wider. Sie wollen viel Wissenswertes mitnehmen, das sie direkt im Alltag umsetzen können. Genau das liefern wir ihnen, meint Harry Lankenau, Manager Technische Beratung, „und auch die Botschaft, dass Betreiber und Wartungspersonal bei NEAC in den besten Händen sind“.

Das Erfolgskonzept ist in den Folgejahren von den Schwesterunternehmen der NEAC in Südeuropa, Nordafrika, Südostasien sowie den USA übernommen worden. Bei einer Veranstaltung in den Südstaaten der USA konnte die in Houston ansässige NEAC sogar 90 Teilnehmer begrüßen – ein Zeichen für den steigenden Bedarf an kundenorientierter Schulung.

In diesem Jahr legt NEAC Compressor Service eine Novelle ihres Schulungskonzeptes auf, da auch mit Teilnehmern des ersten Trainings wieder zu rechnen ist. Zurzeit wird an einem Programm gestrickt, das neue, brisante Themen behandelt, bei denen erfahrungsgemäß Handlungsbedarf für einen Betreiber besteht. Training On The Road ist daher keine Verkaufsveranstaltung, sondern ein Forum für praxisorientierte, technische Themen des Kolbenkompressoren-Alltags.

GROSSartiger Sichter

NEUMAN & ESSER baut den größten Kalkstein-Sichter DC3000

Ein belgischer Kalksteinproduzent mit Standorten in Europa, Amerika, Afrika und Asien vermahlt Kalkstein mit hohem Kalziumkarbonatgehalt (CaCO3) als Füllmaterial für die Bauindustrie. Eine häufige CaCO3 Anwendung ist die Ziegelherstellung.

Weil Ton unter anderem aus Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Feldspat und Eisenoxiden besteht, erhalten die Backsteine im Brennvorgang ihre typischen braunen, rosa oder roten Farbtöne, je nach der Menge an Eisenoxid im Ton. Durch Zugabe von Kalziumkarbonat in die Mischung ändert sich die Farbe der Ziegel zu einem gelben oder cremefarbenen Ton. Mit der zusätzlichen Verwendung von Farbstoffen ergänzt ein Mühlenkunde von NEUMAN & ESSER die Farbpalette, um ein breites Portfolio von trendigen Fassadensteinen zu erzielen.

Im Jahr 2010 hat der Kalksteinproduzent eine Wälzmühle und einen externen Radialsichter eines NEA Wettbewerbers installiert. Von Anfang an hat das System nicht die erwartete Leistung erbracht. Die Anlage zerkleinerte das Material nicht in der geforderten Qualität und erreichte zu keiner Zeit den zugesagten Durchsatz.

„Die Mühle vibriert stark und ist sehr laut“ konstatierte das Unternehmen gegenüber Vertriebsmanager Frank Verreck bereits 2012 bei einem ersten Kontakt. Ende 2014 wurde der Kontakt auf der Messe POWTECH fortgesetzt. Ein Jahr später inspizierten die NEA Mahl- und Sichtexperten die CaCO3 Mahlanlage und fanden heraus, dass der installierte Sichter ungünstig gestaltet war und die Produktführung einige Mängel aufwies. Die Ingenieure stellten fest, dass nicht die gesamte Anlage umgebaut werden musste; ein Austausch des Sichters sollte laut Berechnungen bereits ausreichen. Dafür musste zusätzlich die Rohrleitungsführung angepasst und optimiert werden.

Lösungsorientierte Entwicklung für Kunden

Daraufhin konzipierte NEUMAN & ESSER Mahl- und Sichtsysteme einen völlig neuartigen Radialsichter, den DC3000, der Inflow im gleichen Gas-/Materialstrom nach der Mühle eingesetzt wird und das Grobgut wieder der Mühle zuführt.

Dieser Sichter wurde ohne vorherige Mahl-/Sichtversuche im NEA Test Center direkt in der bisher größten Bauform konzipiert. Die NEA F&E-Abteilung legte auf Basis detaillierter Berechnungen den Gehäusedurchmesser mit drei Metern fest.

„Dieser DC3000 wurde ein Jahr später installiert und begeisterte den Kunden auf Anhieb“, erklärt Frank Verreck. Und das nicht ohne Grund, denn für relativ geringe Investitionskosten erhielt der Kunde ein großartiges Ergebnis.

Die Druckverluste in der Gesamtanlage wurden minimiert und damit der Energiebedarf reduziert. Die Mühle läuft deutlich vibrationsärmer und leiser, wodurch die Wartungskosten sinken, weil es nicht mehr ständig zu Schäden kommt. Das Wichtigste sind allerdings die verbesserten Durchsätze, auf die der Kunde seit 2010 warten musste. Das 90 μm Produkt kann jetzt mit einem 17% höheren Durchsatz gefertigt werden, beim 50 μm Produkt wurde der Durchsatz sogar um über 50% gesteigert.

Produkt

Ein Kompressor entspannt sich nach dem Abschalten über die Kolbenstangendichtungen. Der Einbau einer Stillstandsdichtung (Zero Emission Sealing Solution) verhindert, dass während der Standzeit Prozessgas aus dem Kompressor in die Atmosphäre entweicht, also Null-Leckage. Die Stillstandsdichtung wird nach dem Abschalten des Kompressors durch die kontrollierte Zufuhr von Prozessgas aktiviert, ein zusätzliches Gas ist daher nicht erforderlich.

Das Wirkprinzip: Durch den Aktivierungsdruck wird der Kolben verschoben und drückt den Druckring auf die Dichtlippe. Die Dichtlippe wird nun gleichmäßig an die Kolbenstange gedrückt und dichtet in Richtung des Zwischenstücks der Kompressorachse ab. Der integrierte Stützring hält die Dichtlippe stabil, so dass auch ein leichter Mittenversatz der Kolbenstange ausgeglichen wird, da es sich hierbei um eine schwimmende Ausführung handelt.

Material

Die Dichtlippe der Stillstandsdichtung wird aus SK301, einem im hauseigenen Material Center hergestellten PTFE-Compound, gefertigt. SK301 ist ein flexibles Material, das sich beim Anpressen an die Kolbenstange besonders gut anschmiegt. Dadurch wird die maximale Abdichtwirkung erzielt.

Der Druckring besteht aus Rotguss. Dieses Material verhindert durch seine hervorragenden Gleiteigenschaften, dass der Druckring der Stillstandsdichtung im deaktivierten Zustand bei Kontakt mit der Kolbenstange Schaden verursacht. Beide Werkstoffe zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie bei fast allen technischen Gasen eingesetzt werden können.

Fertigung

Bei der Fertigung der Stillstandsdichtung, insbesondere der Dichtlippe und des Druckrings, ist höchste Genauigkeit erforderlich. Der Abstand zwischen Kolbenstange und Dichtlippe beträgt, während der Kompressor läuft, lediglich 0,1 mm radial. Nach Aktivierung der Stillstandsdichtung ist dieser Abstand gleich Null. Geringste Abweichungen von den Fertigungstoleranzen nach oben haben zur Folge, dass die Stillstandsdichtung nicht abdichtet. Bei Abweichungen nach unten schleift die Dichtlippe während des Betriebes auf der Kolbenstange, wird heiß, verschleißt und wird schließlich komplett zerstört. STASSKOL setzt deshalb auf hochqualifizierte Mitarbeiter und modernste Produktionsmaschinen, um die erforderliche Präzision zu garantieren.

Messen weltweit

Fuel Cell Expo - Downstream Kongress - Gastech - ECS

Fuel Cell Expo

Die Fuel Cell ist die weltweit größte Fachmesse für die Brennstoffzellentechnologie. Vom 1. bis zum 3. März kamen deshalb weit mehr als 60.000 Besucher aus 60 Ländern in die japanische Hauptstadt. Auch HOFER war als Aussteller vertreten und präsentierte öl- und abriebfreie Kompressoren für die PKW-Betankung bis 1.000 bar.

HOFER konnte sich über reges Interesse für Wasserstoff als Energieträger der Zukunft freuen. Vertriebsleiter Oliver Spanner verspricht: „Wir werden alles tun, um den Wünschen der Kunden zu entsprechen und dabei besonderes Augenmerk auf die länderspezifischen Anforderungen legen.“

»Wir werden alles tun, um den Wünschen der Kunden zu entsprechen und dabei besonderes Augenmerk auf die länderspezifischen Anforderungen legen.«

Downstream Kongress

NEUMAN & ESSER Rus nahm vom 1. bis zum 3. März am Downstream Kongress in der westsibirischen Stadt Tjumen teil. Titel der Fachveranstaltung war „Bau und Modernisierung von Ölraffinerien, Gas- und Petrochemieanlagen“. Highlight in diesem Jahr waren Besuche in den Raffinerien Antipinsky, Sibur Tobolsk und ZapSib-Neftekhim.

Unter anderem hielt der Geschäftsführer von NEA Rus, Alexander Doll einen Vortrag über „Reparaturen und Instandhaltung von Kolbenkompressoren für die Öl- und Gasindustrie“, indem er auch über die Anpassung von Ersatzteilen für den russischen Markt berichtete.

»Wir können problemlos alle unsere Produkte und Dienstleistungen für die entsprechenden Märkte anpassen.«

Gastech in Tokio

Vom 4. bis zum 7. April fand in Tokio die Gastech statt. An der Messe haben NEA Deutschland, NEA South East Asia und HOFER teilgenommen. Über 25.000 internationale Messebesucher hatten die Möglichkeit, sich von den NEA GROUP Experten beraten zu lassen oder einfach nur einmal vorbeizuschauen und von ihren Erfahrungen mit den Kompressoren zu berichten.

“Auf der Gastech trifft sich alles, was Rang und Namen im Bereich LNG hat”, resümiert Area Sales Manager Guido Harsch. „Ich konnte Kontakte zu den lokalen EPCs ausbauen und intensivieren.“

»Auf der Gastech trifft sich alles, was Rang und Namen im Bereich LNG hat«

ECS Nürnberg

Auch in diesem Jahr war NEUMAN & ESSER Mahl- und Sichtsysteme mit einem eindrucksvollen Stand bei der European Coating Show (ECS) vertreten. Neben einer neuen Labor- und Kleinchargenmühle der Größe ICM 2.4 wurde ein Mühlendeckel für eine Prallsichtermühle fremder Bauart mit moderner NEA Sichtertechnik ausgestellt.

Geschäftsführer Manfred Salgert betont: „Wir bieten Pulverlackherstellern damit die Möglichkeit, mit vorhandenen Anlagen selbst anderer Hersteller, bessere Mahlergebnisse mit erhöhtem Wirkungsgrad zu erzielen und dabei gleichzeitig die Handhabung entscheidend zu vereinfachen.“

»Wir bieten Pulverlackherstellern die Möglichkeit, bessere Mahlergebnisse mit erhöhtem Wirkungsgrad zu erzielen.«

Themen & Technik in Texas

NEA GROUP USA krönt das 25. Jubiläum mit Symposium und Spaß

Ein Kompressor-Seminar der besonderen Art

Partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Weitergabe von technischer Kompetenz an Kunden und Lieferanten sind besondere Merkmale eines jeden Unternehmens der NEA GROUP. Daher haben die beiden Firmen NEA USA und NEAC Compressor Service USA ihre 25-jährige erfolgreiche Präsenz in Nordamerika zum Anlass genommen, ihre Geschäftspartner am 9. März zu einem Fachsymposium der Kompressortechnik einzuladen. Dazu wurde das Lager auf dem Werksgelände in Katy, Texas, aufwendig in eine große Präsentationshalle mit Parzellen für Exponate, Pausen und Lounge-Ecke umgewandelt. Die Banner veranschaulichten die Entwicklung der NEA GROUP von 1830 bis heute und die zahlreichen Ausstellungsstücke die Expertise beider Unternehmen rund um das Thema Kolbenkompressor und Aftermarket. Die Peters Familie wie auch die Geschäftsführer der internationalen NEA GROUP Standorte waren zugegen als Zeichen des globalen Engagements der gesamten Firmenguppe.

In seiner Eröffnungsrede brachte Alexander Peters, Geschäftsführender Gesellschafter, seine besondere Wertschätzung zum Firmenjubiläum zum Ausdruck und gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung der NEA GROUP USA. Die beiden Geschäftsführer Scott DeBaldo für NEA USA und Brian Bertelsen für NEAC Compressor Service USA nahmen hingegen die Gäste mit auf eine visionäre Reise der Entwicklung des US-Standortes in den nächsten 25 Jahren.

Den einleitenden Worten folgten spannende Fachvorträge. Den Einstieg übernahm Swamy Subramanyam, der in seiner Funktion als Leiter Technik und Einkauf von NEA USA das Thema „Best-in-Class“ Kompressoranlage mit viel Knowhow füllte. Dr. Klaus Hoff, Direktor Zentralbereich Technik der NEA GROUP und Geschäftsführer von HOFER, folgte ihm mit einer ausführlichen Darstellung der Charakteristika und Vorteile von Standard- und den neuen Hybridverdichtern. Den zweiten Programmteil zu Aftermarket läutete Heinz Bloch, US-Autor und Experte der Branche, mit seiner fulminanten Keynote Rede zum Thema „Trends im Bereich der Maschinenzuverlässigkeit“ ein. Dies wusste Rugved Nakade, Technischer Service Ingenieur der NEAC, mit praktischen Beispielen bei der Zustandsüberwachung zu ergänzen. Den Abschluss des offiziellen Teils übernahm Thomas Borchardt, Geschäftsführer von STASSKOL, mit außergewöhnlich tiefen Einblicken in die Arbeitsweise von Kolbenstangenpackungen und deren Materialien.

Nach so viel Technik freuten sich die Gäste auf den persönlichen Austausch untereinander bei kulinarischen Köstlichkeiten. Wer sich für „Technik hautnah“ interessierte, auf den warteten zahlreiche Exponate; darunter ein stehender Verdichter mit Sichtluken, ein 3D-Lasermesssystem sowie Equipment für die Zustandsüberwachung und Schwingungsanalyse.

Dieses Event hatte vielen Teilnehmern so gut gefallen, dass sie weit über das Ende hinaus blieben. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten alle Gäste die jüngst veröffentlichte Chronik „125 Jahre Familie Peters bei NEUMAN & ESSER“, die unter anderem den Dezentralisierungsprozess von NEUMAN & ESSER vom Einzelunternehmen zu einem Global Player beschreibt. An dieses Seminar werden sich alle Gäste noch lange erinnern, da es den beiden US-Firmen erfolgreich gelungen ist, die technischen Fähigkeiten und das besondere Kundenengagement professionell miteinander zu verbinden.

Das Belegschaftsfest zum Jubiläum

Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur der NEA GROUP ist die starke Bindung der Mitarbeiter mit ihren Familien am jeweiligen Standort. Bei einer Jubiläumsfeier zeigt sich dies in besonderem Maße. Daher haben die beiden US-Firmen zum 25. Jubiläum am Standort Katy keine Mühe gescheut, am 10. März ein besonderes Belegschaftsfest für Groß und Klein auszurichten. Dazu wurden der Outdoor-Bereich und die Lagerhalle entsprechend hergerichtet, in der tags zuvor ein technisches Kompressor-Seminar untergebracht war. Keine zwölf Stunden später herrschte auf dem Werksgelände Jahrmarkt-Atmosphäre. Zur Unterhaltung der Gäste spielte unter anderem live eine Country Band, war für die Kinder ein „Bounce House“ und ein Streichelzoo mit Ziegen und Schafen zu finden und für die Familien das Bullenreiten sowie zwei große Longhorn-Rinder, verbunden mit einem Fotoshooting. Das Buffet überraschte mit typisch regionalen Speisen, wie dem berühmten Texas Barbeque und dem Krabbengericht „Crawfish Boil“. Alle flanierten entspannt umher, Erwachsene, Kinder wie Enkelkinder, und ließen sich von den vielen Attraktionen den ganzen Tag über treiben.

Ehre, wem Ehre gebührt

Die Veranstaltung wurde für einen offiziellen Teil kurz unterbrochen, als Klaus Peters sich mit Blumen und warmen Worten bei den beiden Organisatorinnen Renee Shorts, Geschäftsführungsassistentin der NEAC, und Linda Eads, Projektkoordinatorin der NEA USA, für deren unermüdlichen Einsatz bei den Events bedankte. Auch Stefanie und Alexander Peters richteten ihren persönlichen Dank an die gesamte Belegschaft und überreichten ein metallisches Banner mit dem Jubiläumslogo, das im großen Eingangsbereich für immer an diese großartige Eventserie erinnern wird.

Der Jubilar NEA ITALIA

Digitale Transformation

Digitalisierung und Vernetzung sind als Trendthemen in aller Munde. Die weltweite Erwartungshaltung ist enorm. Und auch die letzten Ausgaben der NEA NEWS haben über den Digitalen Aufbruch und die damit verbundenen Chancen für NEUMAN & ESSER berichtet.

Nun ist die NEA GROUP einen großen Schritt weitergekommen: Im Zuge der Strategieentwicklung 2020 nimmt die Digitalisierung der Gruppe erste Formen an. In den letzten Monaten hat sich in vielen Workshops und Diskussionen eine erste digitale Gesamtstrategie herauskristallisiert, die im Wesentlichen drei große Handlungsfelder adressiert. Zum einen setzen die Bereiche Logistik und Produktion an den Produktionsstandorten verstärkt auf digitale Unterstützung. Parallel dazu werden nach wie vor die Geschäftsprozesse und Abläufe in der Systemlandschaft abgebildet und auf den Kunden ausgerichtet. Systemlandschaft meint dabei alle eingesetzten Anwendungen sowie die gesamte Infrastruktur, die zu verwaltenden Daten und die Schnittstellen zwischen den Komponenten.

Letztlich bilden die beiden ersten Eckpunkte die Grundlage für das dritte, neue Handlungsfeld: digitale Zusatzangebote für unsere Kunden. Zukünftig wird NEUMAN & ESSER Plattformkonzepte etablieren, um den Kunden sowohl im Neuanlagengeschäft als auch im Aftermarket zusätzliche, digitale Angebote zu unterbreiten.

Ein Stück HOFER im Tank

Seit der Eröffnung der Wasserstofftankstation von Air Liquide am 23. Mai bietet die Star-Tankstelle am Standort der Andreas Hofer Hochdrucktechnik GmbH, in Mülheim an der Ruhr, nun auch die Möglichkeit, Brennstoffzellenfahrzeuge zu betanken. Ein wichtiger Baustein dieser 30. Wasserstofftankstelle in Deutschland ist der TKH Kompressor von HOFER. Bei der Einweihung waren demnach auch die Geschäftsführer Dr. Klaus Hoff von HOFER und Franz-Josef Ritzen von NEA Deutschland sowie der Leiter Projektmanagement Klaus Seewald, HOFER, vertreten.

Durch den wachsenden Energiebedarf und die Folgen des Klimawandels ist es wichtig, fossile Energieträger effizienter zu nutzen und den Anteil sekundärer Energieträger auszubauen. Bis 2019 sollen in Deutschland deshalb 100 Wasserstofftankstellen entstehen, um die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen voranzutreiben. Die Star-Tankstelle, an der wichtigen Verkehrsader des Ruhrgebiets A40, ist erst die fünfte Betankungsstation für Wasserstoff in NRW. Mit einer Tageskapazität von 200 kg Wasserstoff können täglich 40 Brennstoffzellenautos betankt werden, wobei die Reichweite 500 Kilometer beträgt und das Auftanken nur fünf Minuten dauert. Mit der Eröffnung in Mülheim ist bereits der 20. HOFER Kompressor bei einer Wasserstofftankstelle des Gasweltmarktführers Air Liquide erfolgreich im Einsatz.

Gesund und munter am Arbeitsplatz

Die Mitarbeiter an den deutschen Standorten freuen sich schon weit im Voraus auf den alljährlichen NEA Gesundheitstag; nicht nur weil die Kollegen mit dem gesunden und schmackhaften Frühstück „Fit in den Tag“ starten.

Am Stammsitz in Übach-Palenberg gab es für Interessierte während der Arbeitszeit Vorträge über Patientenverfügung, Mentale Flexibilität sowie Burnout. Die Möglichkeit, ein Schilddrüsen-Screening durchführen zu lassen, wollten so viele Mitarbeiter nutzen, dass auch am nächsten Tag noch Termine vergeben wurden.

Auch die Schnupperkurse der Fitness-Sportart „Tae Bo“ waren voll ausgebucht und begeisterten die Teilnehmer. Nach diesem Erfolg bietet das Familienunternehmen in den nächsten Wochen Tae Bo-Kurse im Anschluss an den Arbeitstag an. Ein Höhepunkt war der wissenswerte Vortrag von Olympiasieger Jonas Reckermann. 2012 holte er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Julius Brink die Goldmedaille im Beachvolleyball in London. Jonas Reckermann zeigte, wie auch sehr ungleiche Typen ihre Unterschiede zum Vorteil nutzen können. Im Anschluss unterrichtete er auf der Wiese vor dem Haupteingang Grundlagen des Beachvolleyballs.

An den Standorten in Wurzen und Staßfurt hörten die Mitarbeiter einen aufschlussreichen Vortrag über die neuen Bestimmungen bei der Vorsorgevollmacht. Neben dem Schilddrüsen-Screening und einer individuellen Körperfettanalyse per Infrarotmessung konnten die Mitarbeiter ein umfassendes Check-up durchführen lassen inklusive Blutdruck- und Pulsmessung, Cholesterin- und Blutzuckermessung, Gewicht und Body-Mass-Index sowie die Überprüfung des Flüssigkeitshaushalts des Körpers.

Erstmalig fand auch bei HOFER der Gesundheitstag statt. Diplom-Psychologin Claudia Wiemers von der EAP Assist erläuterte in ihrem spannenden Impulsvortrag, wie jeder Einzelne lernen kann, positiv zu denken und auch in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben. Ein Großteil der Mülheimer Belegschaft nahm an den Angeboten wie Vital-Screening, Wirbelsäulenscreening und Muskeltonusmessung teil und ist nun auch in diesem Punkt in der NEA Familie angekommen.

Globale Meetings

Regelmäßig treffen sich die Verantwortlichen für Vertrieb und Einkauf von allen NEA Standorten weltweit, um die aktuelle Situation und die Entwicklungen im Markt zu diskutieren. In der ersten Aprilwoche fanden am Stammsitz in Übach-Palenberg drei Globale Meetings statt: von NEA Deutschland, NEAC Compressor Service sowie NEA Mahl- und Sichtsysteme. Zusätzlich richtete NEA Deutschland ein Global Purchase Meeting aus.

Selbstverständlich gab es einen gemeinsamen Ausflug, diesmal nach Köln, außerdem Abende, an denen sich die Kollegen aller Geschäftsbereiche kennenlernen konnten. Es fanden auch themenübergreifende Blöcke statt wie beispielsweise die „Digitale Transformation“ von Dr. Patrick Beaujean sowie Neuerungen in Corporate Communications für das Jahr 2017 von Martina Frenz. Ebenfalls aufschlussreich war der Vortrag von Vertriebsmitarbeiterin Emilia Hollmann über „Kaufentscheidung für Industrieprodukte” und die Markteinschätzung für das Neumaschinengeschäft des Geschäftsführers von NEA Deutschland Franz-Josef Ritzen.

Sales & Purchase Meeting

Im Sales Meeting der NEA Deutschland staunten die Teilnehmer über „Neue Produkte und Anwendungen“, die Karl-Heinz Hammes, Leiter der Projektierung, vorstellte. Nach einem gemeinsamen Vormittag von Sales und Purchase Meeting am zweiten Tag führte Andreas Hirschter, Manager Strategisches Marketing, den Workshop „Produkt und Marktunabhängigkeit von fossilem Öl und Gas“ durch. Am dritten und letzten Tag besuchten die Teilnehmer HOFER, wo sie der Geschäftsführer Dr. Klaus Hoff begrüßte. Vertriebsleiter Oliver Spanner präsentierte das Unternehmen und die Produkte. Der zweite Teil am gemeinsamen Dienstag begann für die Einkäufer mit Karsten Drüke, Manager Recht und Vertragswesen, über „Strategische Verhandlungen im technischen Einkauf“. Anschließend stand das Thema „Digitalisierung im Einkauf“ auf der Agenda. Der Einkaufsleiter Herbert De Bruecker führte durch den Tag. Hier wurde intensiv über die gemeinsamen Einkaufsthemen wie „Globale Beschaffung“ oder „Lieferanten- und Risikomanagement“ gesprochen. Am Nachmittag besuchten die Einkäufer den Zulieferexperten für Explosionsschutz und Anlagensicherheit R. Stahl in Köln.

NEAC Sales Meeting

Auch NEAC Compressor Service öffnete am Montag die Tore. Geschäftsführer Bernd Wagner und Timo Kitschen, Leiter Auftragsabwicklung, präsentierten Statistiken und Zahlen des vergangenen Jahres. Leiter Technik Hartmut Wintrich und Ilya Asser, Vertrieb, referierten über das Customer Relationship Management und dessen neue Möglichkeiten, Harry Lankenau, Manager Technische Beratung, hingegen über die Neuerungen bei Ersatz- und Verschleißteilen. Projektmanager Bernd van Rey und Bernd Wagner sprachen über neue Projekte sowie das Konzept des „Training On The Road“ – einige der vielen interessanten Erfolgsgeschichten von NEAC Compressor Service.

Global Team Training

Manfred Salgert, Geschäftsführer der NEA Mahl- und Sichtsysteme, hat der diesjährigen Veranstaltung den Namen „Global Team Training“ gegeben, um den praktischen Charakter zu unterstreichen. Zu Beginn stellten die Kollegen aus Nord- und Südamerika sowie Asien ihre Marktsituation und Projekte vor. Darauf folgte eine ausgiebige Demonstration des Leiters Bereich Technik, Marc Giersemehl, der die Vielzahl an neuen Produkten präsentierte, die NEAs Mühlenbau zu bieten hat. Tag zwei stand im Zeichen der Pulverlackherstellung und damit der Prallsichtermühle ICM. Der dritte Tag läutete die praktische Phase ein, die zum Großteil im NEA Test Center stattfand.

Für alle Teilnehmer waren es spannende und kompakte Tage, gefüllt mit Wissen, das die Kollegen von Übach-Palenberg aus in alle anderen Standorte der GROUP trugen.

Men at Work

Wertschöpfungskette vom ersten Federstrich bis zur Auslieferung

Das höchste Gut der NEA Unternehmenskultur ist der Mitarbeiter mit seinem Know-how und seiner Loyalität. Daher stellt NEUMAN & ESSER seit 2014 den Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Anzeigenkampagne. Ziel war es, in den ersten drei Jahren die globale Präsenz und Kompetenz des technischen Vertriebs in jeder der 22 operativen NEA GROUP Gesellschaften weltweit zu zeigen. Umgesetzt wurde dies durch ein Frage- und Antwortspiel, das den Leser von Fachmagazinen zur Auseinandersetzung mit technischen Themen anregte. Dabei fungierte jeder Mitarbeiter in einer Anzeige als Repräsentant seines Unternehmens und signalisierte auf diese Weise, dass Know-how und die hohe Ingenieurskunst an jedem Standort in derselben Tiefe vorherrschen. Die Message: NEA ein wahrer Global Player!

In diesem Jahr startete NEUMAN & ESSER eine Anzeigenserie, die Print mit Online verknüpft und dadurch die mediale Präsenz auf wesentlich breitere Füße stellt. Wie das geht? Wieder werden Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt, jedoch sind es in dieser Kampagne diejenigen aus der Fertigung, die in jeder Ausgabe eine andere Schlüsselkomponente des Kolbenverdichters bearbeiten. Diese Serie zeigt die Wertschöpfungskette eines 6-kurbeligen Kompressors in der Produktion „vom ersten Federstrich“ bis zur Auslieferung und im weiteren Schritt die Auslegung der gesamten Anlage. Der in der Anzeige integrierte QR-Code verlinkt auf ein Video, das den jeweiligen Fertigungsschritt und die zahlreichen Qualitätsprüfverfahren darstellt, die die Genauigkeit von Teilen des „160 Tonners“ auf ein Hundertstel Millimeter sicherstellen. Selbstredend, dass die Videos in mehreren Kanälen installiert werden und so für einen viralen Effekt mit Tausenden von „Likes“ sorgen. Das erfüllt die Mitarbeiter mit Stolz und offenbart ihr besonderes Fertigungs-Know-how, das sie für die Herstellung dieses Kompressors „Made in Germany“ mit einer Stangenkraft von 1.700 kN benötigen.

Weiterbildung bei NEA

Nach der Aus- folgt die Weiterbildung: Simon Prell im Interview

Der demografische Wandel und die kurze Halbwertszeit von Wissen erfordern Maßnahmen, um Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen oder zu erweitern. NEUMAN & ESSER unterstützt junge Mitarbeiter daher, sich weiterzubilden. Der heute 24-jährige Simon Prell beispielsweise hat vier Jahre lang die Fachschule für Technik besucht, um Staatlich geprüfter Techniker mit der Fachrichtung Maschinenbau zu werden. Kürzlich ist er zum Leiter der Mechanischen Fertigung am NEA Hauptsitz in Übach-Palenberg ernannt worden. In vier Fragen erklärt er, wie es dazu kam:

Wie sind Sie auf die Idee einer Weiterbildung gekommen? Viele meiner Kollegen haben bereits eine Weiterbildung absolviert. Bei ihnen habe ich frühzeitig berufliche Veränderungen gesehen. Da war ich neugierig. Ich habe Personalgespräche geführt und überlegt, wo ich hin will.

Wie haben Sie sich durch die Weiterbildung persönlich verändert? Durch so eine Weiterbildung wird das Selbstbewusstsein enorm gestärkt. Weiterhin habe ich gelernt, Probleme offener zu betrachten und mit einer gewissen Ruhe in die Lösung zu starten. Ja, und schließlich bin ich Leiter der Mechanischen Fertigung geworden.

Was hat Ihnen bei Ihrer Weiterbildung besonders gefallen? Dadurch, dass Leute mit unterschiedlichen Berufen aufeinander treffen, entstehen viele konstruktive Diskussionen. Problemstellungen konnten so schnell gelöst werden.

Warum würden Sie anderen eine Weiterbildung bei NEUMAN & ESSER empfehlen? Ich kann eine Weiterbildung bei NEA empfehlen, da es ein berufsbegleitender Ablauf ist. Gerade im technischen Bereich gibt es viele Beispiele aus der Praxis, die im Unterricht behandelt werden.


Teambildung in China

Am 5. und 6. Januar 2017 fand das Jahresabschluss-Teambuilding der NEUMAN & ESSER Beijing in einem Pekinger Außenbezirk statt. Jeder der mehr als 20 Mitarbeiter nahm daran teil. Die Veranstaltung begann mit einem Meeting im Holiday Inn Hotel. Der neue Geschäftsführer Alan Shi hielt eine Eröffnungsrede und gab einen Überblick über das Jahr 2016. Danach stellten die Abteilungsleiter die Jahresberichte vor, gefolgt von einer offenen Diskussion mit allen Teilnehmern. Am Ende des Tages fasste Alan Shi die Ziele für 2017 zusammen. Er bestärkte die Kollegen, proaktiv zu denken und Verantwortung zu übernehmen.

Alan Shi konzentrierte sich auf Erreichtes und die Gewinne im Jahr 2016 für NEA Beijing als Ganzes. Er fasste die Umsetzung der neuen Verträge und unbeendete Projekte zusammen. Manager der NEAC Beijing Hongkai Pan erläuterte Umsatz und Leistung des Unternehmens im Jahr 2016 sowie die Ziele für 2017.

Nach dem Abendessen stand Karaoke auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Vertriebler Walden Zhao zeigte der Geschäftsführer sein Gesangstalent. Die beiden wurden zu den besten Sängern der Firma gekürt, denn Walden Zhao avancierte ungeahnt vom Verkäufer zum „One-Hit-Wonder“.

Am Morgen des 6. Januar ging es für alle Mitarbeiter zum Skifahren in ein nahe gelegenes Skigebiet. Die Pisten waren durchaus eine Herausforderung für die Kollegen, denn für die meisten war es das erste Mal auf den Skibrettern. Doch sie gingen vereint und als Team gestärkt daraus hervor. Auf jeden Fall war es für alle schön, frische Bergluft zu schnuppern und sie bekamen einen gesunden Appetit auf das Mittagessen. Insgesamt hat die erfolgreiche Teamaktivität dazu beigetragen, die Transparenz unter den einzelnen Abteilungen zu verbessern und das Verständnis sowie die Zusammenarbeit zwischen allen chinesischen Teammitgliedern zu steigern.

Steckbrief

Dr. Patrick Beaujean

■ seit 1. Januar 2017: Manager Business Development
■ geb. 24. Februar 1980 in Würselen, verheiratet, zwei Söhne

Ausbildung:
■ 2000 - 2006 Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen
■ 2004 - 2007 Betriebswirtschaftliches Zusatzstudium an der RWTH Aachen
■ 2007 - 2011 Promotion an der RWTH Aachen

Beruflicher Werdegang:
■ 2012 - 2016 PRS Technologiegesellschaft mbH, Geschäftsführender Gesellschafter
■ 2007 - 2016 Werkzeugmaschinenlabor WZL an der RWTH Aachen
▪ Geschäftsführender Oberingenieur
▪ Bereichsleiter Organisationsentwicklung
▪ Abteilungsleiter Qualitätsmanagement
▪ Gruppenleiter Operations Management

Hobbys:
■ Fußball, Joggen, Ski, Segeln